Accolade’s Comics (C 64)

Mein Name ist Keene, Steve Keene. Ich bin ein knallharter Spion, der jetzt sogar zu seinem eigenen Comic gekommen ist. Aber dieser Comic ist anders als die Heftchen an jedem Kiosk. Er ist nämlich ein interaktiver Computer-Comic. Sie schlüpfen in meine Rolle und bestimmen mit einem Joystick den Lauf der Handlung.

Das Abenteuer beginnt in einer Tierhandlung, die in Wirklichkeit das geheime Versteck eines amerikanischen Geheimdienstes ist. Hier erhalten Sie einen von zwei unterschiedlichen Aufträgen: Sie müssen entweder einen entführten Wissenschaftler wiederfinden oder einen verrückten Professor stoppen, der die Welt mit sich vermehrenden Hydranten zu überschwemmen droht. Sie merken schon:

»Accolade's Comics« ist nicht so ernst zu nehmen, denn die Abenteuer von Steve Keene sind mehr parodistisch zu sehen.

Sie können in den einzelnen Bildern den Fluß der Handlung mit dem Joystick beeinflussen. Sie wählen dazu entweder aus mehreren angebotenen Sprechblasen eine für Steve aus oder entscheiden, welchen Weg Steve einschlagen oder welche Tür er öffnen soll.

Zusätzlich sind acht kurze Action-Sequenzen eingebaut, in denen Sie Joystick-Geschick beweisen müssen. Hier ist es aber auch sehr einfach, eines der insgesamt fünf Leben zu verlieren. Eine Funktion, um den Spielstand zu speichern, darf natürlich auch nicht fehlen. Das Spiel benötigt ganze sechs Disketten-Seiten, was in etwa einem MByte Daten entspricht.(bs)

Heinrich: »Kein langfristiges Vergnügen«

Aufmachung und Spielidee sind einfach zum Verlieben. Die witzige Story nimmt sich andauernd selbst auf die Schippe und die animierte Zeichentrick-Grafik hat am Spielwitz maßgeblichen Anteil. Leider hat man das Programm nach wenigen Tagen intensiven Spielens schon gelöst, da man alle Wege durch Ausprobieren herausbekommen kann.



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