Editorial

OK, jetzt machen wir ernst: Nachdem wir die vergangene Ausgabe in erster Linie dazu genutzt haben, unseren Standpunkt in der Atari-Welt auszuloten, erwarten Sie in diesem Heft eine Vielzahl von Ideen, die wir in der st-computer 02/2000 aus reinen Platzgründen noch nicht umsetzen konnten. Apropos Platz: Bevor Sie weiterlesen, muss ich Ihnen mein Lob dafür aussprechen, wie tapfer sie die 18-seitige „Standorterklärung" der letzten Ausgabe durchgearbeitet haben. Ich muss gestehen, dass ich etwas im Zweifel darüber war, wie ein Artikel, der von seiner Länge her an sich schon eine kleine Broschüre hätte füllen können, von Ihnen angenommen wird. Die Reaktionen waren erfreulich positiv. Mehrere Leser schrieben mir, dass sie schon lange nicht mehr so gern und ausdauernd in ihrer st-computer gelesen hätten, ein anderer bemerkte, dass er sich mit dem Heft quasi »die Nacht um die Ohren geschlagen« hätte. Besonders gefreut habe ich mich über die Reaktion eines Lesers, den der Artikel „Atari 2000 - der Status unserer Plattform" daran gehindert hat, seine Pläne, den Atari zu verlassen, in die Tat umzusetzen. Vielmehr will er nun noch weiter auf dieses System setzen.

Natürlich freue ich mich außerordentlich über solches Lob für unsere Arbeit. Genauso aufmerksam lese ich aber auch Ihre Wünsche und Verbesserungsvorschläge sowie die Kritk, die hier natürlich auch angekommen ist. Einige der Briefe und eMails waren so voller konstruktiver Ideen, dass wir wahrscheinlich schon ab der kommenden Ausgabe eine feste Leserbriefseite einrichten werden, um die Kommunikation noch effektiver zu gestalten.

In diesem Zusammenhang möchte ich Sie auch auf unser Webangebot hinweisen, dass Sie unter der URL http://st-computer.atariuptodate.de/ erreichen. Unser Webmaster Benjamin Kirchheim hat für Sie unter anderem ein Forum eingerichtet, dass Ihnen die Möglichkeit der Diskussion mit anderen Besuchern eröffnet. Außerdem finden Sie hier auch Artikel in ungekürzter Form - in diesem Monat z.B. das Interview mit Dr. Peter Rottengatter aus unserer neuen Rubrik „Wer ist eigentlich...?". Schauen Sie doch einfach mal hinein.

Um unser Engagement für den Atari-Markt noch weiter unter Beweis zu stellen, planen wir in Kürze, Prämien in Höhe von je DM 1000.- für besonders wichtige Hard- und Softwareprojekte zu vergeben. Schreiben Sie mir also, was Ihrer Meinung nach zur Zeit besonders dringend für den Atari benötigt wird. Welche Programme wünschen Sie sich, welche Hardware hätten Sie gern? Ich würde mich freuen, im kommenden Monat schon erste Projekte nennen zu können, für die wir unsere Prämien ausschreiben.


Thomas Raukamp
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