Barbarian (Amiga)

Ein wichtiger Hinweis gleich am Anfang: Dieses Spiel namens »Barbarian«. hat nichts mit dem Barbarian zu tun. das wir vor zwei Ausgaben testeten! Einfaches Unterscheidungsmerkmal: Barbarian aus Happy-Computer 7/87 ist nur für 8-Bit-Computer erhältlich; den Barbarian. den wir jetzt vorstellen, gibt es nur für Amiga und Atari ST.

Unser 68000-Barbar heißt He-gor und hat’s wahrlich in sich: Drachen meuchelt er mit links und Monster vertrimmt er noch vor dem Frühstück. In diesem Spiel kämpft er sich durch die Unterwelt von Durgan, um einen Kristall zu zerstören und damit dem bösen Necron eins auszuwischen. Der Haken an der Sache ist gewaltig. Sollte Hegor allen Gefahren zum Trotz den Kristall wirklich vernichtet haben, muß er schleunigst wieder zum Ausgang zurück, sonst wird er von den Lavamassen eines ausbrechenden Vulkans geröstet.

Bild für Bild kämpft sich unser wackerer Held nun voran, dessen Aktionen durch das Anklicken in einer Menüleiste gesteuert werden, die man am unteren Bildschirmrand sieht. Hegor kann gehen, klettern, laufen, springen, kämpfen. Gegenstände aufsammeln, sie benutzen und sogar in wilder Panik davon-laufen, wenn sich ein Monster anpirscht, das zwei Schuhnummern zu groß für ihn ist. Zu Beginn kämpft er nur mit einem Schwert, doch er kann andere Waffen wie Pfeil und Bogen aufsammeln und dann damit den Gegnern auf den Pelz rücken. Er kann drei Waffen bei sich tragen aber nur eine benutzen. (hl)

Anatol: »Monster satt«

Normalerweise sind »Blut und Barbaren«-Geschichten ja nicht unbedingt mein Fall. Barbarian aber ist nicht so schlimm wie viele andere Spiele dieser Gattung. Vor allem ist es grafisch gut gemacht: Die Monster sehen richtig hinterhältig und gefährlich aus, die Animation ist aber ruckelig. Alles in allem ein altes Spielprinzip mit einer recht guten Grafik, starkem Sound und einfacher Steuerung.


Heinrich Lenhardt


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