Editorial - Updates per Mailbox

Direkter News-Draht

ICD macht's, Sack Elektronik macht's und einige andere machen's auch. Was machen die, fragen Sie? Sie bieten den schnellsten Weg an, ein Update zu versenden - ganz einfach per Mailbox.

Jeder registrierte Anwender kann sich in die hauseigene Mailbox einloggen, wird informiert über die aktuelle Version der Software, kann sich das Programm downloaden (Übersetzungdieses neudeutschen Wortes: per Telefonleitung mittels eines Modems in seinen Computer laden). Schneller geht es kaum.

Aber so eine Mailbox kann noch mehr. Informationen bereithalten - beispielsweise über die gesamte Angebotspalette, eventuelle Sonderangebote, Probleme und deren Lösungen. Diese Aufzählung ließe sich fortsetzen. Was aber klar wird, ist, daß eine solche Mailbox eine tolle Sache ist.

Aber nur für die Kunden, die nicht gerade am anderen Ende der Bundesrepublik wohnen. Die Telefongebühren übersteigen dann sehr schnell den Nutzen. Welche Firma meint, mit so einer Mailbox spare man sich die Kosten, ein Update auf Diskette zu kopieren und per Post zu verschicken, der weiß nicht, was echter Service ist. Natürlich kann man die Kunden, die sich das Update per Telefonkabel bereits geholt haben, von der Versandaktion per Post ausnehmen. Eine ganze Menge Anwender haben kein Modem oder sind bei den kryptischen „8/N/1 "-Codes verzweifelt, und der kleine Kasten verstaubt im Schrank. Eine Mailbox stellt also einen interessanten Zusatzservice dar, ersetzt aber nicht die Updateaktion in traditioneller Weise.

Herzlichst, Ihr Horst Brcmdl, Chefredakteur


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