Erste Hilfe für MultiTOS

Was Sie schon immer über MultiTOS wissen wollten und nie zu fragen wagten.

Für Gemini-Freunde: Mit einem Patch läuft's unter MultiTOS

Es ist soweit: MultiTOS gibt es offiziell zu kaufen und liegt auch den Falcon-Rechnern bei. Neben neuen Möglichkeiten gibt es leider auch viele Probleme und Fragen.

Wir hatten Glück und waren bei einem Gespräch zwischen Kai Neahnung und Herrn Perti dabei. Das Protokoll wollen wir Ihnen nicht vorenthalten.

Kai Neahnung hat bereits versucht, MultiTOS in der Version 1.01 und MiNT V. 1.04 mit dem Installationsprogramm einzurichten.

Kai Neahnung: Guten Tag, Herr Perti. Ich habe ein paar Fragen zu MultiTOS.

Herr Perti: Schießen Sie los.

Kai: MultiTOS läuft bei mir nicht. Während der Startphase stürzt es ab.

Herr Perti: Wahrscheinlich benutzen Sie ein residentes Programm (AUTO-Ordner oder Accessory), das sich nicht mit MultiTOS verträgt.

Entfernen Sie alle Programme vor dem nächsten Start und schalten Sie diese nacheinander wieder ein. So kreisen Sie den Übeltäter ein. »Mortimer« und »Butler James« gehören auf jeden Fall zu den Problemprogrammen.

Kai: Jetzt klappt es. Ich habe das Programm gefunden. Warum ist aber jetzt der Rechner mit MultiTOS langsamer als sonst? »MultiGEM« und »Mag!X« sind um vieles schneller.

Herr Perti: Durch das preemptive Multitasking in MultiTOS bzw. MiNT wird wesentlich häufiger zwischen den Prozessen hin- und hergeschaltet als beim kooperativen Multitasking, wie es in MultiGEM und Magix unterstützt wird.

Da bei jedem Prozeßwechsel bestimmte Variablen gesichert und wieder hergestellt werden müssen, wird hier viel Zeit verbraucht. Dafür blockieren aber z.B. TOS-Programme auch nicht das System. Darüber hinaus ist MultiTOS sicher noch optimierungsfähig und es kann nur schneller werden. Eric Smith arbeitet bereits daran.

Kai: Ich besitze einen ATARI-Rechner mit 68030 Prozessor. Einige Programme beenden sich mit der Meldung »Memory violation«. Was bedeutet das?

Herr Perti: Das neue MultiTOS unterstützt bei 68030/40-Prozessoren sogenannte Memory Protection. Das ist ein Speicherschutzmechanismus, der verhindern soll, daß sich Programme gegenseitig den Speicher überschreiben oder zerstören. Da viele Programme mit diesem Mechanismus noch nicht zurechtkommen, empfiehlt sich, anfangs die Memory Protection über ein CPX-Modul auszuschalten (MINT.PRG wird einfach in MINTNP.PRG umbenannt). Der Rechner muß danach neu gebootet werden. Das dient aber nur als Übergangslösung! Hier sind die Softwarehersteller gefragt, ihre Software entsprechend anzupassen.

Kai: Nebenbei verbraucht MultiTOS mit abgeschalteter Memory Protection weniger Speicher. Wie kommt das?

Herr Perti: Bei eingeschalteter Memory Protection reserviert das System bei Speicheranforderungen immer einen Mindestspeicher. In diesem Fall sind es 8 KByte. Fordert ein Programm nun viele kleinere Speicherblöcke (deutlich kleiner 8 KByte) vom System an, wird viel Speicher verschenkt. Ein solcher Übeltäter ist z.B. das erweiterte Kontrollfeld »XCONROL« von Atari. Hier zeichnet sich aber eine Lösung ab.

XCONTROL kann zur Zeit mit eingeschalteter Memory Protection schnell 500 KByte ohne residente Module verbrauchen.

Kai: Wofür sind die Programme »VIEW.APP« und »LPR.APP?«

Herr Perti: Im neuen MultiTOS können Sie in der Datei »GEM.CNF« Programme angeben, die die Anzeige und den Ausdruck von Dateien im Desktop übernehmen sollen. Statt VIEW.APP können Sie z.B. auch »1st Guide« oder »GEMView« benutzen. Das Programm LPR.APP druckt hingegen Dateien im Hintergrund aus, stellt also eine Art Spooler dar. Durch Schließen des Fensters wird der Ausgabevorgang abgebrochen.

Kai: Kann man stattdessen auch »GUCK« verwenden?

Herr Perti: GUCK ist nicht empfehlenswert, da es ohne Fenstertechnik arbeitet und »etwas« am GEM vorbei programmiert wurde.

Utilities zu MultiTOS

An dieser Stelle empfehlen wir Ihnen einige Utilties, die den Alltag mit MuitiTOS erleichtern.

DESKCOPY/DESKFMT (L)
Werden diese Programme in der Datei GEM.CNF unter DESK-COPY und DESKFMT angemeldet, können Sie unter MuitiTOS und dem NEWDESKim Hintergrund Dateien kopieren und Disketten formatieren.
Autor: Roland Schorr
Bezugsadresse: INGENIUM-Software, Roland Schorr, Draisstraße 21, 6944 Hemsbach
Status: Shareware 20 Mark

1st Guide/1st View
Dieses Programm bietet sich als File-»Viewer« für NEWDESK unter MuitiTOS an. Es muß unter SHSHOW angemeldet werden. 1st View kann die Wichtigesten Formate anzeigen. Dazu gehören u.a. ASCII, Wordplus, IMG, GEM, IFF, RSC. 1st Guide enthält darüber hinaus ein Hypertextsystem.
Autor: Guido Vollbeding
Bezugsadresse: Guido Vollbeding, TurmstraPe 61, O-4020 Halle
Status: Shareware 20 Mark

GEMView
Ähnlich wie 1st View können damit u.a. Dateien angezeigt werden, jedoch ist GEMView umfangreicher und konzentriert sich eher auf Bildformate. GEMView kann jedoch in den neueren Versionen auch ASCII- und Wordplus-Texte anzeigen.
Autor: Dieter Fiebelkorn
Bezugsadresse: Dieter Fiebelkorn, Grüner Weg 29a, W-4370 Marl-Brassert
Status: Shareware 30 Mark

TOSWIN
Der große Bruder von MINIWIN, mit dem TOS-Programme in Fenster gelegt werden. TOSWIN ist jedoch wesentlich umfangreicher.
Autor: Eric Smith
Bezugsadresse: liegt dem MiNT-Paket bei, welches in vielen Mailboxen zu finden ist.
Status: Public Domain

PS_CPX (L)
Dieses kleine CPX für das Kontrollfeld zeigt alle geladenen Prozesse und deren Status an. Von hier aus können Sie den Prozessen auch bequem Signale schicken, um sie z.B. zu beenden. Autor: Markus Pristovsek Bezugsadresse: verschiedene Mailboxen Status: Freeware

M_LOAD (L)
Nach dem Vorbild unter X-Windows wird hier die Auslastung des Systems in Balken auf einer Zeitachse grafisch dargestellt. Autor: Markus Pristovsek Bezugsadresse: verschiedene Mailboxen Status: Freeware

3DBUTCPX (L)
Mit diesem CPX können Sie den 3-D Look des neuen AES, das auch im MuitiTOS verwendet wird, an Ihren persönlichen Geschmack anpassen. Leider ist es im neuen AES nicht möglich, den 3-D Effekt ganz abzuschalten.
Autor: Gerrit Gehnen
Bezugsadresse: Gerrit Gehnen, Weikenweg 41,4790 Paderborn-Wewer
Status: Freeware

WINCOLOR (L)
Konfiguriert bei den neueren AES-Versionen die Fensterfarben. Im Gegensatz zum Original von Atari werden die Einstellungen für die verschiedenen Farbauflösungen getrennt verwaltet. Außerdem können Sie bis zu 10 Konfigurationen speichern und schnell abrufen.
Autor: Martin Osieka
Bezugsadresse: Martin Osieka, Erbacherstr. 2, W-6100 Darmstadt
Status: Freeware

Gemini goes Mag!X (goes MuitiTOS) (L)
»Gemini 1.21« hatte vor kurzem seinen zweiten Geburtstag. Leider unterstützt es nicht das parallele Starten von Programmen unter MuitiTOS (und Mag!X). »Gemini goes Mag!X (goes MuitiTOS)« behebt nun diesen Umstand.
Autor: Oliver Scheel
Bezugsadresse: Oliver Scheel, Rothehausstr. 28, 5000 Köln 30
Status: Freeware

Take-Off 2 (L)
Mit diesem Accessory können Sie u.a. unter MuitiTOS Programme schnell und einfach über ein Popup starten. Mit Take-Off 2 können Sie Ihren Desktop also »entrümpeln«.
Autor: Oliver Scheel
Bezugsadresse: Oliver Scheel, Rothehausstr. 28, 5000 Köln 30
Status: Freeware

MTOS.ACC (L)
Da es sich beim NEWDESK des MultiTOS anscheinend um ein Individuum mit ausgeprägter Ignoranz handelt, ist es z.Zt. nicht möglich über den NEWDESK Accessories nachträglich zu installieren. Der Systemaufruf existiert zwar, wird aber nicht vom NEWDESK unterstützt. Mit MTOS_ACC ist es nun möglich, Accessories nachträglich zu installieren (nicht nur im NEWDESK).
Autor: Oliver Scheel
Bezugsadresse: Oliver Scheel, Rothehausstr. 28, 5000 Köln 30
Status: Freeware

A-Eyes (L)
Dieses Utility ist erster Linie an alle Großbildschirmbenutzer gerichtet. Es ist das Plagiat der legendären »X-Eyes« von »X-Windows«.
Autor: Thomas Landgraf
Bezugsadresse: Thomas Landgraf, Palmenweg 2, 3580 Fritzlar
Status: Freeware

CLOCK
Hier handelt es sich um eine »saubere« Uhr, die in einem normalen Fenster dargestellt wird. Die Alarmfunktion wird momentan aber leider nur in Gemini unterstützt.
Autor: Stefan Hintz
Bezugsadresse: Stefan Hintz, Baroper Straße 331/611, 4600 Dortmund
Status: Shareware 20 Mark

Die Programme, die mit (L) gekennzeichnet sind, finden Sie auch auf unserer Leserservice-Diskette, die wir für Sie zusammengestellt haben.

ST-Magazin-Leserdiskette, z.H. Ralf Rocker, Postfach 1453, 6908 Wiesloch.

VORSICHT: Ab 1.7.93 gelten neue Postleitzahlen!

Kai: Wofür ist »MINI-WIN.APP« gut?

Herr Perti: Da Programme unter MultiTOS nicht mehr so einfach auf den Bildschirm »malen« dürfen, müssen z.B. auch die Ausgaben von TOS-Program-men in ein Fenster umgelenkt werden. Das macht MINIWIN. Auch dieses Programm können Sie in GEM.CNF anmelden. Dann landen alle Ausgaben dieser Programme sauber in einem Fenster.

Kai: Wo ist der Unterschied zwischen MINIWIN und »TOSWIN«?

Herr Perti: TOSWIN ist komplexer und arbeitet anders. Benutzten Sie oft TOS-Programme, empfehle ich Ihnen TOSWIN. Installation und Bedienung wurde bereits ausführlich im zweiten Teil des MiNT-Kurses beschrieben. TOSWIN brauchen und dürfen! Sie nicht.

Kai: Sie haben die Datei GEM.CNF erwähnt. Was ist das?

Herr Perti: GEM.CNF ist eine Konfigurationsdatei für MultiTOS (siehe Kasten).

Kai: Leider gibt es beim Multitasking einige Programme (z.B. »1st Word plus«), die den gesamten Speicher »klauen«. Kann man diesen Programmen Einhalt gebieten?

Herr Perti: Dabei gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten:

1.) In der Datei MINT. CNF können Sie die Variable »MAXMEM« setzen, die ein Programm maximal an Speicher in KByte anfordern darf (Beispiel: MAXMEM=1024). Dieses Verfahren arbeitet global und gilt für alle Programme.

2.) Prinzipiell ist es möglich, die Speicheranforderung individuell beim Start des Programms anzugeben. Es fehlt z.Zt jedoch noch ein entsprechendes Utility, das diesen Vorgang komfortabel(!) gestaltet. Der »NEWDESK« unterstützt es leider nicht. Die entsprechende Funktion gibt es aber in MultiTOS.

# GEM.CNF
#
# Eine Beispiel-Datei für die Konfiguration von MultiTOS. Diese Datei
# muß sich entweder im Wurzelverzeichnis oder im Ordner \MULTITOS befinden.
#

# Festlegen der gültigen Extensions (werden vom Desktop leider noch
# ignoriert).
#
setenv TOSEXT=TOS,TTP
setenv GEMEXT=PRG,PRX,APP,GTP,ACX
setenv ACCEXT=ACC

# Definition der externen Utilities
#
setenv SHSHOW=C:\MULTITOS\VIEWR.APP 
setenv SHPRINT=C:\MULTITOS\LPR.APP 
setenv TOSRUN=C:\MULTITOS\MINIWIN.APP 
setenv DESKCOPY=C:\MULTITOS\COPY.PRG 
setenv DESKFMT=C:\MULTITOS\FMT.PRG

# Kein Redraw vor und nach einem Programm
#
AE_SREDRAW=0 
AE_TREDRAW=0

Unsere Beispiel-»GEM.CNF«-Datei

Kai: Als DFÜ-Freak mit einem schnellen Modem habe ich festgestellt, daß die Übertragungsraten wesentlich geringer sind als sonst. Kann man dagegen etwas tun?

Herr Perti: Das ist eine »kleine« Schwäche von MiNT, an der aber bereits gearbeitet wird. Bald sollte es also eine Lösung dazu geben.

Kai: Kann man beim MultiTOS einen neuen Systemfont einstellen?

Herr Perti: Dazu existieren in GEM.CNF die Variablen »AE_FONTID« und »AE.PNTSIZE«. AE_FONTID gibt dabei die ID des Zeichensatzes und AE_PNTSIZE die Größe in Punkten an. Hierzu müssen Sie allerdings ein GDOS installiert haben und die entsprechenden Fonts anmelden. Allerdings kommen viele Programme mit Zeichensätzen, die andere Größen als der Systemfont haben, nicht zurecht. Das liegt einerseits an den Programmen selbst, andererseits auch an dem Koordinaten-Konzept des GEM. Eine optimale Lösung wird es hier wahrscheinlich nie geben.

Kai: Wie bekomme ich die Font-ID heraus?

Herr Perti: Das ist tatsächlich nicht einfach. Es gibt einerseits Programme, mit denen man sich die IDs der installierten Fonts an-zeigen lassen kann (z.B. einem entsprechenden Font-Editor). Andererseits stehen im ersten (Intel-Format, Normalfall) bzw. zweiten Byte (Motorola-Format) der Font-Dateien die Font-IDs. Die Font-Dateien kann man sich z.B. mit der Dump-Funktion von 1st Guide oder GEM-View anzeigen lassen.

Kai: Kann man unter MultiTOS Accessories nachladen und wieder entfernen? »Chameleon« läuft ja unter MultiTOS nicht mehr.

Herr Perti: Das Nachladen der Accessories wird vom Desktop nicht unterstützt. Dafür habe ich ein kleines Programm (»MTOS_ACC«) geschrieben, mit dem das Problem umgangen werden kann. Entfernen können Sie Accessories (geht auch mit den anderen Programmen), indem Sie beim Anklicken des Desk-Eintrags die CTRL-Taste gedrückt halten. Das sollten Sie aber nur mit Accessories und Programmen machen, die keine Vektoren wild verbiegen. Sonst ist Ihnen ein bombiges Erlebnis sicher.

Kai: Gibt es versteckte Features in MultiTOS?

Herr Perti: Mit Sicherheit. Mit ALT+CTRL+Tab können Sie über die Tastatur die Applikationen wechseln.

Kai: Vielen Dank.

Herr Perti: Keine Ursache. (uw)

Kai Neahnung und Herr Perti sind natürlich Kunstfiguren. Eine Ähnlichkeit mit anderen Personen ist rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Die Datei GEM.CNF

In der Datei GEM.CNF können Sie Verschiedenes in MultiTOS konfigurieren. Dabei wird zwischen Kommandos, internen Variablen und sogenannten Environmentvariablen unterschieden. Darüber hinaus finden Sie in einem weiteren Kasten eine Bei-spiel-GEM.CNF. Diese Datei muß entweder im Wurzelverzeichnis oder im Verzeichnis \ MULTITOS des Bootlaufwerks liegen.

a) Kommandos

Kommando Bedeutung
setenv = Setzt eine Environmentvariable. (Beispiel: setenv PATH=C:\BIN,.)
run Startet ein Programm. (Beispiel: run C:\MULTITOS\TOSWIN.APP)
shell Legt den Desktop fest, der an Stelle des NEWDESK benutzt werden soll (z.B. Gemini). (Beispiel: shell C:\GEMINI\GEMINI.APP)

b) Interne Variablen

Diese Variablen können direkt gesetzt werden (=)

Variable Bedeutung
AE_LANG Legt die zu verwendende Sprache fest. Wird diese Variable nicht gesetzt, übernimmt MultiTOS die aus dem eingebauten TOS. Folgende Werte sind möglich:
0: USA
1: Deutschland
2: Frankreich
4: Spanien
5: Italien
AE_SREDRAW Bestimmt, ob beim Start eines Programms der Bildschirm neugezeichnet werden soll (0: aus; 1: ein).
AE_TREDRAW dto. beim Beenden eines Programms. Das ist dann wichtig, wenn Programme benutzt werden, die den Bildschirm beim Programmende nicht wieder richtig hersteilen.
AE_FONTID Im neuen AES können Sie auch einen anderen Systemfont einstellen. Vorraussetzung ist, daß ein GDOS installiert ist. Diese Variable legt die Font-ID fest.
AE_PNTSIZE Legt die Punktgröße des neuen Systemfonts fest. Leider kommen nicht alle Programme mit einer anderen Fontgröße als der des Systemfonts zurecht.

c) Environmentvariablen

Diese Variablen müssen mit dem Kommando »setenv« gesetzt werden!

Variable Bedeutung
PATH Legt die Pfade (durch Kommata getrennt) fest, in denen nach Resource-Dateien und Programmen gesucht werden soll.
ACCPATH Mit dieser Variable kann das Verzeichnis umgesetzt werden, aus dem die Accessories geladen werden sollen.
GEMEXT Bestimmt die Extensions für GEM-Programme (wird z.Zt. nicht vom Desktop unterstützt)
TOSEXT dto. für TOS-Programme (wird z.Zt. nicht vom Desktop unterstützt)
ACCEXT last but not least für Accessories (wird z.Zt. nicht vom Desktop unterstützt)
TOSRUN Bestimmt das Programm, welches TOS-Programme im Fenster startet (z.B. MINIWIN.APP).
SHSHOW Legt das Programm fest, welches die Anzeige der Dateien übernehmen soll (z.B. VIEWER.APP o. 1STGUIDE.APP)
SHPRINT dto. für den Ausdruck von Dateien (z.B. LPR.APP).
DESKCOPY Ist diese Variable gesetzt, wird beim Kopieren über den Desktop dieses Programm benutzt. Das angegebene Programm muß jedoch das Protokoll verstehen. Für den Kobold gibt es bereits ein entsprechendes Zusatzprogramm.
DESKFMT dto. für das Formatieren und komplette Kopieren von Disketten.

Oliver Scheel
Links

Copyright-Bestimmungen: siehe Über diese Seite