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Die Geburt eines Datenreisenden

Mit zunehmendem Kommunikations- und Informationsbedürfnis der Anwender erlangt die Datenfernübertragung immer mehr Bedeutung. Aufgrund fehlender Informationen über interessante Mailboxen finden viele Modembesitzer diese Betätigung allerdings relativ schnell langweilig.

In diese Lücke stößt der »Mailbox-Führer '92«. In ihrem Buch listeten die Autoren Bruno Hurth und Oliver Szigan Wissenswertes über 150 Mailboxen auf. Als Beschreibung der Mailbox dient ein Überblick über die wichtigsten Bretter. Alternativ findet man auch einen von den jeweiligen Sysops verfaßten Informationstext.

Um die Aufzählung abzurunden, verfaßten die Autoren auch eine Liste der deutschen Datex-P-Knoten. Leider vergaßen sie dabei, den Sinn dieses Netzes der Bundespost zu erläutern.

Das Buch beginnt mit einer Übersicht über das Handwerkszeug eines Datenreisenden. Dieser Teil ist aber eindeutigzu kurz, um wirklich weiterzuhelfen. Besser geeignet ist das abschließende Lexikon der DFÜ. Kurze und prägnante Erklärungen helfen manchmal sogar erfahrenen Anwendern auf die Sprünge.

Hervorzuheben ist, daß die Autoren nur Mailboxen in die Liste aufnehmen, die seit mindestens einem Jahr rund um die Uhr online sind. So ist hundertprozentig sichergestellt, daß nur gute Mailboxen Aufnahme finden. (Gerhard Bauer/uh)

Bruno Hurth und Oliver Szigan, »Mailbox-Führer '92«, 1992, Markt und Technik Verlag, Haar, ISBN 3-87791-215-X, 194 Seiten, 29 Mark

Arrangieren mit dem Computer

Wenn Sie Ihren Sequenzer nicht nur dazu verwenden, fertige Songs ablaufen zu lassen, sondern auch selbst musikalisch aktiv werden, dann erhalten Sie mit diesem neuen Buch der Factfinder-Serie aus dem Gunther Carstensen Verlag genau die richtigen Tips. Im ersten Kapitel erfahren Sie zunächst alles Wichtige über den Begriff MIDI, die Aufzeichnung unterschiedlicher Klangquellen und die erforderliche Hardware wie Synthesizer, Sampler, Mischpulte, Mikrofone etc.

Das zweite Kapitel ist der harten Theorie gewidmet. Neben einem Exkurs in die Harmonielehre vermittelt das Buch Grundlagen des Arrangierens. Da Sie wahrscheinlich nicht alle Naturinstrumente selbst spielen, erhalten Sie auch Informationen zu den besonderen Eigenschaften der Instrumente. Ein eigener Abschnitt erläutert das korrekte Sequenzer-Handling. Für die verschiedenen Stilrichtungen wie Swing, Latin, Disco Rap und Funk gibt der Autor Notenbeispiele, nennt repräsentative Bands und erläutert die Kompositionsmethoden.

Um Songs nicht »wie aus dem Computer« klingen zu lassen, gibt Ihnen das vierte Kapitel wichtige Informationen zur Arbeit - zur > Humanisierung«. Abschließend beschreibt das Buch den Einsatz und die Aufnahme akustischer Instrumente. Hier lernen Sie die verschiedenen Synchronisationsverfahren kennen und erfahren einiges über Notendruck und die damit verbundenen Problemen. Auch nützliche Tips zur Anfertigung von Demobändern sind mit berücksichtigt.

Alles ist möglich und nichts falsch, solange man »Wissen« in »Praxis« umsetzt und die gewünschte Wirkung erzielt. Mit diesem Buch erhalten Sie viel notwendiges Wissen zum eigenen Komponieren und aufgrund des großen Erfahrungsschatzes des Autors unzählige nützliche Informationen, nicht nur unter dem Aspekt des Arrangierens mit dem Computer. (Dietmar Lorenz/wk)

Alex Merck, »Arrangieren mit dem Computer«, 1992, GC Gunther Carstensen Verlag, München, ISBN 3-910098-01-0, 185 Seiten, 42 Mark



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