Bücher

Der Führer durch Superbase

Die kleinen handlichen roten Führer aus dem Data Becker Verlag erfreuen sich aufgrund ihrer übersichtlichen Referenzlisten großer Beliebtheit. Das neueste Werk dieser Reihe befaßt sich mit der Datenbank-Software »Superbase« für Amiga, MS-DOS-Computer und die Atari ST-Reihe.

Superbase von Precision Software Ltd. ist ein leistungsfähiges relationales Datenbanksystem. Schon auf dem Commodore 64 machte Superbase durch die eingebaute Programmiersprache Furore. Der Data Becker-Führer behandelt nicht nur die bekannte Datenbank-Software »Superbase«, sondern geht auch auf die Bedienung und die Funktionen des »großen Bruders« Superbase Professionell ein. Er besitzt unter anderem die komplexe Programmiersprache DML sowie einen Formular-Editor. Inzwischen gibt es auch Versionen für IBM-Kompatible, Atari ST und Amiga. Diese Datenbank-Software zeichnet sich vor allem durch leichte Bedienung aus.

Den Großteil des Führers nimmt die übliche alphabetische Befehlsübersicht ein, wobei der Autor merklich Wert auf leichte Verständlichkeit legt. Zu jedem Befehl erhalten Sie ausführliche Informationen und Anwendungshinweise. Im Anhang finden Sie eine Quickreferenz sowie eine Liste der Fehlermeldungen.

Wer viel und oft mit Superbase arbeitet, sollte den Führer ständig neben seinem Computer liegen haben. (tb)

Manfred Tornsdorf, »Der Data Becker Führer zu Superbase«, 1989, Data Becker Verlag, Düsseldorf, ISBN 3-89011-468-7, zirka 220 Seiten, Preis 29,80 Mark

Computer-Denkspiele selbst programmiert

Nahezu jeden Computer können Sie für kreative Entdeckungsreisen in die Welt der Strategie-, Simulations- und Denkspiele nutzen. Der Franzose Jacques Arsac stellt in seinem Buch »Computer-Denkspiele selbst programmiert« unterhaltsame Spiele mit und ohne Strategie vor, sowohl in grafischer als auch in Zahlenform.

In schwierigen Situationen gibt der Autor Tips und leistet Hilfestellung, ohne die Lösung zu verraten. Er lenkt lediglich Ihre Gedanken auf den richtigen Weg. Dieses Buch soll Sie anregen, diese Art Spiele selbst zu programmieren.

Arsac setzt Programmierkenntnisse beispielsweise in Basic voraus. Im Buch finden Sie allerdings keine Listings, sondern lediglich die theoretischen Grundlagen wie mathematische Formeln oder Befehlsbeispiele. Diese dürfen Sie in jede beliebige Programmiersprache übersetzen. Ohne Programmierkenntnisse bereitet Ihnen das Verstehen des Buches Schwierigkeiten.

Übrigens ist das Buch nicht auf den Atari ST beschränkt, sondern läßt sich auf jedem Computersystem nachvollziehen.

Der Fischer-Taschenbuchverlag hat das 250 Seiten umfassende Werk ins Deutsche übersetzt, wobei man die Mühe und Sorgfalt der Übersetzer M. Stoll und A. Joas betonen muß. Tüftlern und Strategen empfehlen wir dieses Buch uneingeschränkt. (tb)

J.Arsac (deutsch von M. Stoll und A. Joas), »Computer-Denkspiele selbst programmiert«, 1989, Fischer Taschenbuchverlag, Frankfurt, ISBN 3-596-28708-1, zirka 250 Seiten, Preis 14,80 Mark

Das vollständige C-Know-how

Die Programmiersprache C gewinnt auf dem Atari ST mehr und mehr an Bedeutung. Längst schon hat sie Pascal und Assembler auf die Plätze verwiesen. Allen C-Entwicklungssystemen voran stehen drei Compiler: Turbo-C, Laser-C und Megamax-C. Das 515 Seiten starke Werk »C-Know-how« aus dem Data Becker Verlag beschreibt Funktionen und Arbeitsweise dieser drei gängigen C-Compiler.

Das Buch gliedert sich in drei Teile, die wiederum in mehrere Kapitel unterteilt sind. Teil 1 wendet sich an die Benutzer des Turbo-C-Systems. Nach einer Anleitung zur Installation des Systems erhalten Sie eine Einführung in die Entwicklungsumgebung: »Arbeiten mit Turbo-C«. Anschließend beschreiben die Autoren die einzelnen Komponenten wie den System-Linker, die Bibliotheksdateien, den Assembler MAS-68K oder den Debugger BUG-68K.

Auch der zweite Teil, der sich an die Benutzer von Megamax- und Laser-C wendet, beginnt mit einer Einführung in Installation und Arbeit des C-Systems. Weiterhin finden Sie hier Informationen über die Komponenten wie Texteditor, Code-Improver oder das Megamax-Librarian-Utility.

Nach 192 Seiten folgt der Anhang. Hier führen die Autoren auf knapp 300 Seiten die Library-Funktionen in alphabetischer Reihenfolge auf. Der »Data Becker Führer« im Buch. Eine ASCII-Tabelle und ein Stichwortverzeichnis schließen das Buch ab. (tb)

Maier/Schepers, »C-Know-how«, 1989, Data Becker Verlag, Düsseldorf, ISBN 3-89011-348-6, zirka 515 Seiten, Preis 39 Mark


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