Leserbriefe

Hochkarätig

Eleganz, Tradition und Prestige vereint der Duofold-Füllhalter von Parker. Gestaltet nach dem weltberühmten Parker-Füllhalter der 20er Jahre, ausgestattet mit der perfekten Technik von heute, besteht seine Federaus 18karätigem Gold. Ihr Pfeilsymbol ist mit Ruthenium, einem Platinmetall, ausgelegt. Der Ladenpreis: 425 Mark. Verfasser von Leserbriefen können ihn gewinnen.

For ST only

Ich lese die TOS, um neues und interessantes für den ST zu entdecken und nicht für den TT oder jetzt auch noch für DOS. Da kann ich mir gleich eine der DOS-Zeitschriften kaufen. Zum Leserbrief über Demoversionen schreiben Sie, daß Sie nicht die Anleitung drucken können oder wollen, zur DOS-Installation gibt es aber gleich einen ganzen Artikel. Da ich mir also nicht ständig eine neue Textverarbeitung oder anderes zulege, berichten Sie doch lieber von Anwendungen, die man gleich ausprobieren kann und denen Sie eine Version (Public Domain) auf der Diskette beilegen können.

Thomas L.. Rodgau

Beeindruckt

Die Ausgabe 6/91 ist mein erstes TOS-Exemplar überhaupt. Anfänglich abgeschreckt durch den zweistelligen Preis, überwog letztendlich mein Interesse zum Thema »MS-DOS«. Wenn der Inhalt und das Outfit aller TOS-Magazine diesem Niveau entsprechen, bin ich beeindruckt.

Zum Leserbrief »Gigantonomie«, TOS-Ausgabe 6/91: Jeder weiß, daß die Entwicklung auf dem Computermarkt rasend schnell abläuft - kauft man sich heute einen Computer, ist er morgen veraltet und nur noch die Hälfte wert. Zudem scheint es, daß die Intervalle immer kürzer werden, so daß man sich bald keinen Rechner mehr zu kaufen braucht, da mit dem neuesten Modell gleichzeitig ein Gerücht über eine leistungsfähigere Version erscheint. Als Student kann ich nicht mit dem neuesten Stand mithalten, warum auch? Die Rechner werden immer besser und schneller, aber wie Herr Daigel erkannt hat, ändert sich prinzipiell nichts. Wenn unmittelbar nach einem Tastendruck eine Ausführung beginnt, dann erfreut mich der gleiche Vorgang, um das Vielfache beschleunigt, nur theoretisch. Derzeit kann eine Optimierung eines Computersystems zugegebenermaßen noch sehr hilfreich sein -im professionellen Bereich. Aber wenn sich das Zielsetzungsprinzip der Computeringenieure nicht ändert, wird auch dieser Rahmen abgesteckt sein, und nur noch die NASA kauft den neuen xxx86er.

Johannes L., Frankfurt

Umstritten: unser Special zum Thema »MS-DOS-Emulation« in Ausgabe 6/91.

Goldmedaille

Wie ich kürzlich feststellte, war meine Version von WordPerfect noch mit dem bekannten Fehler behaftet, daß bei der Trennung mit Bindestrich am Zeilenende der Rechner abstürzt. Ein Anruf in Eschborn ergab zwei Überraschungen: Erstens wurde ich überaus freundlich bedient, und zweitens erhielt ich die fehlerbereinigte Programmversion bereits einen Tag später. Ich denke, dafür hätte WordPerfect wirklich die Goldmedaille verdient.

Gibt es eigentlich ein besseres Argument gegen die Verwendung von Raubkopien?

Michael F., Duisburg

Freie Demokratie

Ich will versuchen, Atari kühl zu beurteilen.

Reinhold S., Wien, Österreich

Konvertierprobleme

Als erstes möchte ich der TOS-Crew ganz herzlich gratulieren. Ich muß sagen, daß ich bis jetzt noch kein so ansprechendes, interessantes und ausgeglichenes Magazin für den ST/TT (der ja von vielen noch als Spielekonsole abgetan wird) gefunden habe.

In der Absicht, einen »Bildkonverter« für diverse Formate zu schreiben, bin ich auf der Suche nach Dokumentationen über unzählige Grafikformate (sowohl Raster- als auch Vektorgrafiken) auf dem ST. Wer kann mir weiterhelfen und Beschreibungen der GEM-Meta-file- und GEM-Image-Dateiformate zuschicken? Desweiteren bin ich froh um jede mögliche Dokumentation anderer Bildformate -auch anderer Rechner wie etwas * PCX und *.BMP, *.TIFF oder MacPaint und was es noch so gibt.

Hier auch ein Wort an alle Programmentwickler: Warum muß jedes Grafikprogramm sein eigenes Format haben? Könnte man sich denn nicht auf einige gute Formate beschränken, oder gar an den Standard anderer Systeme anlehnen (Beispiel TIFF)?

Alexander D., Basel, Schweiz

TOS: Wir geben den Aufruf an Leser und Programmierer weiter. Die TOS-Ausgaben 6 und 7/91 enthalten Informationen zu diversen Grafikformaten.

Bedienungstips vermißt

Zum Leserbrief über Demoprogramme in Ausgabe 6/91:

Mir ist es bei einigen Demoprogrammen durchaus so gegangen, daß ich auf einen ausführlichen Test dieser Demos verzichtete, weil ich mit der Bedienung Schwierigkeiten hatte. Deshalb habe ich Bedienungstips schon mehrfach schmerzlich vermißt.

Jürgen G., Marktoberdorf

Wieviel DOS verträgt die TOS?

Selten schieden sich die Geister so deutlich wie zu unserem Special über MS-DOS-Emulation in der Juni-Ausgabe. Von Neugier und Interesse bis zu »da kann ich mir gleich eine DOS-Zeitschrift kaufen« reichten die Stimmen. Während eingefleischte Atari-Fans die IGS auf Informationen zu ST und TT festlegen möchten, schätzen andere Leser Seitenblicke - zumindest in Richtung MS-DOS und Macintosh, den beiden vom ST am häufigsten emulierten Computerwelten. Unbestritten: TOS ist das Magazin für ST und TT und wird sich weiterhin auf diese Geräte konzentrieren. Doch angesichts der Vielseitigkeit dieser Computer stellt sich die Frage: Sollen wir manchmal über den Atari-Zaun blicken und Früchte aus Nachbars Garten testen? Oder ziehen Sie es vor, im Lande zu bleiben und sich nur ST-gemäß zu nähren?

Ihr Paul Sieß, Textchef

Keine langen Beschreibungen

Leider kann ich mich dem Schreiben von Herrn Kemp in Ausgabe 6/91 in folgender Hinsicht nur anschließen: Ihre beiliegende Monatsdiskette besteht überwiegend nur aus Demoprogrammen, mit denen man wirklich sehr wenig anfangen kann. Es hat auch keinen Zweck, diese Demodisketten dadurch aufzubessern, daß Sie auch noch langatmige Beschreibungen zu den Demoversionen bringen.

Harry K., Grömitz

Neue Stimmen am TOS-Telefon: Slobodanka Teodorovic (oben) stellt die Verbindung zwischen Lesern und Redakteuren her, Hannelore Steffek (unten) betreut Anzeigenkunden.

Volltreffer

Ihr Kurs »Richtig getippt« in Ausgabe 6/91 hat mir, dem Anfänger in der Textverarbeitung, sehr geholfen. Wie Sie nun an diesem Brief erkennen, ist es mir endlich gelungen, einen vollständigen Text mit Hilfe einer einfachen Textverarbeitung (MasterText) zu schreiben.

Joakim S., Essen

Einseitige Referenzen

Eine ausführliche Beschreibung der Demoprogramme ist sicherlich nicht realisierbar. Ein umfangreiches Programm kann schließlich nicht im Rahmen von drei bis vier DIN A4-Seiten beschrieben werden. Anderenfalls könnten sich ja auch die Softwarehäuser das -meist ohnehin zu knappe - Handbuch ganz ersparen. Der Raum Ihrer Zeitschrift ist viel zu kostbar, um Handbücher von Programmen zu ersetzen, die sowieso höchstens ein Drittel der Leser interessieren. Schließlich sollen ja auch noch andere Themen behandelt werden.

Hier also mein Vorschlag: Auf die Diskette eine Beschreibung, wie die einzelnen Dateien auf der Dis-kette/Festplatte geordnet sein müssen, damit das Programm richtig arbeitet.

In der Zeitschrift eine einseitige Referenzkarte zur Vollversion. Damit kann man ein Programm schnell überblicken, und für die Anwender bietet sie eine gute Gedächtnisstütze.

Alexander E., Oberndorf

TOS: Eine gute Idee, mit der wir uns näher befassen werden. Was meinen die anderen Leser dazu?

Demos sinnvoll

Ich möchte Ihnen ein großes Lob für das Magazin TOS aussprechen, das ich seit einiger Zeit regelmäßig kaufe. Insbesonders beeindruckt mich die Art, wie Sie Probleme und Sachverhalte allgemeinverständlich darstellen, ohne dabei ins Oberflächliche abzudriften. Ein weiteres großes Plus ist die beigefügte TOS-Diskette, die unter anderem ein neues Programm in einer Demoversion enthält. Die Möglichkeit, neu erschienene Programme auf diese Weise kennenzulernen, finde ich sehr sinnvoll und gut, zumal bei den meisten Ihrer Demoversionen nur sehr wenige Funktionen eingeschränkt sind.

Philipp B., Mainz

Lieber Computerhändler

An dieser Stelle will ich mich bei Ihnen für das freundliche Gespräch von neulich ganz herzlich bedanken. Sie erinnern sich?

Nein, das war aber auch dreist von mir, ohne jegliches Fachwissen so mir nichts - dir nichts einfach in Ihren Laden einzudringen. Nur mit meiner Vorstellung von dem, was ich mit Hard- und Software machen will, habe ich Sie belästigt, ja man kann schon sagen, provoziert. Doch wie souverän haben Sie diese peinliche Situation gemeistert. Ohne auf mein Geschwätz zu hören, haben Sie mir Fachausdrücke um die Ohren gehauen, daß mir ganz schwindelig wurde. Und Ihr Lächeln dabei! Ich werde nie Ihr überlegenes Lächeln vergessen. Sie hatten Mitleid mit mir, stimmt's? Das habe ich sofort gespürt.

Und meine Fragen! Wenn ich daran denke, möchte ich in den Erdboden versinken. Habe ich Sie doch ernsthaft gefragt, was der Unterschied zwischen diesem und jenem ist. Aber auch da sind Sie hart geblieben. Kurze, knappe Antworten. Auch wenn ich Sie nicht verstanden habe, so hat mir das imponiert. Liebe Güte, wie muß ich Sie genervt haben. Doch Sie haben sich nichts anmerken lassen und einfach so getan, als wären Sie völlig desinteressiert. Und als ich noch die Frechheit besaß und Sie bat, mir das eine oder andere doch einmal vorzuführen, wissen Sie noch? Kein böses Wort kam über Ihre Lippen. Sie haben das einfach mit einem herzhaften Lachen überspielt. Bei alledem haben Sie mir ganze zwei Minuten Ihrer kostbaren Zeit gewidmet. Glauben Sie mir: Das werde ich Ihnen nie vergessen.

Peter Ostojic, Maintal

TOS: Einen Füllhalter Marke »Parker Duofold« im Wert von 455 Mark gewinnt Peter Ostojic aus Maintal. Auf witzige Weise beschreibt er die traurigen Erfahrungen, die viele Computereinsteiger immer noch machen müssen.

Langsames Windows

TOS ist die beste Zeitschrift auf dem Markt für ST und TT. Kritik möchte ich aber trotzdem anbringen - zum Artikel »Fenster zu neuen Welten« in Ausgabe 6/91: Windows soll GEM weit überlegen sein. Stimmt, aber nicht auf 80286-Rechnern, dort ist Windows sehr langsam. Ich arbeite beruflich nur auf MS-DOS-Rechnern und kenne also auch die MS-DOS-Software gut. Heute wird bei meiner Firma ernsthaft darüber nachgedacht, ob Windows überhaupt weiter eingesetzt wird. Die Installation von Windows auf 80286-Rechnern ist gestoppt. Es wird auch darüber nachgedacht, einfach alle 80286er gegen 80486er auszutauschen, damit endlich vernünftig mit der Windows-Software gearbeitet werden kann.

Was die Speicherverwaltung betrifft, hier mußte erst die »Krücke« Windows her, um dem Betriebssystem DOS eine vernünftige Speicherverwaltung zu spendieren. Bei TOS ist das nicht nötig.

Helmut L., Laichingen

In die Welt hinaus

Meine Gedanken möchte ich in Form einer kleinen Geschichte erzählen: »Mein oder nicht mein (Atari)« - vor dieser Entscheidung stand ich. Also nahm ich meinen Geldbeutel und zog aus in die Welt, um mich in den Kampf zu stürzen um Bytes und Chips. Zuerst ging ich in das PC-Land, welches mir als das größte und schönste schien. Doch wer sah meinen Schrecken; ich fiel unter die Räuber. Mit Müh' und Not entkam ich mit heilem Geldbeutel. Während meiner weiteren Suche traf ich einen angebissenen Apfel und erstarrte in Ehrfurcht vor ihm -doch wer kann sich schon einen Rolls in die Garage stellen.

Da zog mich das bunte Land von Big Agnus und Paula an. Doch wir hatten jede Menge Verständigungsschwierigkeiten. Frust machte sich breit.

Doch der Fudschijama zeigte mir den Weg aus der Misere. Mein Geldbeutel freute sich, als wir uns auf den Weg machten. Nachdem ich ihn hatte, war sogar noch etwas im Geldbeutel übrig für einen Basic-Interpreter, zu dem es nichts Vergleichbares gab. Dies richtete mein angeknackstes Ego wieder auf, und wir wurden die besten Freunde.

Diese Geschichte entspricht wohl dem Werdegang vieler Atari-User. Sie soll mein Rat an Kaufwillige sein, sich vorher wirklich umfassend zu informieren.

Hans K., Gaggenau

Speicherausbau

Ich habe vor kurzem meinen 1040 STE mit SIMM-Bausteinen von 1 MByte auf 2 MByte Speicher erweitert. Dazu habe ich die vier alten 256 KByte SIMMs ausgebaut und zwei neue I MByte SIMMs eingebaut.

Außer dem STE besitze ich noch einen älteren 520 STM, den ich auf 1 MByte erweitert habe. Ich würde nun gerne diese alten 256 KByte SIMMs in den 520 STM einbauen und ihn auf 2 MByte aufrüsten. Nun habe ich gedacht, daß Sie oder die Leser Ihrer Zeitschrift eine Möglichkeit beziehungsweise einen Bausatz für Speichererweiterungen kennen, mit dem ich die 256 KByte SIMMs verwenden kann.

Ich fände es übrigens sehr gut, wenn Sie zu den Demoprogrammen eine Bedienungsanleitung abdrucken würden.

Klaus K., Baden-Baden

TOS: Der Redaktion ist keine Speichererweiterung bekannt, die mit SIMMs aufgebaut ist. Alle Erweiterungen verwenden »normale« RAM-Bausteine. Vielleicht kann Ihnen aber ein Leser weiterhelfen.

Die Redaktion freut sich über jeden Leserbrief. Kurze und prägnante Briefe haben die größte Chance, abgedruckt zu werden. Wir behalten uns vor, Zuschriften gekürzt wiederzugeben



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