Icons aus der Tüte: Iconix 1.0 konvertiert Ausschnitte vom Screenformat in Phönix-Icons

Angeregt durch einen Artikel in der TOS 11/91 erhielten wir das Programm »Iconix«, mit dem sich auf einfache Weise Icons für Phonix aus beliebigen Bildschirmausschnitten erzeugen lassen.

Bernd Platzdasch und Wolfgang Klemme

Eigene Phönix-Icons mit einem Texteditor erzeugen? Mangels finanzieller Investitionsbereitschaft einen Icon-Editor selbst schreiben? Tagelang dasitzen, um das Rad noch einmal zu erfinden, wo der Ertrag - das kleine Phönix-Icon - in keinem Verhältnis zum Aufwand stünde?

Warum sollte das alles nicht auch mit einem Zeichenprogramm oder nur mit einer Bildschirmkopie funktionieren? Nach der Investition einiger Gedanken war das Problem gelöst. Das auch auf der Diskette zu dieser Ausgabe enthaltene PD-Programm »Iconix« konvertiert Ausschnitte von Screenformatbildern direkt in Phönix-Icons. Die vorgesehenen Bilder sollten entweder mit einem beliebigen Zeichenprogramm (Lupenfunktion!) entworfen und als *.PIC gespeichert sein oder als Teil einer Bildschirmkopie oder irgendeines *.PIC vorliegen, am besten auf weißem Untergrund. Das betreffende Bild lädt man nun einfach in Iconix schneidet den für das Icon vorgesehenen Bereich aus und bildet eine *.ICO-Datei für den Phönix-Designer. Nach dem Start von Iconix erscheint zunächst eine Fileselectbox, mit der Sie das Ausgangsbild laden. Anschließend wählen Sie mit gedrückter linker Maustaste einen 100x50 Pixel großen Block, dessen Inhalt das Programm nach dem Loslassen der Maustaste pixelweise scannt. Die Koordinaten stehen in der ersten Bildschirmzeile.

Ein Phönix-Icon darf aus maximal 64x32 einzelnen DATAs bestehen. Aber warum läßt sich die Scanbox dann größer aufziehen? Nun, das erfordert letztlich weniger »Zielwasser«. Die erste Bildschirmzeile, die Iconix konvertiert, ist nämlich erst die erste Scanboxzeile, in der sich schwarze Pixel finden. Die Leerzeilen darüber bleibt unberücksichtigt. Gleiches gilt für Leerzeilen unter der letzten Zeile und die Leerspalten links

Icons geschnappt

und rechts des schwarzen Pixels zur äußersten Linken bzw. Rechten. Wird der Bereich des Erlaubten dennoch überschritten, kommt es zur Fehleranzeige. Iconix erlaubt darüber hinaus die Generierung von zwei Icon-Masken-Formaten, nämlich ein gefülltes und ein mit dem DATA-Bereich deckungsgleiches. Was es damit auf sich hat, sehen Sie in dem Bild 1. Iconix läuft derzeit nur auf 640*400 Pixel, monochrom. Außerdem kommt man mit der rechten Maustaste in ein kleines Programmenü, das den Zugang zu verschiedenen allgemeinen Befehlen freigibt. Das komplette Programm mit einer weiteren kurzen Anleitung finden Sie auf Diskette. (wk)

Bernd Platzdasch, Plöck 91, D-W6900 Heidelberg

Iconix erlaubt die Generierung von zwei Icon-Masken-Formaten


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