Aprilscherz-Wettbewerb

Bild 1. Die Höhe des Tränenbalkens gibt an, wieviel Prozent danebengetippt haben

Erinnern Sie sich an unseren April-Wettbewerb in TOS 4/91? Es galt, sieben unwahrscheinliche Geschichten auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen. Unter den richtigen Einsendungen wollten wir drei Lynx-Spielekonsolen von Atari verlosen -doch es sollte anders kommen — lesen Sie selbst.

Ende April, nach dem Einsendeschluß unseres Wettbewerbs, türmte sich ein Berg Postkarten im eigens angelegten Fach »April«. Aber nur sage und schreibe zwei TOS-Leser konnten alle echten von den falschen Aprilscherzen unterscheiden und hatten die richtige Lösungszahl - nämlich 90 -auf ihrer Karte stehen. Statt die drei Lynxe verlosen zu müssen, haben wir nun noch einen übrig, den Sie in unserer Public-Domain-Rubrik gewinnen können.

Die zwei Spielekonsolen gehen an Ekkehard Blauth aus Landau und an Olaf Born aus Osnabrück. Herzlichen Glückwunsch!

Und hier die Auflösungen:

Frage 1: Nein. Einen MIDI-gesteuerten Toaster von Thomas Schöpfer gibt es nicht. Den Toaster haben wir in unserer Redaktions-Küche zusammengebaut.

Frage 2: Ja. Den Tegernseer Objekt-Schutz, kurz TOS genannt, gibt's wirklich. Der Initiator staunte nicht schlecht, als wir ihm unser Heft in die Hand drückten. Die Ähnlichkeiten der TOS-Logos sind verblüffend, aber rein zufällig. Frage 3: Nein. Über das Schicksal der Lindenstraßen-Mannschaft entscheidet kein ST - leider.

Frage 4: Ja. Der Chef des Softwarehauses, das Write On vertreibt, hat sich wirklich in Paris nach der Frühjahrs-Modefarbe erkundigt und die Verpackung der Textverarbeitung entsprechend coloriert.

Frage 5: Ja. Peinlich, peinlich. Meinolf Schneiders Gameboy-Mitspieler-Suchanzeige wurde tatsächlich nicht ganz so harmlos verstanden, wie sie gemeint war.

Frage 6: Nein. Shiraz Shivji hat zwar Söhne, von denen einer auch Moez heißt - aber der ist noch keine zehn Jahre alt und entwickelt deshalb (noch?) keine Computer, auch nicht bei Commodore.

Bild 2. Das MIDI-Toaster-Steueraccessory ist leider nur ein STAD-Bild

Frage 7: Ja. Eine zugegeben etwas irreführend formulierte Story, Entschuldigung. Absichtlich ist Uli Hofner nicht über seinen Koffer samt darin enthaltenem Portfolio gefahren - aber er ist. Und damit hat er seinen Portfolio wie beschrieben ins Jenseits befördert. Die Grafik zeigt die Auswertung aller Wettbewerbs-Einsendungen. Die Höhe der Tränen-Balken gibt an, wieviel Prozent der Einsender bei jeder Frage falsch getippt haben. Bei der Modefarbe für Software-Verpackungen lagen die meisten daneben, der Wahrheitsgehalt der Gameboy-Story war hingegen ähnlich leicht zu erraten wie der vermeintliche Blick hinter die Lindenstraßen-Kulissen. Abschließend möchten wir uns ganz herzlich bei allen Einsendern fürs Mitmachen bedanken, vor allem bei Familie Mösle. Sie schickte uns gleich fünf Karten - leider alle mit der Lösungszahl »61«. (ts)

Bild 3. Witzig, aber wahr: der Tegernseer Objekt-Schutz »TOS«.

Bild 4. Ressortleiter Ulrich Hofner mit seinem Portfolio nach dem unfreiwilligen Härtetest


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