Grand Prix Simulator (Schneider CPC)

Es muß nicht immer kompliziert sein — viele spannende Computerspiele basieren auf einfachen Ideen. Wie wäre es zum Beispiel mit diesem Rezept: Ein Autorennen, bei dem man die Strecke von oben sieht und die Autos nur als futzelig kleine Klötzchen erkennbar sind. Zwei Spieler und ein Computerwagen treten gleichzeitig an. Wer nach drei Runden als letzter ins Ziel fährt, scheidet aus. Der Gewinner tritt auf einer neuen Rennstrecke allein gegen den Computer an und fährt solange weiter, bis er geschlagen wird. Man kann auch gleich alleine gegen den Computer antreten. Um alle Kurse kennenzulernen, darf man sich also keine einzige Niederlage erlauben.

Diese simple Idee des 10-Mark-Spiels »Grand Prix Simulator« ist offensichtlich vom Spielautomaten »Super Sprint« inspiriert, auf dessen offizielle Umsetzung wir aber immer noch warten müssen. Die insgesamt 14 Rennstrecken werden von Mal zu Mal immer schwieriger und anspruchsvoller. Die Kurven werden schärfer, der Computer fährt immer sicherer und Ölflecke sorgen für Schleudergefahr. Die Fahrzeuge brausen auch unter Brücken durch und sind so einen Moment lang nicht sichtbar. An einigen Stellen kann man sich für eine Abkürzung entscheiden, die dann aber schwieriger zu fahren ist.

Die Steuerung ist einfach (Gas geben, Rückwärtsgang, nach links und rechts steuern) und mit dem Joystick eine Pein. Mit der Tastatur sind wir beim Spielen besser zurechtgekommen. (hl)

Anatol: »Nicht mein Fall«

Ich kann mir nicht helfen, aber für den Grand Prix Simulator kann ich mich nicht so recht begeistern. Mich stören die klobigen und viel zu kleinen Sprites (sind das Rennwägen oder Radiergummis?). Außerdem lassen sie sich nicht sonderlich gut steuern und fliegen zu leicht aus der Bahn. Ein Lob für die gute Sprachausgabe. Objektiv gesehen kein allzu schlechtes Spiel, aber eben nicht mein Fall.


Heinrich Lenhardt



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