Druid II: Enlightenment (C 64)

Na, wer kennt noch den Druiden Hasrinaxx? Vor ziemlich genau einem Jahr gab er als Hauptfigur bei »Druid« sein Computerspiel-Debut. Und da dieses Action-Spiel, das entfernt an »Gauntlet« erinnert, sehr erfolgreich war, ist jetzt ein Nachfolger erschienen, Bei »Druid II: Enlightenment« kehrt der Oberdämon aus dem ersten Teil zurück, gegen dessen Schergen unser Held erneut antritt.

Auf den ersten Blick gibt es kaum Unterschiede zwischen Vorgänger und Nachfolger. Der Druide wird vom Spieler durch verschiedene Landschaften gesteuert und dabei dauernd von Monstern angegriffen, die man mit magischer Energie abschießen kann. Es gibt aber besonders harte Brocken, die erst nach mehreren Treffern aufgeben. Der Monsternachschub hält ständig an, so daß man kaum einen Augenblick lang Ruhe hat. Der wesentlichste Unterschied gegenüber Druid ist das erheblich erweiterte Magie-System. Bei Druid II gibt es 32 verschiedene Zaubersprüche, die man im Lauf des Spiels aufsammeln kann. Einige Beispiele: Herbeizaubern von Feuer- und Wasserwänden, alle Monster werden bei Berührung eine Zeitlang vernichtet, der Druide wird eine Weile unsichtbar oder erhält einen Panzer, kann teleportieren oder einen Helfer herbeibeschwören und zwar eines von vier Elementarwesen. Diese Helfer können auch von einem zweiten Spieler gesteuert werden und blocken Angriffe auf den Druiden ab. Zu zweit wird das Programm leichter und unterhaltsamer.

Anatol: »Wer schafft das?«

Bezauberndes für alle Freunde von Druid: Der Nachfolger ist ein flottes Schießspiel mit verschiedenen taktischen Elementen. Außerdem ist das Magie-System bei Druid II wesentlich verbessert worden. Schleierhaft ist mir allerdings, wie man das Spiel allein schaffen soll. Es wird in höheren Leveln derart schwer und hektisch, daß man alle guten und bösen Geister beschwören muß, um zu überleben.



Heinrich Lenhardt


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