Aktuelle News

GRAFIK & CAD

Neue VME-Farbgrafikkarte von Matrix

Die Grafikkarte CI 10Z-V findet ihren Platz am VME-Bus des TT und Mega STE

Mit einer Auflösung von 1280 x 960 Pixeln bei 75 Hz (im Non-Interlaced-Mode) und 256 Farben ist die neue Farbgrafikkarte »C110Z-V« nach Angaben des Herstellers Matrix die mit Abstand leistungsfähigste Grafikkarte am Atari-Markt. Die C110Z-V findet ihren Platz am VME-Bus des TT und Mega STE. Bemerkenswert ist hierbei, daß die verfügbare Fläche einer VME-Karte nur halb so groß ist wie die der bisherigen ST-Karten. Außerdem ist das Zoomen per Hardware vorgesehen, was langes Warten auf den neuen Bildschirmaufbau vermeidet.

Mit »MatGraph MOCO«, »CO-CO«, »MICO« und den neuen C75Z-V und C110Z-V hat Matrix jetzt eine komplette VME-Grafikkarten-Familie im Angebot. Weiterhin weist Matrix darauf hin, daß sich die Grafikkarten »C32«, »C75«, »C752«, »C110« und »C110Z« für den alten ST-Bus mittels eines Adapters auch am TT und Mega STE einsetzen lassen.

Matrix GmbH, Talstr. 16, 7155 Oppenweiler

DESKTOP PUBLISHING

Belichtungsstudio in Südwestfalen

Die Firma M&M Litho-Repro-Fotosatz belichtet nicht nur Calamus-Dokumente in 1200 dpi, sondern verarbeitet auch sämtliche Dateiformate aus der 3K-ComputerBild-Softwareschmiede. Diese Formate belichtet das südwestfälische Belichtungsstudio in 2400 dpi auf dem Satzbelichter Linotype/Hell UX70. Weiterhin scannt und bearbeitet M&M Halbton-Vorlagen und vektorisiert gescannte Logos. Die Preise sollen sich nach Angaben von M&M in einem »vernünftig-wirtschaftlichen Rahmen« bewegen. Für die Zukunft will die Firma ein Postscript-Ausgabemodul einbinden und damit die Angebotspalette System übergreifend erweitern.

M&M Litho-Repro-Fotosatz, Schlesingstr. 36, 5241 Niederfischbach bei Siegen/Westfalen

Berichtigung

Comtex Computersysteme bittet um folgende Richtigstellung: Der Hell-Satzbelichter wird nicht, wie in TOS 5/91 auf Seite 10 gemeldet, von der Firma Skript vertrieben, sondern von Comtex. Die Bollschweiler Firma vertreibt das Gerät in Zusammenarbeit mit 3K-ComputerBild und hat zudem die Produkte »Didot Lineart« und »Retouche Professional« im Angebot. Auf Wunsch führt Comtex das Belichtungssystem sowie auf dem Atari ST lauffähige Desktop-Publishing-Software auf Farbsystemen vor. Interessenten mögen telefonisch einen Termin vereinbaren.

Comtex Computersysteme, Gitteweg 3, 7801 Bollschweil

Tower für Atari TT

»030 High-End-Towerstation« von Tetra

Unter der Bezeichnung »030 High-End-Towerstation« vertreibt Tetra den Atari TT im Towergehäuse. Mit 8 MByte Speicher, zwei High-Density-Laufwerken (3 1/2-und 5 1/4-Zoll), einer Maxtor-SCSI-Festplatte mit 213 MByte Speicherkapazität und einer mittleren Zugriffszeit von 15 Millisekunden, 220W-Netzteil, Tastatur und Maus kostet der Tower-TT 9980 Mark. Gegen Aufpreis liefert Tetra weitere Sonderausstattungen wie diverse Färb-, Monochrom-, Multisync- und Großbildmonitore, Wechselplatten, Streamer und eine Cherry-Tastatur.

Der TT-Tower im voll verzinkten Metallgehäuse besitzt neben den serienmäßigen TT-Schnittstellen vier softwaremäßig umschaltbare ROM-Ports, einen leisen Lüfter und acht Schaltausgänge für diverse Steuerungen, darunter fünf externe TTL-Ausgänge mit Treiber. Die Software besitzt zur einfachen Einbindung der Meß- und Steuerprozesse in eigene Programme ein erweitertes XBIOS. Der Tower mit den Maßen 630 x 180 x 420 mm (H x B x T) wiegt je nach Ausstattung ab 21 kg.

Ausführliche Informationen über Ausstattung, Zubehör und Preise erhalten Sie direkt bei Tetra.

Tetra Computersysteme GmbH, Neuer Markt 27, 5309 Meckenheim

16 MByte mehr Speicher im TT

Mit dem »Digitari-Board« rüsten Sie Ihren Atari TT um 4 oder 16 MByte Fast-RAM auf. Der Einsatz schnellerer RAM-Chips und ein neuer Refreshalgorithmus reduzieren die Speicherzugriffe auf ein Minimum. Das bedeutet schnellere Programmabläufe beispielsweise bei DTP- oder CAD-AnWendungen. Das Board ist konzeptionell so ausgelegt, daß bei einer Umrüstung von 4 auf 20 MByte keine technischen Änderungen nötig sind. Der Anwender muß lediglich die Speicherbausteine austauschen. Der Einbau erfolgt ohne Löten. Das UNIX-kompatible Digitari-Board kostet mit 4 MByte RAM 1380 Mark, bestückt mit 16 MByte Speicher 4780 Mark.

Zum Einbau in den TT oder Mega STE ist die Festplatte »Digimem 426« mit 426 MByte Speicherkapazität gedacht. Die 3 1/2 Zoll-Festplatte arbeitet mit einer Übertragungsrate von 1735 KByte pro Sekunde und kostet 4959 Mark.

H. Richter Distributor, Hagener Str. 65, 5820 Gevelsberg

Modems aus Taiwan

Neu auf dem deutschen Markt vertreten ist die taiwanesische Modemmarke SmarTEAM. Das Angebot umfaßt alle gängigen Modemtypen als Steckkarte für IBM-kompatible PCs und als externes Gerät mit Netzteil. Der deutsche Distributor weist besonders auf das handliche SmarTEAM »2400MNP Pocket«-Modem hin. Es arbeitet mit den Übertragungsraten 300, 1200 und 2400 Baud (Bell/CCITT), bei Verwendung der Datenkomprimierung nach dem MNP5-Standard überträgt es sogar 4800 Zeichen pro Sekunde. Im Lieferumfang inbegriffen ist ein VDE-geprüftes Netzteil, das Modem läßt sich aber auch über eine - ebenfalls mitgelieferte - 9 Volt-Blockbatterie betreiben. Die Verbindung zur Außenwelt erfolgt über eine 25-polige serielle Schnittstelle, einen 9-poligen AT-Stecker und die zum Anschluß an das Telefonnetz übliche RJ11 (»Western«-)Dose. Das SmarTEAM 2400MNP5 Pocket ist bislang noch nicht in einer ZZF-zugelassenen Ausführung erhältlich, die benötigten Schritte hat der Distributor bereits eingeleitet.

JK Modems, Lehenweg 35, 8000 München 83

Mobiler DAT-Rekorder

Casio Computers Co. stellt den mobilen DAT-Rekorder »DA-7« vor. Das Gerät ist mit einem digitalen PCM-Aufnahme- und Wiedergabesystem ausgestattet, eliminiert störendes Rauschen und Verzerrungen und korrigiert automatisch eventuell einsetzende Gleichlaufschwankungen. Der DA-7 besitzt eine Skip-Funktion zur schnellen Titelsuche und ist mit SCMS (Serial Copy Management System) ausgestattet, das die einmalige Digitalüberspielung einer CD-Platte zuläßt. Zu haben ist das Gerät in guten Hifi-Fachgeschäften und Kaufhäusern für 1499 Mark.

Casio Computers Co., Kleine Bahnstr 8, 2000 Hamburg 54

BUSINESS-SOFTWARE

Finite Elemente System

Als nach eigener Aussage erste Firma in Deutschland hat das Ingenieurbüro HTA-Software ein sogenanntes »Finite Elemente System« (FEM) für alle Atari ST und TT im Programm. Die Bedienung von »MEANS V2« erfolgt über eine in der Programmiersprache Fortran 77 entwickelte grafische GEM-ähnliche Benutzeroberfläche. Von dieser Shell aus rufen Sie die acht MEANS-Module für FEM-Datenbank, Netzgenerierung, Ergebnisauswertung, Optimierung und Analyse für Statik, Dynamik und Temperatur auf. Die Shell enthält auch eine Kurzanleitung für das technisch-wissenschaftliche Analysesystem. Mit der Benutzeroberfläche sind im Pre- und Postprozessorbereich Zeiteinsparungen von bis zu 50 Prozent möglich. Weiterhin besitzt MEANS für große Strukturen mit mehreren 1000 Freiheitsgraden einen »Out of core«-Gleichungslöser, der FEM-Pro-jekte bei nur 1 MByte Speicher berechnet. Die Strukturoptimierung beschleunigt Strukturen bis zu 85 Prozent.

MEANS V2 unterstützt farbige Großbildschirme in allen Auflösungen und besitzt diverse Schnittstellen zu CAD-Programmen. Die Profi-Version kostet mit Statik bei 34 Elementtypen 2490 Mark. Preiswertere Anfänger-Versionen für 2D-Anwendungen gehören ebenfalls zum Angebot.

Ingenieurbüro HTA-Software, Winterstr. 10, 1000 Berlin 51

Superbase mit SQL-Schnittstelle

Ab Ende Juni 1990 ist die Version 1.3 des Datenbanksystems »Superbase 4« verfügbar. Durch die zusätzliche SQL-Library kann Superbase 4 auf den weitverbreiteten SQL-Da-tenbankstandard zugreifen und damit unter anderem den Microsoft SQL-Server und die Gupta SQL-Base ansprechen. Auf diese Weise integriert der Anwender neue SQL-Befehle und nutzt alle Vorteile einer »Client-Server-Architektur«.

Das neue Netzwerkkonzept bietet erhöhte Flexibilität und Sicherheit sowie schnelleren Datenzugriff. In der Netzwerkversion von Superbase 4 besteht beispielsweise die Möglichkeit der gleichzeitigen Abfrage und Änderung einzelner Datensätze. Die Software verfügt weiterhin über einen Abfrage-Optimizer, der die Abfragegeschwindigkeit um durchschnittlich 25 Prozent beschleunigt.

Precision Software informiert in diesen Tagen die registrierten Superbase-Anwender über die Möglichkeit eines Updates.

Precision Software GmbH, Am Marktplatz 10, 8033 Planegg bei München

Fußball-Studio in neuer Version

Ein Jahr nach Einführung der Bundesliga-Verwaltung »Fußball-Studio« stellt VMLogic jetzt die neue Version 3.0 vor. Die über 40 Hauptfunktionen sind nun nicht mehr ausschließlich auf die 1. Bundesliga beschränkt, auch jede andere Liste verwaltet und wertet das Programm aus. Das Fußball-Studio erhält seine Informationen aus einer 600 KByte-Daten bank, die neben allen Ergebnissen und Tabellen jetzt auch alle Torschützen der 1. Bundesliga seit 1963 enthält. Die umfangreiche Datensammlung erlaubt eine Vielzahl statistischer Auswertungen, die seit kurzem auch die ARD/ZDF-Videotext-Zentrale in Berlin einsetzt. Eine eigene Druckeranpassung gewährleistet die Zusammenarbeit mit allen grafikfähigen Druckern.

Das Fußball-Studio läuft auf allen Atari ST/TT-Computern mit Monochrom-Monitor und ab 1 MByte Speicher. Der Preis beträgt wie bei der Vorgängerversion 119 Mark. Die Daten der laufenden Bundesliga-Saison sind bei der Auslieferung auf dem neuesten Stand.

VMLogic, Volker Mallmann, Feldmannstr. 7, 6103 Griesheim

»Fußball-Studio«: über 40 Funktionen zur Bundesligaverwaltung

TOOLS & ACCESSORIES

Utility für Scanner-Anwender

Mit dem »ScanTool« stellt die Schweizer Firma Marvin AG ein Programm zur einfachen Nachbearbeitung gescannter Bilder vor. Das ScanTool vergrößert und verkleinert ein Bild störungsfrei auf ein bestimmtes Format, wobei Sie zudem die Helligkeit und den Kontrast regeln dürfen. Die Bilder lassen sich im GEM-Image- (IMG-) und im TIFF-Format laden und speichern oder wahlweise direkt von IDC-kompatiblen Scannern einiesen. Durch optimierte Algorithmen importiert das ScanTool sogar Bilder von Handyscannern mit 3x3, 6x3 oder 6x6 Rastern. Mit der Maus bestimmt der Anwender zunächst einen Ausschnitt und legt anschließend die endgültige Größe fest. Das ScanTool stellt verschiedene Rasterarten zur Verfügung, um das Bild optimal auf dem jeweiligen Drucker auszugeben. Das Scan-Tool kostet 90 sFr (etwa 89 Mark) und wird von Trillian-Computer vertrieben.

Trillian-Computer AG, Eisfeldstr. 6, CH-8050 Zürich

Augur-Tool für Syntex

Den zum Lieferumfang der Schrifterkennungssoftware »Augur« gehörenden Bibliothekseditor »Augur-Tool« gibt's bei Trillian-Computer für 90 sFr jetzt auch als Zusatz zum OCR-Programm »Syntex« der Marvin AG. Augur-Tool erlaubt die nachträgliche Pflege von Schriftbibliotheken. Neben der Korrektur falsch zugeordneter Zeichen ist das Löschen und Einfügen in eine Bibliothek vorgesehen. Auch das Mischen zweier Bibliotheken ist realisierbar. Vor dem Speichern optimiert das Augur-Tool die Bibliothek, um alle künftigen Erkennungsvorgänge zu beschleunigen.

Trillian-Computer AG, Eisfeldstr. 6, CH-8050 Zürich

Kein Augur 2.0

Entgegen den Meldungen in verschiedenen Fachzeitschriften hat die Schweizer Firma Marvin AG keine 2.0-Version der Schrifterkennungssoftware Augur fertiggestellt. Auf der CeBIT' 91 zeigte man lediglich die Version 1.6. Die Marvin AG weist darauf hin, daß die Entwicklung von Augur weitergeht, eine 2.0-Version demnach noch zu erwarten ist. Registrierte Kunden erhalten derzeit Informationen über die Update-Möglichkeiten zur Version 1.6.

Auch Meldungen über ein in Kürze zu erwartendes »Syntex 2.0« weist die Marvin AG zurück.

Marvin AG, Friesstr. 23, CH-8050 Zürich

Kommando-Shell

Das Utility »L-Commander« erlaubt das schnelle Kopieren, Verschieben, Umbenennen und Löschen einzelner Dateien. Dadurch ersetzt der L-Commander auch den Atari-Desktop. Die Installation externer Programme und der integrierte Kommandozeilengenerator ermöglichen dabei auch den Einsatz von Batch-Dateien. Die Ähnlichkeit mit dem im MS-DOS-Be-reich verbreiteten »Norton-Com-mander« erleichtert den Umstieg auf den Atari ST oder TT. Der L-Commander besitzt zur einfachen Bedienung auch eine GEM-Menü-leiste. Der genaue Preis stand bei Redaktionsschluß noch nicht fest.

Jürgen Lietzow, Lichtenbergweg 6, 7778 Markdorf

MS-DOS-Feeling mit dem »L-Commander«

RUND UM ATARI

5. Atari-Messe in Düsseldorf

Von 23. bis 25. August 1991 ist es wieder soweit: Auf 20000 Quadratmetern präsentiert die Firma Atari auf dem Düsseldorfer Messegelände gemeinsam mit rund 220 Partnerunternehmen Neuheiten um die Atari-Computersysteme. Das amerikanische Computerunternehmen zeigt zum fünften Mal sein komplettes Produktangebot in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt und setzt damit die 1987 begonnene Messetradition fort. Bei Atari rechnet man in diesem Jahr mit rund 50000 Besuchern. Angekündigt sind unter anderem ein Desktop-Publishing-Center, Sonderveranstaltungen zum Thema MIDI und Musik, Workshops und Vorträge zu aktuellen Themen aus Wissenschaft, Technik und Ausbildung. Was die Aussteller an Neuheiten präsentieren, lesen Sie in der nächsten Ausgabe.

Atari-Computer GmbH, Postfach 1213, 6096 Raunheim


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