Leserbriefe

Gute Nacht, TT

Ohne Zweifel ist die TOS schon nach zwei Ausgaben ein etabliertes ST-Magazin und das liegt nicht zuletzt am guten Niveau der Artikel. Die besonders angenehme, seriös erscheinende und vornehme Gestaltung in Schwarzweiß sollte unbedingt beibehalten werden. Farbe nur, wenn es wirklich notwendig ist, denn die TOS hebt sich so von anderen knallbunten Zeitschriften mit Neigung zur Reizüberflutung ab.

Gilt das ermäßigte Abonnement auch für Schüler, Zivis,...? Vielleicht kann man mal einigen (Software-) Firmen einen Denkanstoß geben, denn ich habe irgendwie das Gefühl, daß einige Firmen am Markt vorbeientwickeln. Als Beispiel seien hier die Grafikkarten mit ihren 16 Mio. Farben genannt. Sie sind zwar hübsch anzusehen, aber welche Software unterstützt diese eigentlich adäquat, so daß sich die Anschaffung auch wirklich lohnt? Wer Farben braucht, soll sich einen Amiga kaufen, denn das wirklich einzige am ST, vor dem auch eingefleischte Amiga-Zocker ihren Hut nehmen, ist der Monochrom-Modus mit flimmerfreien 71 Hz, der für viele Anwendungen einfach ideal ist! Wer braucht eine Textverarbeitung in 256 Farben aus einer Palette von 16 Mio? Und jetzt bringt Commodore mit dem 3000er Atari ganz schön ins Schwitzen, denn anstatt den Mega ST voll auszureizen (mehrere Steckkartensockel, richtig optimiertes TOS, gepufferte 2 MByte-Karten und wo sind die 68030er-Karten?), produziert Atari eine neue Generation von Spiele-Konsolen (Lynx) und kommt mit dem TT nicht »in die Gänge«. Falls Atari auch noch den Fehler begeht, die Linie-A-Routinen oder sogar die Line-A-Variablen zu streichen (wie dies von ASH auf Seite 12 oben, TOS 6/90 angedeutet), dann wird meiner Schätzung nach 60 Prozent der Profi-Software (Gigant Borland ist gerade mit seinem Turbo-C 2.0 auf den »Line-A-Zug« aufgesprungen!) und 70 Prozent der PD-Software nicht laufen. Gute Nacht TT, wo immer du bleibst!

Marc S., Linden

TOS: Bei Vorlage einer entsprechenden Bestätigung gilt der ermäßigte Abonnementpreis sowohl für Schüler als auch für Zivil- und Wehrpflichtleistende.

Das Beste

Ich möchte Euch zu Eurem gelungenen Magazin gratulieren. Eure Art informativ, kritisch und unterhaltend zu schreiben, hat mir sehr gefallen, auch mit der Wahl der Themen bin ich sehr zufrieden. Gefreut hat es mich, endlich genaueres über den TT zu erfahren und ich hoffe, Ihr werdet auch weiterhin über dieses interessante Gerät berichten. Wie wäre es zum Beispiel bei Software-/Hardwaretests auch dahingehend zu testen, ob das Produkt auch mit dem TT verträglich und hinreichend lauffähig ist?

Die Idee mit der Software zur Zeitschrift ist ausgezeichnet, ich frage mich, wieso noch niemand früher auf diesen Gedanken gekommen ist. Verschiedene Dinge solltet Ihr ändern, z. B. die Titelseite. Das ganze Heft ist voll mit gut gestalteten Artikeln, nur die Titelseite die ja auch einen Kaufanreiz darstellt, ist saft- und kraftlos, da müßtet Ihr Euch etwas mehr einfallen lassen. Die Diskette könnte auch von der Titelseite verschwinden, mir gefällt das überhaupt nicht.

Ich finde, TOS ist zur Zeit das Beste, was man auf dem Zeitschriftenmarkt für den ST (und TT) findet. Ich hoffe Ihr macht weiter so und haltet das hohe Niveau, das Ihr vorgelegt habt, aber beseitigt die kleinen Mängel, die sich eingeschlichen haben.

Bernd K., Rattelsdorf

TOS: In der Update-Liste ist vermerkt, welche Programme mit dem TT laufen. Allerdings ist die bisher verfügbare TT-Version noch nicht die endgültige.

Sachlich und kompakt

Ihr Magazin, die TOS, gefällt mir wirklich gut: kompakte Berichterstattung im einzelnen und im Ganzen des Heftes, übersichtliche und ergänzende Rubriken, (dabei auch Story und Atari intern), Kurse und Tests, Programmieren und Anwenden,...

Insbesondere Ihr Schreibstil, Ihre Sprache gefällt mir: sachlich und kompakt, essentiell. Wenn ich als privater Neueinsteiger in die ST-Thematik einmal vergleichen darf: Die eine ST-Zeitschrift ist mir im Inhalt zu oberflächlich und in der Sprache zu vage, die andere ist mir zu umfangreich und zu insiderfachlich, d. h. zu einem Drittel bis zur Hälfte unverständlich, dabei sprachlich z. T. flappsig (oder besser floppig).

Wie wär's mit einem weiteren Aspekt in der TOS? Einer Rubrik Lexikon: Computersprache von A-Z, denn Begriffe wie Source, Vektorgrafik und Debugger leiten sich nur undeutlich aus dem Kontext ab und sind auch kaum in Langenscheidts Englisch-Deutsch zu finden.

Zur Disk: Von Adimens- und Midi Maze-Demo war ich enttäuscht, begeistert von FCopy III, ansonsten interessiert unterhalten.

Peter-Paul U., Wedel/Holstein

Guter Grafikschwerpunkt

Als erstes muß ich Ihnen gestehen, daß ich von der ersten Ausgabe der TOS doch ziemlich enttäuscht war. Dies hat sich jedoch mit der zweiten Ausgabe schlagartig geändert. Der Inhalt Ihrer Nr. 6 war in keiner Weise langweilig. Ich war hocherfreut über diese Ausgabe.

Sehr interessant fand ich alle praxisbezogenen Hard- und Software Artikel. Sie sollten nur noch etwas mehr Tips, Routinen usw. einfügen. Der C-Kurs ist für Anfänger sehr interessant geschrieben. Spitze war der Grafikschwerpunkt mit den entsprechenden Routinen. Als zweites möchte ich Sie fragen, ob es nicht möglich ist, Ihre Antwortkarten usw. am Heftende bzw. Anfang einzufügen. Diese Karten machen ein schnelles Durchblättern und Suchen unmöglich.

Bitte sehen Sie in Zukunft davon ab, FCopy III zu publizieren. Das Programm ist wirklich Klasse, aber ich glaube, daß mittlerweile alle ST-User und deren Kindeskinder und deren Enkel damit versorgt sind. Alles in allem aber möchte ich Ihnen versichern, daß Sie in mir einen treuen Leser Ihres Magazins gefunden haben, falls Sie den Stil und den Inhalt der Nr. 6 in Zukunft beibehalten. Uwe U., Großheide

TOS: Damit die Antwortkarten nicht beim Blättern behindern, empfiehlt es sich, sie aus dem Heft zu trennen und gemäß ihrer Bestimmung zu verschicken. FCopy III »begeistert« immer noch. Deshalb möchten wir es auch den Urenkeln der Kindeskinder unserer Leser nicht vorenthalten.

Einfluß

TOS-Leser brauchen nicht befürchten, daß einer Ihrer Briefe unbeachtet in den Papierkorb schwebt. Im Gegenteil - um TOS zu verbessern, greifen wir ständig auf Ihre Anregungen zurück. Einige Beispiele: Wie von vielen Lesern gewünscht, erscheint TOS nun auf lese- und umweltfreundlicherem Papier. Dm Einsteigern zu helfen, erklärt das Lexikon jeden Monat wichtige Fachbegriffe rund um den ST. Die Update-Liste zeigt jetzt Änderungen bei aktuellen Softwareversionen auf einen Blick.

Sie sehen: Als Leser haben Sie wesentlichen Einfluß auf die Gestaltung Ihrer TOS.

Ihr Paul Sieß, Textchef

Unabhängige Informationsquelle

Es ist zu begrüßen, daß neben den zwei produktabhängigen Magazinen (Heim-Verlag, Markt & Technik) eine unabhängige Informationsquelle für den Anwender erschienen ist.

Interessant fand ich den Artikel von Herrn Altmann über Textverarbeitungen. Zum ersten Mal wurde hier ein Programm erwähnt, mit dem wir schon seit Jahren unsere gesamte Korrespondenz zur vollsten Zufriedenheit abwickeln. Es ist uns unverständlich, warum »Protext« praktisch »totgeschwiegen« wird.

Herr E., Konrektor Maria-Stern-Schule. Würzburg

TOS: Über Protext gibt es nichts Neues zu berichten. Das Programm ist auf dem Markt kaum verbreitet und hat seit längerer Zeit keine Verbesserungen erfahren.

Hotline

Über die TOS-Hotline kommen Sie mit der Redaktion in's Gespräch. Bei Fragen zu Beiträgen wenden Sie sich an den zuständigen Redakteur. Die Erklärung der Namenskürzel finden Sie im Impressum. Wir erwarten Ihre Anrufe jeden Mittwoch zwischen 15 und 16 Uhr.

Tel. 0 81 060 39 54

Herzlichen Glückwunsch

Vielen Dank für das Ansichtsexemplar Ihrer neuen Atari-Zeitschrift TOS und herzlichen Glückwunsch zu diesem Neustart.

Meine Gratulation zu diesem gelungenen Heft, das sicherlich sehr schnell seinen Platz auf dem Markt der Fachzeitschriften finden wird. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Crew viel Erfolg.

Gerold Hahn: »Meine Gratulation zu diesem gelungenen Heft«

Gerold Hahn, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Racal-Milgo GmbH, 6078 Neu-Isenburg

Wenig verbessert

Ich finde TOS alles in allem gelungen, dennoch sind die Verbesserungen nicht so groß, wie ich es mir wünschen würde. Auf das Hochglanzpapier kann man verzichten, ebenso auf 27 verschiedene aus dem Gesamtzusammenhang herausgerissene Themen, drei Fortsetzungskurse gleichzeitig und ein generell konfuses Erscheinungsbild. Das einzige, was sich wirklich gebrauchen läßt, sind die Tips für Programmierer und der Comic, der ab und zu sogar witzig ist.

Clemens R., Herzogenrath



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