Tips und Tricks für Anwender

Trckreicher Desktop

Wer einen alternativen Desktop wie »Neodesk« besitzt, kann sich glücklich schätzen. Er schwelgt schon bald in der Menge der verfügbaren Icons, die für klare Übersicht auf dem elektronischen Schreibtisch sorgen. Allerdings sollte er nicht zu viele verschiedene Icons verwenden, denn je größer die Anzahl, desto länger braucht Neodesk, um die jeweiligen Bilder mit den entsprechenden Dateien zu verknüpfen und darzustellen. Denn das Programm vergleicht für jeden darzustellenden Eintrag alle Symbole aus der verfügbaren Liste, bis es das richtige Icon gefunden hat. Es leuchtet ein, daß dieser Vergleich bei 50 Icons länger dauert als bei zehn Icons. Beschränken Sie sich deshalb auf die für Sie wichtigen Symbole und packen nicht wahllos alle verfügbaren Icons auf den Desktop, die Arbeitsgeschwindigkeit bleibt dann sehr schnell.

(Hubert Klein/wk)

Versteckspiel

Die Möglichkeit, unter Neodesk diverse Programme mit verschiedenen Icons auf dem Desktop abzulegen, erleichtert mir die Arbeit am Computer ungemein. Allerdings muß man bei der Benennung von Icons mit Jokern sehr genau überlegen, was man angibt. Neodesk vergleicht jeden Dateinamen mit den Einträgen der Symbole und bricht nach der ersten gefundenen Übereinstimmung die Suche mit Erfolg ab. Gibt es jetzt ein Icon mit dem Namen ».TTP« und später in der Symbolliste Icons wie »ARC.TTP« etc., dann zeigt Neodesk immer nur das Icon für ».TTP«. Daher sollten Sie die Reihenfolge in der Symbolliste immer so ändern, daß die Einstellungen mit Jokern am Ende stehen, damit diese Symbole nicht spezielle Angaben überdecken. (Jörg Binder/wk)

Millimetergenau

Wer bei seinen DTP-Dokumenten darauf angewiesen ist, Objekte exakt zu plazieren, der sollte nicht die Maus nehmen, sondern das Objekt über die Koordinateneingabe festlegen. So erreicht er im »Publishing Partner Master« bei aktiviertem Objekt die entsprechende Eingabe über das Menü »Objekt-Koordinaten« oder die Tastenkombination Alternate Ö. Je nach aktiviertem Objekl erscheint dann eine von vier verschiedenen Dialogboxen, in denen man die entsprechenden Einstellungen vornimmt. So verfügt die Dialogbox für Rastergrafiken über eine Einstellung von Rasterwinkel und -dichte, während der Dialog für Kreise und dergleichen mehr unter anderem die Einstellung von Anfangs- und Endwinkel bietet. (Franz Joswig/wk)

Stichwortverzeichnis mit That’s Write

Es gibt zwei verschiedene Verfahren, um ein Stichwortverzeichnis anzufertigen. Beide Verfahren haben Vor- und Nachteile, so daß der Anwender jeweils selbst entscheiden muß, welches Verfahren er verwenden möchte.

  1. Er markiert manuell jedes gewünschte Wort als Stichwort. Dazu wird das Wort als Block gekennzeichnet und im Menü »Zeichen« der Punkt »Stichwort« angewählt. Dieses Verfahren hat den Vorteil, daß die ausgewählten Worte, die nachher im Stichwortverzeichnis stehen, garantiert geprüft und sinnvoll sind. Dieser Markierungsvorgang läßt sich über ein kleines Makro noch vereinfachen:
<ShiftEsc>  Makro lernen
<F1>    Funktionstaste belegen
<Shift Cursor Links> Cursor an den Wortanfang 
<Contol BA> Block Anfang markieren
<Shift Cursor Rechts> Cursor an nächsten Wortanfang
<Cursor Rechts> Cursor an vorheriges Wortende
<Control BE>    Block Ende markieren
<Control ZS>    Ins Stichwortverzeichnis
<Control BH>    Block aufheben
<ShiftEsc>  Makro lernen Ende

Es genügt jetzt, den Cursor in ein Wort zu plazieren und F1 zu drücken, damit That's Write den Begriff in das Stichwortverzeichnis übernimmt.

  1. Jedes Wort wird automatisch an jeder vorkommenden Textstelle markiert. Der Anwender sollte dann prüfen, ob die jeweilige Stelle wirklich sinnvoll für das Stichwortverzeichnis ist. Für diese Arbeit gibt es ebenfalls eine Makro-Lösung, die zeigt, wie leistungsfähig der Benutzer mit Makroprogrammierung Programmfunktionen ersetzen und ergänzen kann:
<Shift Esc> Makro lernen
<E> Taste <E> mit Makro belegen
<Control ES>    Aufruf der Suchfunktion
<Esc>   Löschen des Eingabefeldes
<Shift Esc> Makro lernen Ende

Verlassen Sie nach der Eingabe dieses Makros die »Suchen«-Dialogbox mit »Abbruch«. Und weiter gehts:

<ShiftEsc>  Makro lernen
<F2>    Taste <F2> belegen (muß eine Funktionstaste sein) 
<Return>    Return betätigen
<Control Cursor Hoch> An den Textanfang 
<EscX>  Startet das eigentliche Makro
<Shift Esc> Makro lernen Ende

Dieses Makro auf F2 rufen Sie später aus der »Suchen«-Dialogbox auf. Letzte Runde:

<ShiftEsc>  Makro lernen
<X> Taste <X> belegen
<Control W> Weitersuchen denn die Such-funktion enthält ja das gewünschte Wort 
<Control BE>    Blockende
<Shift Cursor Links> Cursor an den Wortanfang 
<Control BA>    Blockanfang
<Control ZS>    Ins Stichwortverzeichnis
<Control BH>    Block aufheben
<Shift Cursor Rechts> Cursor an nächsten Wortanfang
<EscX>  Makro ruft sich selbst auf, wird am Textende automatisch beendet
<Shift Esc> Makro lernen Ende 

Mit Esc E geben Sie jetzt ein neues Wort in die Suchfunktion ein. Bestätigen Sie in der Dialogbox nicht mit Return, sondern mit F2, dann startet das zweite Makro. Es bestätigt zunächst die Suche mit Return und ruft das dritte Makro auf, das jedes entsprechende Wort sucht und in das Stichwortverzeichnis einträgt, bis das Textende erreicht ist.

(Compo Software/wk)

Etiketten mit dem Laser

Wer viel Korrespondenz zu erledigen hat, verwendet häufig Adressaufkleber, die in Verbindung mit der Adressenverwaltung im Computer schnell gedruckt sind. Allerdings gibt es kaum Anpassungen für Laserdrucker. Mit der vorliegenden Maskendatei für »1st Address« ist das Problem weitgehend gelöst. Die Druckmaske zeigt eine Vielzahl von Etiketten- und Listenformaten, die sich entweder über die »Keybuffer«-Funktion in eine Textverarbeitung übertragen oder dank des in der Maskendatei installierten Treibers für dem Atari-Laser auch direkt ausdrucken lassen. Der Knopf »Etiketten« beispielsweise druckt entsprechende Adressen dreispaltig über den SLM804 aus. Eine Anpassung an andere Adressen breiten ist durch die zahlreichen Beispiele in der Maskendatei nicht mehr schwer. Kopieren Sie die »*.MSK«-Datei unter dem gleichen Namen wie Ihr 1st Address auf die Bootdiskette oder -partition, und schon liefert Ihr Atari-Laser Etiketten. (Harry Kraasch/wk)

Etikettendruck mit »1st Address«: Die MSK-Datei finden Sie auf der TOS-Diskette.



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