Midwinter: Strategisch durch die Eiszeit

Alle reden vom Treibhauseffekt, da bricht Anfang des 21. Jahrhunderts eine kleine, ungemütliche Eiszeit aus. Das unwirtliche Dauerfrostwetter treibt nicht nur den Umsatz von Eiskratzern in nie gekannte Höhen, es stellt auch die weltpolitische Lage auf den Kopf. »Midwinter« spielt auf einer Insel gleichen Namens.Ein finsterer General und seine Armee beginnen eine Invasion im Südosten des gut 20000 Quadratkilometer großen Eilands.

Jetzt greifen Sie ein: Zunächst steuern Sie nur den wackeren John Stark, der von der Invasion erfahren hat. Das Spielziel, sich allmählich zur gegnerischen Kommandozentrale vorzuschlagen und diese zu vernichten, kann er alleine nicht schaffen. Also muß er auf Skiern, in Schneebuggies, per Seilbahn und Drachenflieger durchs Land reisen und Verbündete gewinnen. Je mehr Leute John Stark rekrutiert, desto mehr Spielfiguren steuern Sie. Das Planen einer Marschroute ist faszinierend, das Herumklicken in diversen schön gezeichneten Menus macht Spaß. Dummerweise legt John Stark Entfernungen im Spiel quasi in Echtzeit zurück: Um auf Skiern von einem Ort zum ändern zu kommen, muß er minutenlang durch Eis und Schnee kurven - zwar in interessanter 3D-Grafik, aber ermüdend. Eine Funktion, um die Rumkurverei abzukürzen, fehlt. Midwinter läuft nur mit Farbmonitor. (hl)

TOS - Info:

Titel: Midwinter
Hersteller: Rainbird
Spiele-Typ: Strategie
Schwierigkeit: mittel bis schwer
Ca-Preis: 100 Mark

TOS-WERTUNG: 6
★★★★★★☆☆☆☆


Heinrich Lenhardt
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