Editorial - Ich hab mal eine Frage... Die Grenzen des Hotline-Service

An einem Tag der Woche steht die Redaktion eine Stunde lang für die Fragen der Leser bereit. Seit etwa drei Jahren erfahren wir so hautnah Ihre Nöte, Lob, Kritik, Anregungen.

Die Redaktion gibt bereitwillig Auskunft über alle Fragen, die sich auf das Heft beziehen. Immer wieder wird aber versucht, diesen Service zu mißbrauchen: »Ich kann gerade mein Handbuch für Programm X nicht finden, aber Sie wissen das bestimmt auswendig...«. Nein, leider können wir da nicht helfen, dafür ist die jeweilige Softwarefirma zuständig (Ein Tip dazu: Eine Liste mit den Seriennummern Ihrer Programme, Herstellern und Hotline-Telefonnummern spart viel Zeit). Auch bei der häufigen Frage: »Ich habe folgende gut ausgebaute Konfiguration und jetzt möchte ich mir noch ein Y kaufen. Funktioniert das alles zusammen?«. Auch da können wir nur passen. Das läßt sich nicht durch Ferndiagnose feststellen, sondern nur durch einen Test.

Bei Problemen mit Firmen bitten wir Sie immer um eine schriftliche Beschreibung. Nicht um Sie zu vertrösten, sondern einfach, um eine Kopie Ihres Schreibens mit der Bitte um eine Stellungnahme der betroffenen Firma zuzuleiten. Durch die schriftliche Form läßt sich das Problem exakt weiterreichen. Das bewährte Verfahren garantiert meist schnelle Hilfe.

Daß wir oft helfen können, zeigen Sendungen mit Pralinen, Urlaubskarten oder einfach nur ein Brief mit kurzem Dank. Auch wir bedanken uns dafür.


Horst Brandl
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