Spiel »Bombs«: Bombensucher

Ein neuer Vertreter der Gattung Suchtspiel ist »Bombs«. Ursprünglich als Zeitvertreib für Windows-Anwender gedacht, findet es nun auch den Weg zum Atari.

Sie verdienen sich Ihre täglichen Brötchen als Bombensucher. Der Computer generiert eine Spielfläche mit zunächst verdeckten Feldern. Nach dem Mausklick auf ein Feld erfahren Sie, ob sich dort eine Bombe versteckt. Ist dies der Fall, endet das Spiel. War das Feld frei, zeigt eine Zahl, wieviel Bomben auf den direkt benachbarten Gebieten liegen. Sind auch die benachbarten Felder frei, öffnen sich diese nach dem Dominostein-Prinzip bis zu den nächsten Zahlenfeldern.

Ihre Aufgabe ist es, durch geschicktes Kombinieren herauszufinden, wo das Programm die Sprengkörper versteckt hat. Vermuten Sie eine Bombe in einem Gebiet, markieren Sie es mit einem Klick der rechten Maustaste. Der Computer positioniert an dieser Stelle ein Fähnchen.

Erst wenn alle Bomben gefunden sind, stoppt der Rechner die ablaufende Zeit. Hat der Spieler eine neue Bestzeit aufgestellt, darf er seinen Namen in eine Highscore-Liste eintragen.

Der Programmierer verzichtete darauf, sein Programm in eine GEM-Oberfläche zu stecken. Stattdessen arbeitet er mit der in Deutschland noch relativ unbekannten »Zest«-Oberfläche. Diese verrichtet ihre Dienste auf einem monochromen Großbildschirm ordentlich, versagt aber unter Multi-TOS oder auf einem Farbbildschirm. (Gerhard Bauer/uh)

Bezugsquelle: David J. A. Simpao, 2401 Crandall Drive, San Diego. CA 92111, USA oder PD-Diskette V481

Vorsicht: Das Spiel Bombs macht regelrecht süchtig

TOS-INFO

Name: Bombs
Kategorie: Spiel
Status: Shareware, Registrierungsgebühr 5 US-Dollar
Programmierer: David J. A. Simpao


Gerhard Bauer
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