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Wie sag ich’s meinem Drucker?

Aus der Reihe »Praxishilfe Drucker« vom Verlag Markt & Technik erreichte uns das Buch zum Oki OL 400. Dieses Gerät ist nicht zuletzt aufgrund seines hervorragenden Preis-/Leistungsverhältnisses einer der meistverkauften Seitendrucker in Deutschland. Entsprechend der Produktphilosophie der Firma Oki sind die mitgelieferten Handbücher sehr praxisnah. Die Alternativanleitung mußte sich also an einem recht hohen Standard messen.

Die härteste Prüfung für eine Druckeranleitung ist naturgemäß die Einstellung auf die eigenen Wünsche beziehungsweise die vorhandene Gerätekonfiguration. Hier gehen die drei Autoren Jan not, Schraudolph und Straubinger gut auf die Anforderungen technisch weniger ambitionierter Anwender ein. Für jedes Anliegen, wie beispielsweise die Auswahl des gewünschten Zeichensatzes, findet man ein eigenes kleines Kapitel.

Den im ersten Buchteil gewonnenen guten Eindruck machte leider das folgende Kapitel wieder zunichte. Müssen Sie einmal die Tonerkassette austauschen oder sonstige Wartungs- oder Reinigungsarbeiten durchführen, sollten Sie zum Originalhandbuch greifen. In dem 39 Mark teuren Buch findet man kein Foto oder wenigstens eine genaue Zeichnung, die bei solchen Aufgaben weiterhilft. Hier ist die mitgelieferte Drucker-Anleitung haushoch überlegen.

Der weitaus größte Teil der Praxishilfe Drucker beschäftigt sich mit Problemen, die sich zwischen dem OL 400 und MS-DOS-Anwendungsprogrammen ergeben können. Hier erachteten es die Autoren für überflüssig, wenigstens auf ein Atari-spezifisches Programm einzugehen. Auch auf der mitgelieferten 5,25-Zoll-Diskette befinden sich nur Programme, die für PCs geeignet sind.

Für Atari-Anwender rechtfertigen den Kauf des Buchs lediglich die ersten 50 Seiten, die sich mit der Installation und Konfiguration des Geräts beschäftigen. Für Oki-Besitzer, die mit der Voreinstellung des OL 400 zurechtkommen, gibt es keinen Grund, diese Praxishilfe zu kaufen. (Gerhard Bauer/uh)

Jannot. Schraudolph, Straubinger. »Praxishilfe Drucker: Oki OL 400«, 1991, Markt & Technik Verlag, Haar bei München. ISBN 3-87791-186-2. 214 Seiten, 39 Mark

Praktisch lernen

Am Anfang war die Software, jetzt kommt das Buch: ein paar Monate nach der Veröffentlichung von Signum 3 legt Application Systems Heidelberg einen umfassenden Leitfaden für die praktische Arbeit mit der komplexen Textverarbeitung vor.

Systematisch, kompetent und mit gekonnter Didaktik weist der Autor Volker Ritzhaupt, bei ASH für die Entwicklung von Signum zuständig, den Leser in den Umgang mit Signum ein. Praktischen Übungen, die sich Schritt für Schritt nachvollziehen lassen, gilt sein Hauptaugenmerk. Dennoch gerät die Erläuterung theoretischer Grundlagen und besonderer Signum-Konzepte nicht zu kurz. Dabei gelang das Kunststück, für den absoluten Neueinsteiger verständlich zu sein und gleichzeitig eine Fundgrube technischer Tricks und Kniffe mit so manchem Aha-Erlebnis selbst für Signum-Profis zusammenzustellen.

Mehr als 380 Abbildungen fördern das Verständnis. Signum-Programmierer Franz Schmerbeck stand dem Autor beratend zur Seite. Das Buch gehört zur Pflichtlektüre für jeden ernsthaften Anwender von Signum 3. (Tarik Ahmia/uh)

Volker Ritzhaupt, »Das Signum!3 Buch«, 1991, Application Systems Heidelberg, Heidelberg. ISBN 3-9801834-5-9, 494 Seiten, 59 Mark



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