Editorial: Goldene Zeiten...


...kommen jetzt für Computerfreaks Die größte Computerfachmesse in Europa, die CeBIT (Centrum Büro- und Informationstechnik) in Hannover, bekräftigt diesen Eindruck.

Unsere Redaktion war auf dieser Messe pausenlos im Einsatz. Es wurden nicht nur die Happy-Computer-Leser und eine Vielzahl von Computer interessierten informiert und bei allen möglichen Problemen beraten, sondern wir fanden sehr viele, interessante Neuigkeiten bei den über 2000 Ausstellern. Ausführlich berichten wir darüber in der nächsten Ausgabe von Happy-Computer. Hier jedoch brandheiß einige interessante Neuigkeiten:

Atari zeigte erstmals den 1040 ST+ (siehe Testbericht in der April-Ausgabe). Das ist ein ST mit 1 MByte RAM. 192 KByte ROM, Maus und eingebautem Diskettenlaufwerk. Damit ist endlich Schluß mit dem Kabelsalat. Der Preis: 3298 Mark. Gleichzeitig senkte Atari die Preise für den 520 ST+ und den 260 ST. Der 520 ST + kostet jetzt mit Maus. Monitor und Diskettenlaufwerk 2698 Mark, der 260 ST gar nur noch 998 Mark Das ist ein Preis, der vielen den Einstieg in die Atari ST-Welt leicht macht.

Eine heiße Information für alle, die bereits einen Atari ST besitzen: Das Betriebssystem gibt es jetzt in einer deutschen Version auf ROMs. Für 99 Mark baut es jeder Atari-Händler nachträglich ein.

Commodore oab den Preis für den Amiga bekannt. Erfreulich für den Käufer. Er liegt um einiges niedriger als ursprünglich geplant. Für den Amiga mit 512 KByte RAM. 256 KByte ROM, einem Diskettenlaufwerk mit 880 KByte Speicherkapazität, Farbmonitor und Maus muß man trotzdem noch 5595 Mark veranschlagen, eine Summe, die man für sein Hobby nicht so leicht ausgibt. Aber noch ist nicht aller Tage Abend: Commodore will mit dem Amiga momentan sowieso in den professionellen Markt, und außerdem »könne man die 3 Spezialchips, die das Besondere an Amiga sind, auch in andere, neue Computer einbauen«. Ob damit ein Super-Heimcomputer von Commodore mit Amiga-Fähigkeiten gemeint war?

Interessant für alle, die schon lange mit dem Gedanken gespielt haben, sich als nächsten Computer einen IBM-Kompatiblen zu kaufen: Neben einer Reihe von fernöstlichen Anbietern gibt es jetzt auch aus den USA einen IBM PC-Kompatiblen zum Superpreis: den Zenith 2-148 College PC mit 8088-Prozessor (umschaltbar auf 8 MHz). 2 Laufwerken, Farbgrafikkarte und 512 KByte RAM für 2995 Mark.

Dies könnte ein erstes Anzeichen sein, daß 1986 die IBM-Kompatiblen langsam auch in den privaten Bereich ein-dringen.

Michael Scharlenberger, Chefredakteur

Programmiersprachen-Sonderheft


Pascal, Forth und C — Drei Sprachen, die immer beliebter werden, nicht nur bei den Benutzern von Heimcomputern. In vielen Schulen wird heute vorwiegend in Pascal programmiert.

C ist die Sprache der Zukunft. Sie wird immer beliebter und ist sowohl auf Heimcomputern als auch auf Personal Computern zu finden. Ihr Vorteil: Ein einmal geschriebenes Programm kann auf vielen Computern eingesetzt werden. Forth ist eine sehr schnelle und maschinennahe Sprache. Interessant ist, daß man sich in dieser Sprache einen speziellen Befehlssatz selbst zusammenbauen kann.

In einer großen Übersicht stellen wir zusammen, welche Programmiersprachen es für welche Computer gibt, was sie kosten und für welche Anwendungen welche Sprache am besten geeignet ist.

Den Schwerpunkt bildet ein ausführlicher Einführungskurs in Pascal. Auch die Sprache C wird eingehend erklärt. Die Einführung in Forth ist sogar ganz kostenlos: Einen Forth-Interpreter zum Abtippen liefern wir gleich mit. Ebenfalls zum Abtippen gibt es einen Interpreter für die Sprache Pilot.

Zu all diesen Kursen gibt es jede Menge Listings zum Abtippen, damit man sieht, wie man das Gelernte auch anwenden und üben und seine Kenntnisse erweitern kann.

Das Sonderheft »Programmiersprachen« gibt es ab Ende April überall im Zeitschriftenhandel.

Grundwissen über den C 64


Aus vielen Leserbriefen wissen wir, daß nicht nur die angehenden Computerfreaks einige Probleme mit ihrem Commodore 64 haben, sondern in ganz bestimmten Bereichen auch die fortgeschrittenen C 64-Benutzer. Die Redaktion der Zeitschrift 64'er hat deshalb ein Sonderheft mit Grundlagenwissen zum Commodore 64 zusammengestellt.

Der Commodore 64 wird ausführlich und leicht verständlich für jedermann erklärt. Dazu gibt es Hinweise und Tips, welches die ideale Erstausstattung ist: Drucker, Monitore, Diskettenlaufwerk und Datasette werden ausführlich beschrieben und hilfreiche Kaufhinweise erleichtern die Entscheidung. Aber auch der Software-Bereich kommt nicht zu kurz: Weiche Programme braucht man am Anfang, was leisten sie, was kosten sie? Die Themen reichen von Textverarbeitung über Hilfsprogramme, Basic-Erweiterungen, Grafik und Musikprogrammen bis hin zu Spielen. Es kommt also keiner zu kurz.

Für Grafik-Freunde zeigen wir darüber hinaus noch wie man Punkte, Linien und Kreise zeichnet und erklären, was sich hinter dem Begriff »hochauflösende Grafik« verbirgt.

Natürlich gibt es jede Menge Listings zum Abtippen: Dateiprogramm, Kopierprogramm, Turbotape, Hypra-LoadASave, Sprite-Editor, Spritebibliothek, die wichtigsten und besten PEEKs und POKEs.

Das neueste 64'er Sonderheft »C 64-Grundwissen« findet man ab Ende April an jedem Kiosk.


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