Tips und Tricks für Anwender

Freie Gestaltung mit Print Master

Eine Schwäche des Oldies »Print Master« ist, daß sich Bilder und Buchstaben in einem Dokument nicht beliebig plazieren lassen. Oft passiert es, daß sich Symbole und Textzeilen überlappen und keines von beiden mehr richtig erkennbar ist. Mit etwas Geschick ist aber zumindest der Text pixelweise zu plazieren. Dazu sollten Sie möglichst weit oben im Dokument eine Leerzeile einfügen. Je nachdem, welche Schriftart Sie für diese Zeile wählen, wirkt sich das auf den weiteren Text aus: Die Verwendung von großen Fonts wie »DeVille« schiebt die folgenden Zeilen nach unten, bei kleineren Zeichensätzen wie »Western« rückt der Text nach oben. Durch gezielte Verwendung von Schriftarten in Leerzeilen können Sie so den Schriftabstand weitgehend verändern. (Marc Kowalsky/wk)

Dauer-Druck bei Signum und Script

Die Druckroutinen der Textverarbeitungen »Signum« und »Script« (jeweils Version l.xx und 2.xx) vertragen sich nicht mit Bildschirmschonern. Sobald sich der Monitor verdunkelt, stellt Signum bzw. Script den Druckbetrieb ein.

Damit Sie diesen nicht ständig wieder per Tastendruck aktivieren müssen - was besonders bei längeren Texten lästig ist - schalten Sie an Ihrem hoffentlich angeschlossenen Joystick vor dem Drucken das Dauerfeuer ein. Dies interpretiert der Computer nämlich als wiederholten rechten Mausklick, und die Bildschirmschoner treten dann erst gar nicht in Aktion. Noch einfacher geht es, wenn Sie das Multi-Utility »Hermes« benutzen. Hier definieren Sie einfach eine sogenannte »Wachecke«, in die Sie die Maus während des Druckvorganges schieben. Dann bleibt der Bildschirmschoner ausgeschaltet, und Signum und Script machen Dauer-Druck. (Marc Kowalsky/wk)

Calamus individuell für Tastaturkünstler

»Calamus« ohne die Maus zu bedienen, ist gar nicht möglich. Aber es ist sehr praktisch, daß man die eine oder andere Funktion auch über eine Tastenkombination erreicht. So führt Alt D zum Drucken. Einen Zeichensatz lädt Alt Z. Doch wie sieht es z.B. mit »Rahmen schützen« aus? Auch diese Funktion läßt sich über Tastatur erreichen. Nehmen wir mal die Datei CALAMUS.HLP genauer unter die Lupe. Hier sehen Sie, daß immer an 49ster Stelle mancher Zeilen ein Buchstabe steht. Dieser Buchstabe, gedrückt mitAlt, aktiviert die Funktion, die in der entsprechenden Zeile steht. Setzt man also z.B. in der 21sten Zeile an die 49ste Stelle ein »*«-Zeichen, dann erreicht man über die Tastenkombination Alt * die Funktion »Rahmen schützen«. Steht vor dem Zeichen ein so ist damit nur das mögliche Zeichen der Zehnertastatur definiert. Bei der individuellen Einstellung der Tastenkombinationen sollten Sie aber aufpassen, daß keinem Zeichen zwei Funktionen zugeordnet sind. In diesem Fall verabschiedet sich Calamus mit einer wohlbekannten Fehlermeldung - »Unvorhergesehener Fall«.

(Sandro Lucifora/wk)

Wo ist der Rand?

Oft passiert es, daß man ein Dokument in Calamus entwirft und beim Ausdruck fehlt ein Stück am Rand. Dies ist kein Fehler des Druckertreibers, sondern eine Eigenart des Programms. Beim Ausdruck berücksichtigt Calamus nie das ganze Blatt. Wo die Grenzen des Randes sind, braucht man aber nicht erst durch Probieren festzustellen. Wählen Sie im Menüpunkt »Seitenformat« den Button »Minimale Ränder« an. Dann berechnet Calamus die Ränder nach dem eingestellten Druckertreiber und der gewählten Papierart. Kehren Sie zur Blattübersicht zurück, dann zeigt das Programm mit einer gestrichelten Linie die Fläche, die auch bedruckt wird.

(Sandro Lucifora/wk)

Arbeitsblätter in LDW Power-Calc kombinieren

Wenn man zusammengehörige Daten in mehreren Arbeitsblättern verwaltet, ist es häufig nötig, die unterschiedlichen Arbeitsblätter in einer zentralen Auswertung zusammenzufassen.

Setzen Sie dazu den Zeiger in die Zelle, welche die linke obere Ecke des Bereichs bildet, in den Sie die Daten eines Arbeitsblatts kopieren wollen. Danach wählen Sie im Menü »Transfer« die Funktion »Kombinieren«. Ein Klick auf »Kopieren« ersetzt die aktuellen Werte des Arbeitsblattes durch die der eingelesenen Tabelle. »Addieren« addiert und »Subtrahiere« subtrahiert die neuen Werte mit denen im Arbeitsblatt.

Als letztes legen Sie noch fest, ob LDW Power-Calc eine komplette Datei oder einen benannten Bereich importieren soll. Haben Sie alle Schritte ausgeführt, erscheint die Dateiauswahlbox und Sie wählen das benötigte Arbeitsblatt. Danach kombiniert LDW Power-Calc den Inhalt der angegebenen Datei mit dem aktuellen Arbeitsblatt. Übrigens verarbeitet LDW Power-Calc auch eingelesene Formeln weiterhin korrekt, da es Adressen anpaßt. (uh)

Komprimierte Megapaint-Bilder komprimieren

Arbeiten Sie sowohl mit unserem Turbo-Packer aus TOS 10/90 als auch mit dem Zeichenprogramm »MegaPaint«? Dann sparen Sie mit folgendem Verfahren jede Menge wertvollen Disketten- oder Festplatten-Platz: Speichern Sie zunächst alle Rastergrafiken im komprimierten MegaPaint-Format. Komprimieren Sie diese Dateien mit dem Turbo-Packer. Sorgen Sie dafür, daß sich »Decomp« immer resident im Speicher befindet, wenn Sie mit MegaPaint arbeiten. Ein Beispiel zur Platzersparnis: Eine ungepackte Rastergrafik ist 481144 Byte groß, komprimiert immer noch 212116 Byte, aber komprimiert gespeichert und mit dem Turbo-Packer nachkomprimiert nimmt sie nur noch 46258 Byte in Anspruch. (ts)

Verschobener Rand

Bei der Kombination von »Tempus« und »Mortimer« kommt es zu einer merkwürdigen Komplikation: Ist die Uhr von Mortimer eingeschaltet und verdunkelt der Bildschirmschoner von Tempus den Monitor, verschiebt sich meistens nach dem Bewegen der Maus der gesamte Bildschirm um einige Pixel nach rechts und kommt an der linken Seite wieder in das Bild hinein. Die Verschiebung ist jedesmal unterschiedlich breit, teilweise steht der gesamte rechte Rollbalken auf der linken Monitorseite. Sie können zwar ohne Schwierigkeiten Weiterarbeiten, aber das Ganze sieht sehr ungewöhnlich aus.

Bleibt die Anzeigefunktion von Mortimer ausgeschaltet, tritt dieses Phänomen nicht auf. (wk)

Die verflixte letzte Seite

Einige Zeit hatte ich beim Drucken mit meinem Star LaserPrinter eine Schwierigkeit: Beim Ausdruck mit »Tempus« verweigerte der Drucker in der HP-Emulation immer die letzte Seite. Erst der Druck auf die Print-Taste am Bedienfeld brachte den Ausdruck ordnungsgemäß zu Ende. Des Rätsels Lösung: Es fehlte im Druckertreiber der Formfeed-Befehl nach der letzten Druckseite. Seit der entsprechende Steuerbefehl, nämlich »g« im Treiber hinter dem Druckkommando »nachtext:« steht, funktioniert alles reibungslos. Dabei dürfen durchaus auch mehrere Steuerbefehle in dieser Zeile auftauchen. Die Zeile

nachtext: „Xb,®2,± ç

schaltet z.B. erst den deutschen Zeichensatz ein und gibt mit dem letzten Befehl ein Formfeed.

(Heinz Teuber/wk)

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