Eagles (C 64)

Nein, nicht schon wieder! Ein neues Weltraum-Schießspiel! Die in Dänemark programmierte Neuerscheinung »Eagles« ist die ich weiß nicht wievielte Variation des Themas »Horizontal scrollendes Ballerspiel«. Ähnlich wie bei »Defender«. »Dropzone« & Co. steuern Sie Ihr Raumschiff (in diesem Fall ist es eine Art Super-Düsenjäger) über eine Planetenlandschaft. Der Bildschirm ist in zwei Hälften gesplittet, was ähnlich wie bei »Pitstop II« heiße Simultanspiele erlaubt. Zwei Spieler können im Team antreten (gemeinsames Punkte-Konto und Leben-Vorrat) oder gegeneinander spielen (jeder schießt für sein eigenes Punktekonto und hat seine eigenen Bildschirmleben).

Die urplötzlich erscheinenden feindlichen Mini-Raumschiffe sollte man natürlich abschießen. Die Berührung mit diesen Gegnern ist nicht immer tödlich, aber man sollte sich auch vor ihren Schüssen hüten. Außerdem schwirren Nachrichten-Droiden herum, die man aufsammeln und über einem Rohr wieder absetzen sollte. Zum einen bringt das Punkte, zum anderen bekommt man eine Zusatzwaffe, wenn fünf Droiden abgeliefert wurden: den sogenannten Vernichter. Dieser entpuppt sich als eine Art Smart Bomb, die alle gerade sichtbaren Gegner auf einmal zerstört.

Es gibt insgesamt 24 Level, zwischen denen je eine Bonusrunde liegt, bei denen man sich im Zwei-Spieler-Modus auch mal gegenseitig abschießen darf. (hl)

Boris: »Kalter Kaffee«

Eagles soll ein packendes, simultanes Actionspiel sein. Das simultane Element ist durch die unterschiedlichen Spielmodi gut verwirklicht worden. Scrolling und Soundeffekte sind vom feinsten, aber der Spielwitz ist trotz Zwei-Spieler-Modus sehr gering. Es gibt kaum Abwechslung zwischen den Levels und oft genug kommt man nur mit Glück, aber nicht mit Geschicklichkeit, weiter.



Heinrich Lenhardt



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