Kein Buch mit sieben Siegeln: Atari Mega STE und TT unter der Lupe

Wer gezielt technische Unterlagen zum Atari Mega STE und TT auf spüren wollte, suchte bisher meist vergebens. Unser ausführliches Special erklärt, wie die neueren Ataris arbeiten und welche Technik in ihnen steckt.

Bereits 1989 zeigte Atari den ersten TT auf einer Messe, aber erst 1990/91 konnte man das neue Flaggschiff in Stückzahlen bei Händlern bestaunen. Auch die Einführung des Mega STE verlief Atari-typisch: Im Herbst 1990 wurde das Gerät auf einer Messe vorgestellt, aber es dauerte bis März 1991, bis diese Computer zu haben waren.

Da die neueren Ataris zum Teil auch über neue Hardware verfügen, sind Kenntnisse über ST und Mega ST nicht ohne weiteres auf den Mega STE und TT übertragbar. Ab Seite 18 erklären wir die neue Technik ausführlich. Sound, Grafik, CPU und Coprozessor sind hier die Schlagworte. Aber auch Wissenswertes über die ROM- und RAM-Speicher kommt nicht zu kurz. Selbstverständlich verraten wir auch, wie die neueren Ataris mit EID-Laufwerken zurechtkommen und welche Festplatten Anschluß finden. Die Schnittstellen, insbesondere der SCSI- und VME-Bus, sowie eine Tabelle aller Bausteine, die Sie in beiden Rechnern finden, komplettieren den Beitrag.

An Hardware-Literatur zu den »alten« STs herrscht seit längerem kein Mangel mehr. Kniffelig wird es aber, wenn es um die Technik der neueren Mega STE- und TT-Modelle geht. Versierten Bastlern und Technikern helfen in der Regel bereits die Schaltpläne, die man über die Firma Schaltungsdienst Lange beziehen kann, weiter. Durchschnittsbastler, die neben der Zeichnung gerne auch ein paar erklärende Beschreibungen lesen, bevor sie sich an das Innenleben ihres Computers wagen, kamen meist nicht weiter. Wir fanden gerade zwei Bücher, die bei Fragen zu diesen Computern wirklich weiterhelfen, von denen aber eines erst seit kurzem lieferbar und das andere mit einem Alter von zwei Jahren mitunter nicht mehr immer auf dem Stand der Technik ist. Das »Profibuch« und den »Scheibenkleister« stellen wir Ihnen ab Seite 28 vor.
Ulrich Hofner


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