The New Zealand Story - Ein Kiwi namens Tiki

Nach der Sommerpause meldet sich das englische Softwarehaus Ocean mit einer neuen Automatenumsetzung für Atari ST und Amiga zurück. Nach alter Manier spielen Sie in »The New Zealand Story« mal wieder den Helden und retten Ihre Freunde aus der Gewalt eines Bösewichts.

Neuseeland ist ein schöner, ruhiger und friedlicher Platz zum Leben. Im großen Zoo der Hauptstadt Auckland fühlen sich die Kiwis besonders wohl. Hier werden die kleinen, kükenartigen Wesen von Wärtern und Besuchern verwöhnt. Doch der Frieden ist dahin, als Tierfänger ein psychotisches Walroß fangen. Dieses hat einen enormen Appetit auf frische Kiwis. 20 Stück pflegt es jeden Morgen zu verspeisen.

Im Nu hat sich das Walroß einen großen Anhängerkreis geschaffen, der sich auf Kiwi-Jagd begibt. Die Vogelfänger legen an 20 Plätzen auf der Insel Speisekammern an und füllen sie mit frischen Kiwis. Nur einer entkommt - Tiki, dessen Rolle Sie übernehmen.

Befreien Sie Ihre Freunde. Ihre Bewaffnung besteht dabei nur aus Pfeil und Bogen. Allerdings können Sie einem besiegten Gegner seine Waffe abnehmen. Welche Wirkung jede Waffe hat, müssen Sie selbst herausfinden. Dabei finden Sie u.a. auch Pillen, die Sie für begrenzte Zeit unverwundbar machen.

Sie können sich auf der Insel Neuseeland frei bewegen. Allerdings sind Kiwis reine »Land-Lauf-Vögel«. Im Wasser müssen Sie aufpassen, daß Sie nicht ertrinken. Ihr Sauerstoffvorrat ist dabei ständig auf dem Bildschirm zu sehen.

Die Insel ist in mehrere Abschnitte unterteilt. Mit jedem zurückgelegten Abschnitt nimmt Ihre Erfahrung und Ihre Punktzahl zu. In den unteren Spielstufen zeigen Ihnen Pfeile den Weg zu den Speisekammern des Walrosses. In jedem Abschnitt befindet sich eine Kammer. Haben Sie Ihre Freunde befreit, erwartet Sie am Ende jedes Abschnitts ein besonders fieser Gegner. (tb)

The New Zealand Story
Preis:60 Mark
Hersteller:Ocean
Funktioniert mit:
Monochrom:nein
Farbe:ja
Blitter-TOS:ja
Kurzbeschreibung: Automatenumsetzung mit gelungenen Grafiken/td>

Thomas Bosch
Aus: ST-Magazin 10 / 1989, Seite 129

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