Mach einen Punkt, QL!

Dieses Programm soll jedem QL-Besitzer ermöglichen, einen exakten Punkt auf dem Monitor darzustellen, der auch wirklich nur aus einem Pixel besteht (und nicht aus zwei wie beim Befehl POINT). Nach Eintippen der erforderlichen Zeilen und Start mit RUN reagiert der QL auf die Anweisung -PUNKT, die im übrigen dem Kommando POINT entspricht (allerdings ohne dessen Fehler).

Das Listing sieht folgendermaßen aus.:

100 DEFine PROCedure PUNKT (x, y)  
110 farbe = 2:REMark entspricht aktueller PaperFarbe  
120 schriftfarbe = 6  
130 kontrast = farbe  
140 punktmuster, = 1  
150 INK Schriftfarbe, kontrast, punktmuster  
160 POINT x, y  
170 kontrast = schriftfarbe  
180 punktmuster = 3:REMark Standard-Wert  
190 INK schriftfarbe, kontrast, punktmuster  
200 END DEFine PUNKT

Hier wird der Befehl INK mit drei Parametern benutzt, wobei der QL nur mit Punktmuster 1 oder1 den richtigen Punkt setzt (s. Handbuch, Sektion "Begriffe", Stichwort "Farbe"). Der Wert der Variablen kontrast muß vor dem POINT-Kommando in Zeile 160 unbedingt dem der Paper-Farbe entsprechen, sonst entstehen wieder zwei Pixel! In Zeile 180 wird das Punktmuster wieder auf 3 zurückgesetzt. Dieser Standard-Wert ermöglicht zusammen mit kontrast=schriftfarbe eine vernünftige Darstellung von Buchstaben.

In dieser einfachen Form gilt das Programm für Window #1, wie es sich unmittelbar nach dem Einschalten präsentiert (Paper 2, daher farbe = 2).
Selbstverständlich kann es auch für an edre Windows zutreffen, wenn die (globalen) Variablen farbe und Schriftfarbe bzw. die Kanalnummern entsprechend gesetzt werden. Wer häufig mit dem neuen Befehl PUNKT arbeiten will, sollte das Listing in einer Datei namens BOOT abspeichern. Dann steht die Prozedur nach einem Autostart gleich zur Verfügung.


Klaus-Peter Greiner
Aus: Computer Kontakt 06 / 1987, Seite

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