Falcon-Spiel: Operation S.K.U.U.M.

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Mhh, also Operation S.K.U.U.M. ist sozusagen die Gurke im Logitronprogramm. Aber der Reihe nach.

Bei besagtem Spiel handelt es sich um die Portierung einer alten Spielidee. In den Arkadehallen erlebte sie gerade eine Wiederbelebung durch Automaten wie Virtua-Cop. Dem einen oder anderen ist sie vielleicht noch aus C 64er Spielen wie "Operation Wolf" bekannt.

Allerdings stellt die Falconreinkarnation einen bedenklichen Schritt dar.

Der Spieler hat die Aufgabe, mit der Maus einen Cursor über den Bildschirm zu bewegen und via Mausknopf einen Schuß auf sporadisch auftauchende Gegner abzugeben. Nun könnte man dieses simple Prinzip recht actionreich in Scene setzen, nicht so aber bei Operation S.K.U.U.M..

Lediglich ein paar unbewegte, digitalisierte Backrounds stellen die Kulissen für 4- 5 immer wieder an der gleichen Stelle in drei ruckligen Animationsphasen auftauchende Gegner da.

Trotz dieser "nervenzerreißenden Action" ist der Schwierigkeitsgrad ziemlich heftig, da man leider nicht exakt erkennen kann, ob man nun jemanden getroffen hat. Und so wendet man sich schon dem nächsten Ziel zu und wird weiterhin beschossen. Wer aber etwas Langeweile hat, kann sich ja einfach merken, wo und wann die Gegner auftauchen, da sich die Sequenzen immer wiederholen. Wen es nicht stört, dass die einzig "schnell" bewegte Grafik (nämlich der 5X5 Pixel große Mauscursor) so schlecht programmiert ist, dass sie ständig Reste auf dem Hintergrund lässt, der kann sich ja an den unnötigen 3 verschiedenen Waffen erfreuen.
Dafür hat man aber während des "Intros" einen etwas nervigen Loop-Sample, den der Autor verwegen als Musik bezeichnet.

Fazit

Finger weg!

Hersteller: Logitron
Genre: Shoot'e'lame
Rechnertyp: Falcon
Monitortyp: RGB/VGA
Preis: 85 DM
Steuerung: Maus
Grafik: 30%
Sound: 30%
Spaß: 40%
Gesamt: 35%
Kay Tennemann


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