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Castle Master

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Der berechtigte Herrscher von Castle Eternity hält eine Person gefangen. Dies wäre nichts Besonderes, wenn es sich nicht um den Zwillingsbruder des Spielers handeln würde. Der Auftrag ist klar: die Behausung erforschen und Familienzusammenführung betreiben. Da der Bosewicht dabei nicht tatenlos zusehen wird, erweist sich die Befreiungsaktion als schwierig. Zu Beginn steht man vor der Burg und sucht nach einem Weg, um ins Innere zu gelangen. Auf dem Weg müssen zehn Schlüssel gefunden werden, ohne deren Besitz das Spiel nicht losbar ist. Von Zeit zu Zeit greifen Geister an. Dann sind Reaktion und genaues Zielen gefragt, um sie wegzuputzen. Um sich nicht zu verlaufen, ist es empfehlenswert, einen Plan zu zeichnen und Räume und Gegenstände zu vermerken.

Für das Abschießen der Geister und das Finden der Schlüssel erhält man einen Punktebonus. Der Joystick erweist sich als unbrauchbar, da nur ein Teil der Funktionen damit ausgelost werden kann. Nach kurzer Eingewohnungszeit kann man per Tastatur flott durch die Burg ziehen. Der Bildschirm ist logisch und übersichtlich aufgebaut. Der großte Teil wird mit einer dreidimensionalen Darstellung ausgefüllt. Auf Schnickschnack hat man verzichtet, dafür um so mehr Augenmerk auf die relevanten Gegenstände gelegt. Der 3D-Effekt ist hervorragend gelungen. Links neben dem Hauptbildschirm ist ein Turm mit drei Öffnungen zu erkennen. Durch Anklicken wird hier die Art der Fortbewegung geändert. Im Freien und auf übersehbaren Flächen kann man auf "Rennen" umschalten; wenn es ganz eng wird, muss man sich auch mal kriechend durch den Schlamm wälzen.

Unterhalb des Spielfelds finden sich einige Angaben wie eine Kraftanzeige, ein Schlüsselbart mit den bereits gefundenen Schlüsseln und einige Icons zur besseren Orientierung. Ein Fenster in der Mitte gibt Informationen darüber, wo man sich gerade befindet. Neben der sehr guten Grafik tragen auch die Soundeffekte zur Atmosphäre dieses Adventures bei. Die Rätsel sind teilweise schwer, so dass man einige Zeit beschäftigt ist. Leider werden die "äußeren Umstände" (Anleitung, Übersetzung) "Castle Master" nicht gerecht und mindern den ansonsten guten Gesamteindruck.

FK/CBO

Kategorie: Actionadventure
Besonderheiten: -
Spieler: 1
Monitor: color
Steuerung: Maus
Hersteller: Domark
Info bei: Bomico

Gravity

Der Weltraum im Jahre 2320. Das Reisen zu anderen Sternensystemen ist längst selbstverständlich geworden. Doch plotzlich tauchen die OUTIES auf und versuchen, sämtliche Energie der Galaxis an sich zu reißen. Aufgabe des Spielers ist es, sich dem Kampf gegen die Eindringlinge zu stellen. Die einzige Moglichkeit, den Sieg zu erringen, liegt in der Zerstorung des schwarzen Lochs im Sonnensystem der OUTIES. Ein Spiralnebel muss erforscht und die Aktionen der OUTIES durch Kolonisierung neuer Planeten beobachtet werden. Der Spieler ist Commander des Raumgleiters HAWKING. Ein würfelformiger Holotank ermoglicht eine effektvolle, dreidimensionale Darstellung der Galaxis. Die zur Verbesserung der Schiffsausrüstung erforderlichen Mittel werden durch das Zerstoren von feindlichen Schiffen aufgetrieben. Die DRONES (kleine Raumschiffe) konnen mittels einer eigenen Sprache programmiert werden und lassen sich zu willigen Kampfmaschinen umfunktionieren. Das Geschehen spielt sich bei Gravity ausschließlich in den eigenen vier Wänden des Scoutschiffes ab. Wer gerne mit einem modernen Raumschiff auf Außerirdische Jagd machen mochte, sollte sich auf jeden Fall nach einem anderen Programm umsehen. Alle am Spielgeschehen beteiligten Objekte werden dreidimensional ins Innere der Raumfähre projiziert.

Diese Sequenz ist zwar grafisch sehr gut gelungen , doch geht dadurch leider ein Teil des Weltraum-Feelings verloren. Etwa zwei Drittel des Screens sind für die Darstellung der Objekte reserviert. Am unteren Rand befinden sich einige Icons zur Auswahl der Optionen. Für ein schnelles Spiel "zwischendurch" ist Gravity sicherlich nicht geeignet. Wer sich allerdings gerne komplexen Aufgaben stellt und die Geduld für mehrere Tage oder gar Wochen aufbringt, ist mit diesem Programm recht gut ausgerüstet. Voraussetzung ist allerdings, dass man sich die Zeit nimmt, die etwa 80seitige deutsche Anleitung aufmerksam durch zu lesen und sich mit der relativ komplizierten Mausbedienung vertraut zu machen.

CBO/FK

Kategorie: Handelssinulation
Besonderheiten: -
Spieler: 1
Moniter: color
Steuerung: Tastatur
Hersteller: Mirrorsoft
Info bei: Ariolasoft

Hot Rod

Bis zu vier Spieler gehen an den Start. Fünfzehn verschiedene Rennstrecken gilt es zu meistern. Die Steuerung sieht nur das Notwendigste vor.: rechts/ links und Gasgeben. Freunde komplexen Rennsimulationen werden von "Hot Rod" enttäuscht sein. Stattdessen gibt es Action pur, lediglich unterbrochen durch die Moglichkeit, im Ersatzteilladen seinen Flitzer mit neuen Extras auszustatten. Doch auch hier wird nichts angeboten. was man nicht schon von anderen Autorennspielen her kennt: stärkere Motoren, neue Reifen und "Flossen" für bessere Straßenlage. Bezahlt wird mit Geld, das man durch gute Plazierungen erhält. Nach Beendigung jeder Rennstrecke bekommt man eine bestimmte Menge Sprit , die für die nächste Runde ausreichen muss. Das Hauptziel bei "Her Rod" liegt nicht darin, das Rennen als Erster zu beenden, sondern im Erreichen der Ziellinie. Allein das Ankommen berechtigt schon zum Weitermachen. Allerdings ist es dennoch nicht allzu ratsam, den Fuß vorn Gaspedal zu nehmen, da sich das Bildschirm-Scrolling nach dem fahrenden Wagen richtet. Sobald das eigene Auto aus dem sichtbaren Bildschirmbereich zu verschwinden droht, "fliegt" es wie von Geisterhand bewegt über sämtliche Hindernisse hinweg an die Spitze des Feldes. Die Rennstrecke wird aus der Vogelperspektive dargestellt. Die Auto-Sprites sind klein, aber gut zu erkennen. Die gelegentlich eingestreuten Hindernisse wie Polizeiautos und Bauarbeiter sind nur schwer als solche zu erkennen. Positiv hervorzuheben ist die Geschwindigkeit, mit der das Rennen abläuft. Die Autos bewegen sich in flottem Tempo über den Bildschirm, was einiges an Geschick erfordert. Dennoch hätten sich gerade Profis sicherlich einen hoheren Schwierigkeitsgrad gewünscht. Obwohl die Pisten immer nachgeladen werden müssen, sind die Wartezeiten kurz. Leider werden die erzielten Ergebnisse nicht in der Highscore-Liste verewigt, so dass die Motivation rapide fällt, wenn man alle fünfzehn Rennstrecken bewältigt hat. Somit gehort auch "Hot Rod" zu den Spielen, die nach kurzer Zeit in der Diskettenbox verschwinden.

FK/CBO

Kategorie: Autorennen
Besonderheiten: -
Spieler: 1
Monitor: color
Steuerung: Joystick
Hersteller: Activision
Info bei: Ariolasoft

Warhead

Mitte des 21. Jahrhunderts steht die Erde mal wieder vor einer existentiellen Bedrohung. Eine insektenähnliche Rasse aus einem benachbarten Sonnensystem greift an. Das Ende steht bevor, doch es gibt noch eine kleine Chance, dem Würgegriff der unheimlichen Fremden zu entgehen. Für das Raumschiff FOE.57 wird ein Kommandant gesucht, der Mut und Geschick hat, die Entscheidungsschlacht zu führen. Nach einer imposanten Eroffnungssequenz befindet man sich mitten im Geschehen. Das Raumschiff wird zwar vorwiegend mit der Maus gesteuert, doch viele wichtige Funktionen sind nur per Tastatur erreichbar. Grundsätzlich lassen sich die Tasten in drei Gruppen zusammenfassen. Über die Zifferntasten des Hauptfeldes wird der Autopilot bedient, der nach Wunsch einen Teil der Steuerung übernimmt. Die Funktionstasten aktivieren die Waffensysteme, während mit einigen Buchstabentasten verschiedene Informationsseiten aufgerufen werden. "Warhead" besteht aus ingesamt 39 Missionen, die alle der Reihe nach gelost werden müssen. Der Schwierigkeitsgrad steigt langsam an. Während die ersten Missionen nur dazu dienen, sich mit dem Raumschiff vertraut zu machen, wird es spätestens ab der zehnten Mission ganz schon hektisch. Gute Reaktion und sicheres Zielvermogen sind Voraussetzung, um erfolgreich zu bestehen. Nach Beendigung jeder Aufgabe besteht die Moglichkeit, den Spielstand auf Diskette abzuspeichern. Das Geschehen wird hauptsächlich aus der Sicht des Piloten dargestellt. Lediglich beim Aufruf von Informationsseiten (wie Sonnensystemkarte oder Taktikseite) ändert sich der Bildschirm und zeigt die erforderlichen Daten an. Die Weltraumgrafik ist detailliert gezeichnet (alle wichtigen Punkte lassen sich problemlos identifizieren) und läßt auch in bezug auf Geschwindigkeit keine Wünsche offen. Die Maussteuerung ist sehr präzise, wenn auch gerade für Anfänger in Verbindung mit der Tastatur nicht ganz ohne Probleme. Mit einiger Übung kommt man jedoch gut damit zurecht. Für ganz unerfahrene (oder untalentierte?) Flieger wird die erste Mission im Handbuch schrittweise erklärt.

FK/CBO

Kategorie: Weltraumabenteuer
Besonderheiten: -
Spieler: 1
Monitor: color
Steuerung: Maus, Tastatur
Hersteller: Activision
Info bei: Ariolasoft


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