Aktuelles

Citizen 124D-Low-Cost-24-Nadier

Mit dem preiswerten Low-Cost-24-NadIer »C 124D« will Citizen seine Marktanteile in Europa ausbauen. Der neue Drucker soll nicht nur westliche Heimanwender und kleine Firmen ansprechen, sondern ebenso attraktiv für osteuropäische Käufer sein. Mit 798 Mark wird das Gerät zu den preiswertesten seiner Klasse gehören; es soll ab August 1990 lieferbar sein. Der »C 124D« besitzt einen kombinierten Zug-/Schubtraktor und eine Papierparkfunktion.

Im Schnellschriftmodus bringt der Drucker 120 cps, im Schönschriftmodus 40 cps zu Papier. Über eine LED-Anzeige und Folientasten kann der Anwender zwischen zwei Schriftarten (Courier, Times Roman) wählen sowie die Druckgeschwindigkeit und das Paper-Handling regeln. Serienmäßig verfügt der Drucker über 8 KByte Arbeitsspeicher, die sich bei Bedarf auf bis zu 32 KByte aufrüsten lassen. Der »C 124D« ist kompatibel zu den Standards IBM Proprinter, Epson LQ und NEC-24-Nadler mit 360 x 360 dpi. In der Grundausstattung verfügt das Gerät über eine parallele Schnittstelle, ein serieller Anschluß kann nachträglich eingebaut werden. Erfreulich: Citizen will zwei Jahre Garantie auf sein neues Produkt gewähren. (hu)

Citizen Deutschland, Hohe Luft Chaussee 120b, 2000 Hamburg 20

Mit dem neuen 24-Nadel-Drucker »C124D« will Citizen Heimanwender und kleine Firmen ansprechen

Platinen-Service zum Umbau

ßardehle in Salzkotten liefert weiterhin alle Platinen, die wir im Rahmen unserer Hardware-Bastelserie »Auf die Dauer hilft nur Power« vorgestellt haben. Falls Ihnen ein Heft fehlt, können Sie es nachbestellen.

Folgende Platinen sind lieferbar:

Best.-Nr. Artikel Heft-Nr./Seite Preis in Mark
380101 Netzteilplatine 8/89, S. 132 33 —
380102 MIDI-Platine 8/89, S. 132 9,90
380103 Monitoradapter 9/89, S. 144 12 —
380104 Computertreiber 9/89, S. 144 9,90
380105 Tastaturtreiber 9/89, S. 144 9,90
380106 Floppyplatine 9/89, S. 144 36 —
380107 Centronics-Umsch. 10/89, S. 116 45,—

Die Platinen sind fertig gebohrt und verzinnt, zweiseitige Leiterplatten durchkontaktiert. Elektronische Bauteile zur Bestückung der Platinen gehören nicht zum Lieferumfang; sie sind jedoch überall im Fachhandel erhältlich. (hu)

Heft-Nachbestellungen: Computerservice Jost, Ickstattstr. 9, 8000 München 5

Platinen: Bardehle Datentechnik, Lange Str. 51, 4796 Salzkotten

S.E.A.T. — wissenschaftlicher Zettelkasten

»S.E.A.T.« — Strukturiertes Erarbeiten Argumentierender Texte. Als Forschungssystem für (Geistes-) Wissenschaftler entwickelt, vereinfacht das Werk vom Osnabrücker »Verlag für Antipädagogische Computerkultur« die wissenschaftliche Texterstellung und gestaltet sie rationeller. Grundidee für das Programm war, die bisher notwendige Zettelwirtschaft beim Entstehen wissenschaftlicher Arbeiten durch eine einzige EDV-gestützte Sammlung zu ersetzen. »S.E.A.T« organisiert den inhaltlichen Teil wissenschaftlicher Texte und erzeugt daraus ASCII-Dateien. Der Anwender übernimmt sie anschließend in eine Textverarbeitung oder ein DTP-Programm und gibt ihnen das angestrebte optische Erscheinungsbild sowie den letzten sprachlichen Schliff. Wie arbeitet »S.E.A.T.«? Es erleichtert zum einen die Literatursuche über Bibliographien durch Listenverwaltung von Suchbegriffen.

Bei der Dokumentation der Sekundärtexte muß der Anwender nur noch die bloßen Daten eingeben. Das Programm ordnet sie dann, übernimmt die Zeichensetzung, setzt gebräuchliche Abkürzungen ein und gibt eine fertige, formatierte Literaturliste zurück.

Zur Auswertung der Schriften müssen nur noch einzelne Thesen und Zitate übertragen werden. »S.E.A.T.« stellt dafür vorstrukturierte Exzerpte bereit, besorgt die notwendigen bibliographischen Belege und stellt zum Schluß eine Exzerpt-Datei zusammen. Das eigene Konzept läßt sich auf ähnlichem Weg erstellen.

Schließlich formt »S.E.A.T.« aus dem Konzept und den Sekundärmaterialien die komplette Rohfassung des angestrebten Textes, in der die Thesen und das verwendete Material in der gewünschten Reihenfolge erscheinen. Dazu gehören auch alle nötigen Daten für den Anmerkungsapparat. Das Programm garantiert, daß keinerlei Ideen und Aspekte verlorengehen. (hu)

»V.A.C.K.« — Verlag für Anti pädagogische Computerkultur, Karsten Reineke, Rheinlan-derstr. 88, 4500 Osnabrück

Was ist mit Vortex?

Als der namhafte Festplatten- und Zubehörhersteller »Vortex« Ende Mai 1990 wegen Unstimmigkeiten unter den Gesellschaftern Konkurs anmeldete, kursierten die wildesten Gerüchte in der Branche. Tatsache ist, daß eine neue Gesellschaft gegründet wurde und Vortex unter gleichem Namen weiterbestehen wird. Die »neue« Vortex GmbH stützt sich auf ein Stammkapital von 0,6 Millionen Mark, das hauptsächlich von privaten Investoren getragen wird und schnell weiter aufgestockt werden soll. Innerhalb der Produktpalette wird es keinerlei Änderungen geben, noch bestehende Garantieleistungen sowie Reparatur-und Service-Dienstleistungen bleiben in gewohntem Umfang erhalten. (hu)

Vortex Computersysteme GmbH, Falterstr. 51-53, 7101 Flein

PC-Speed jetzt AT-Power

Kurz vor Redaktionsschluß erreichte uns ein erstes Testgerät des »AT-Speed«. Da die Zeit für einen richtigen Test leider zu kurz war, geben wir zunächst nur die ersten Eindrücke weiter. »AT-Speed« ist eine Weiterentwicklung des bekannten »PC-Speed« von Hans Sack. Im Gegensatz zum PC-Speed, der mit einem NEC V30-Prozessor nur einen IBM-PC/XT emuliert, bietet AT-Speed mit einem Intel 80286-Prozessor volle AT-Power. »AT-Speed« besteht aus einer kleinen Platine, die im Huckepack auf den 68000-Prozessor im ST gelötet wird. Mega-ST-Besitzer können mittels der »Speed-Bridge« einen lötfreien Einbau erreichen. Die Platine wird dabei nur auf den Adapter gesteckt, der dann im Megabus Platz findet. Hinterließ PC-Speed noch den Eindruck einer Bastellösung, so erscheint einem die AT-Speed-Platine wesentlich solider. Alle Chips, außer dem 80286, sind in SMD-Technik gehalten. Die Platine ist auch wesentlich kleiner als die des PC-Speed. Dadurch werden Montage und Demontage einfacher. Die Geschwindigkeit liegt gegenüber dem PC-Speed deutlich höher. Mit einem Norton-Faktor von 6,7 ist damit wenigstens theoretisch die Performance eines

IBM-AT erreicht. In der Praxis erreicht der AT-Speed etwa 75 bis 80 Prozent der Leistung eines ATs. Obwohl die uns vorliegende Software noch nicht der Ausliefer-Version entsprach, konnte man doch schon einige Bonbons bemerken, die der PC-Speed bisher schmerzlich vermissen ließ. Eine der wichtigsten Eigenschaften: Die Emulations-Software des AT-Speed arbeitet jetzt auch als Accessory. Das allein ist zwar noch nicht revolutionär, dahinter verbirgt sich aber die Fähigkeit, den Zustand des ST vor dem AT-Start einzufrieren und nach abgeschlossener Arbeit mit dem »zweiten Herz im ST« wieder an der Stelle weiterzumachen, wo man aufgehört hat. So kann man z. B. mal kurz aus »Calamus« in »MS-Word« wechseln, dort einen Text bearbeiten, wieder zurück zu »Calamus« kehren und den Text fertig gestalten. In der vorliegenden Software-Fassung funktioniert das zwar nur mit entsprechend großem Arbeitsspeicher, die endgültige Version soll aber auch mit 1 MByte auskommen. Dies wird durch Auslagern des Speichers auf die Festplatte erreicht. Möglicherweise kann man bald auch den Zustand des AT-Speed ein-frieren und so ein vollständiges Switching zwischen beiden Rechner-Welten erreichen. Eine weitere Verbesserung gegenüber der PC-Speed-Software ist das Programm »VIDMOD«. »VIDMOD« läuft unter DOS und erlaubt die Umschaltung der Grafik-Emulation unter DOS. Dadurch muß man den Emulator nicht mehr verlassen, wenn ein Programm einmal nicht unter der eingestellten Auflösung läuft. Die vorliegende Installations-Software ist noch identisch mit der des PC-Speed. AT-Speed soll aber mit einem Installations-Programm, das unter GEM läuft, ausgeliefert werden. In puncto Kompatibilität konnte die Vorabversion noch nicht an den kleinen Bruder heranreichen. Auch hier soll die endgültige Fassung Abhilfe schaffen.

Ein ausführlicher Test im nächsten ST-Magazin wird zeigen, ob AT-Speed aus einem ST einen wirklich AT-kompatiblen Rechner machen kann. Der erste Blick auf die neueste Entwicklung von Hans Sack hinterläßt einen sehr guten Eindruck. Der angestrebte Preis von über 500 Mark ist sicher nicht zu hoch angesetzt. Doch die Konkurrenz hat schon den Fuß in der Tür: der vergleichbare »ATonce« von »Vortex« (siehe Bericht in dieser Ausgabe) liegt unterhalb der 500-Mark-Grenze.

(Michael Bernards/uw)

Mininetz für den ST

Die Rotterdamer Firma »Volders Computer Services« bietet ein lokales Netz für ST-Computer an. Über den ROM-Port und ein Koaxialkabel lassen sich mit dem »Lantech 10 Mb Atari-Network« bis zu 64 STs der Baureihen 260, 520,1040 und Mega miteinander verdrahten. Das Mininetz arbeitet dezentral, jeder Teilnehmer kann dadurch als Server fungieren. Drucker und ähnliche Peripheriegeräte im Netz lassen sich von allen Teilnehmern gemeinsam nutzen (»Printer Sharing«). Nach Herstellerangaben arbeitet das Netz mit allen gebräuchlichen ST-Programmen zusammen. Mit einer Übertragungsrate von 10 MBit/s (125 KBaud) verschickt die residente Netzwerk-Software Daten und Nachrichten von Gerät zu Gerät, die Software selbst gibt sich mit 10 KByte Arbeitsspeicher zufrieden.

Das Startkit besteht aus einem englischsprachigen Handbuch, zwei Netzwerk-Interfaces und den notwendigen Verbindungskabeln. Es wird 950 Mark kosten, ist auf dem deutschen Markt bisher aber noch nicht erhältlich. Für jeden weiteren Teilnehmeranschluß verlangt »Volders Computer« 475 Mark. Interessenten können sich direkt an die Rotterdamer Firma wenden. (hu)

Volders Computer Services, P.O. Box 21932,3001 AX Rotterdam

Computertage Südwest

Vom 27. bis 29. September 1990 finden zum vierten Mal die Computertage Südwest in der Schwarzwaldhalle in Karlsruhe statt. Die Messe wendet sich gleichermaßen an Heimanwender wie Gewerbe und Industrie. Im Vordergrund stehen Netzwerktechnik, der CAD/ CAM-Bereich sowie DTP und Textverarbeitung. Die namhaftesten Hersteller von Hard- und Software, Software-Häuser und Zubehöranbieter werden erwartet. Eine umfangreiche Vortragsreihe (z. B. »MS-DOS heute und morgen«) wird das Ausstellerangebot ergänzen. (hu)

Wolf-Veranstaltungen, Am Pfinztor 20, 7500 Karlsruhe 41

Megapaint-Version 3.0

»Tommysoft« bleibt am Ball: Zur Atari-Messe im August in Düsseldorf wollen die Berliner die neueste Version ihres Grafikgiganten »Megapaint II« präsentieren. Herausragende Eigenschaft der neuen Version 3.0 ist das sog. Modulkonzept, mit dem sich andere Programme in die Arbeit mit »Megapaint II« einbinden lassen — das Programm steigt dadurch zu einer grafisch orientierten Shell auf. Ferner soll der programmeigene Texteditor Verbesserungen aufweisen. Die beiden Epson-Scanner »GT 4000« und »GT 6000« werden sich laut Hersteller mit der neuen Version durch ein zusätzliches Modul problemlos ansteuern lassen. Neuerdings merkt sich der Zeichenkünstler auch Standardpfadnamen. Preislich bleibt alles beim alten: Der Listenpreis für »Megapaint II V 3.0« beträgt 799 Mark, die neue Version wird Anfang September im Handel sein. (hu)

Tommysoftware, Selchower Str. 32, 1000 Berlin 44

Neues für Sound-Freaks

Übersichtlich: Mit »Cubeat« lassen sich komplette Arrangements am Monitor verfolgen

Neben ihrem MIDI-Sequenzer »Cubase« bietet die Hamburger Software-Firma »Steinberg« jetzt auch das MIDI-Recording-Programm »Cubeat« an. Während »Cubase« unter GEM arbeitet, stützt sich »Cubeat« auf das Multitasking-Betriebssystem »M.ROS«. Genau wie sein Vorgänger verfügt »Cubeat« über 64 Aufnahmespuren und verwaltet dabei bis zu 16 Songs gleichzeitig. Eigene Arrangements editiert man bequem mit Hilfe grafischer Werkzeuge, die den Bedienelementen elektronischer Musikinstrumente nachempfunden wurden (z.B. Keyboard-Tastatur, Aufnahme-, Startschalter etc.). »Cubeat«-Songfiles lassen sich ohne weiteres in »Cubase« übernehmen und dort weiterbearbeiten. Zum Lieferumfang des Programms gehört auch der sog. M.ROS-Switcher, mit dessen Hilfe man mehrere MIDI-Programme parallel ersetzen kann.

Wer mit »Cubeat« Musik machen möchte, sollte über einen ST mit mindestens 1 MByte RAM und Monochrommonitor (Großbildschirm möglich) verfügen sowie 490 Mark für das Programm übrig haben. (hu)

Steinberg Soft- und Hardware GmbH, Billwerder Neuer Deich 228, 2000 Hamburg 28

Nachhall »HD-Kit 3.5«

In bezug auf unseren Testbericht des »HD-Kit 3.5« in der Ausgabe 7/90 möchte »Digital Image« darauf hinweisen, daß das Gerät den MIDI-Port nicht grundsätzlich immer blockiert. Wie schon im Testbericht erwähnt, bietet die Firma für dieses Problem auf Anfrage eine Lösung an. Der Kunde erhält ein kostenloses V-Adapterkabel (zwei MIDI-IN-Anschlüsse). Damit ist der Weg frei für den Anschluß entsprechender MIDI-Hardware und den Betrieb des HD-Kits gleichzeitig. Das mitgelieferte Handbuch weist den Anwender deutlich auf diese Möglichkeit hin.

Neuigkeiten gibt es auch für »Speed Bridge«-Anwender, die beabsichtigen, den »Vortex ATonce-Emulator« in ihren Mega ST einzubauen. Alle seit dem 1.6.90 ausgelieferten Geräte unseres Produkts »Speed Bridge« können auch für die Installation des »Vortex ATonce« benutzt werden. Anwendern der alten »Speed Bridge« bietet Digital Image gegen Einsendung des alten Gerätes und einem Unkostenbeitrag von 10 Mark (inklusive Versand) ein entsprechendes Hardware-Update an. Hier die Adresse:

Digital Image EDV-Service Postfach 1206 6096 Raunheim

Computerhobby '90

Zum vierten Mal veranstaltet die »Gemeinschaft Bruchsaler Computerclubs« am 13.10.90 von 9 bis 18 Uhr einen »Tag des Computers« in der Bruchbühl-Halle in Karlsdorf-Neuthard. Eine Vielzahl kleiner Aussteller bietet Flohmarktjägern und Bastlern die Gelegenheit zu einem schnellen Schnäppchen. Neben der Verkaufsschau finden Workshops und Diskussionen mit bekannten Programmautoren statt. Ferner besteht die Möglichkeit zum PD-Tausch (ST, Amiga, DOS) und zum Schnüffeln in der clubeigenen Mailbox. Der Veranstaltungsort liegt nahe der BAB A5, Ausfahrt Bruchsal. Der Anfahrtsweg ist ausgeschildert. (hu)

Papas Computerclub, Postfach 4309, 7520 Bruchsal

Belichtungsservice

Wer hochwertige Drucke und Filme benötigt, selbst jedoch über keinen teuren Laserbelichter verfügt, kann die Dienste der Gießener Firma »ideArt« in Anspruch nehmen. Der DTP-Service belichtet Calamus-Dokumente auf einer »Linotronic 300« innerhalb von 24 Stunden. Außerdem können Vorlagen auf einem »Epson GT 4000« Farbscanner digital aufbereitet werden. (hu)

Firma ideArt, Grünbergerstr. 31, 6301 Reiskirchen

Sound-Seminar

Wer sich in die MIDI-WW Sequenzer-Programme »Cubase« und »Cubeat« gleich praktisch einarbeiten möchte, kann dies vom 12. bis 14. Oktober 1990 in Bielefeld tun. Dort veranstaltet das »SoBi Bildungswerk« in Zusammenarbeit mit dem »MIDI eV. Berlin« einen Kurs unter Leitung von Jörn Lovisach (Gewinner unseres MIDI-Kompositions-Wettbewerbs). Gegenstand des Kurses sind die Einführung in beide Programme, deren Verwendung im Home-Recording sowie Tips und Tricks zur kreativen Handhabung der Technik sein, (hu)

Anmelde-Formulare: SoBi Bildungswerk, Schlin-genstraße 65, 4800 Bielefeld 14

Inhaltliche Fragen: Jörn Lovisach, Albert-Schweitzer-Str. 8, 4800 Bielefeld



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