Eine Maus im Ärmel: Die »Genius«-Maus im Test

Gewöhnungsbedürftig, aber präzise und gut verarbeitet: die »Genius-Maus ais Alternative zum Original

Mit der »Genius«-Maus bietet die Firma Eurosystems eine neue Maus für den ST an. Beim Anschluß an den ST fällt zunächst das überdurchschnittlich lange Verbindungskabel positiv auf. Es mißt ca. 1,80 m und ist somit ungefähr doppelt so lang wie das Kabel der Atari-Maus. Der Stecker paßt problemlos in die Mausbuchse des STs. Somit steht der Benutzung nichts mehr im Weg.

Im Umgang mit der Alternativmaus entpuppt sich das kantige Gehäuse als gewöhnungsbedürftig. Denn es ist genau andersherum gewinkelt als das des Atari-Originals. Statt einer der Handergonomie entsprechenden aufsteigenden Handflächenablage fällt der Rücken in Richtung der Knöpfe ab. Die Tasten sind farblich vom Gehäuse abgehoben und arbeiten sehr präzise. Positiv fällt auch die gute Beweglichkeit der Maus auf. Sie gleitet leichter als der Atari-Nager und wirkt nicht so schwerfällig. Zu schnelle Bewegungen verträgt allerdings auch sie nicht.

Die »Genius«-Maus erfordert eine Umgewöhnung der Handhaltung. Wem das nichts ausmacht, der bekommt für ca. 79 Mark ein preiswertes und gut verarbeitetes Eingabegerät, mit dem sich problemlos arbeiten läßt. (ba)

Vertrieb: Eurosystems, Hühnerstr. 11, 4240 Emmerich

Wertung

Name: Genius Mouse GM-7
Preis: 79,50 Mark

Technische Daten: □ Optischer Sensor □ Geschwindigkeit 500 mm/s □ Auflösung 200 dpi

Stärken: □ langes Verbindungskabel □ präzise Maustasten □ gleitet gut

Schwächen: □ kantiges Gehäuse □ ungewohnte Handlage


Martin Backschat
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