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Coldfire-"Atari" macht Fortschritte

Das Coldfire-Board des xTOS-Projekts macht Fortschritte. Nun konnte ein erster Blick auf das technische Schema geworfen werden. Einige (wenige) Spezifikationen des Boards werden jedoch erst mit Erscheinen des ColdFire 4e (MCF 5417) zur Verfügung stehen.

Ein erstes offizielles Entwicklertreffen wird übrigens vom 08. bis zum 10. März in Dresden stattfinden. Wichtige Entwickler aus dem Hand- und Softwaremarkt des Atari haben sich hier angesagt, um über die Zukunft des Systems zu beraten und auch konkrete Entscheidungen zu treffen. Besonders bezüglich der Frage des zu verwendenden Betriebssystems soll Einigkeit geschaffen werden. Zu Hoffnung Anlass gibt die Tatsache, dass auch Vertreter von Milan Computersysteme, die wichtige Weiterentwicklungen bzgl. der Hardwareunabhängigkeit des TOS vorgenommen haben, an dem Treffen teilnehmen werden, um über Kooperationen zu sprechen. Nach Angaben von Milan sähe man keine großen Probleme, die Ergebnisse auch dem neuen Projekt zur Verfügung zu stellen. Bedenkt man, dass das TOS des Milan praktisch nur noch als Unterbau für ein relativ unabhängiges MagiC dient, können auch Anhänger des ASH-Betriebssystems wieder hoffen. Auf der anderen Seite werden auch wichtige Vertreter der MiNT-Welt an dem Treffen teilnehmen - wir dürfen also gespannt sein.

Auch die st-computer wird vor Ort vertreten sein. Sie dürfen sich also auf Gespräche am Rande der Versammlung und erste öffentliche Ergebnisse freuen.

XTOS Systems, http://acp.atari.org

Endlich: 060-Power im Atari Falcon

Das französische Entwicklerunternehmen Czuba Tech hat bekanntgegeben, dass die Beschleunigerkarte Centurbo 060 für den Atari Falcon wahrscheinlich Ende Februar in Produktion gehen wird.

Die 68060-CPU kann mit 100 MHz laufen, allerdings crashed die CPU, sobald die Caches aktiviert werden wegen interner Timing-Probleme. Bei der 50-MHz-Version des 060 passiert dies bei einer Taktung mit 80 MHz. Also hat sich Czuba Tech dazu entschieden, die CT 060 mit einem gesockelten Oszillator auszuliefern, der die 50-MHz-Version des 060 standardmäßig mit 66.66 MHz taktet, während die 60-MHz-Version mit 80 MHz getaktet wird. Mutige Anwender können dann die CPU auf Wunsch und auf eigene Gefahr weiter übertakten - viel Freude!

Der 68060-Chip wird dazugekauft, auch direkt bei Czuba Tech sind CPUs erhältlich. Allerdings weist Rodolphe Czuba darauf hin, dass 60 MHz schnelle Modelle des 060 rar sind und derzeit nur 32 Exemplare bei Czuba Tech vorlägen. Die ersten 32 Besteller werden also eine 68060-CPU mit 60 MHz erhalten, spätere Besteller müssen mit der 50-MHz-Version Vorlieb nehmen.

Die Centurbo 060 wird mit einem Kühlungs- bzw. Lüfterblock (wahrscheinlich vom Pentium 1) ausgerüstet werden, um Hitzeprobleme zu vermeiden. Die CPU-LED eines TowerGehäuses kann mit der CT 060 verbunden werden.

Die Preise sehen wie folgt aus: Die Platine kostet EUR 200.-, der 68060-CPU schlägt bei Czuba Tech je nach Leistung zwischen EUR 60.- (68EC060/50) und EUR 200.(68EC060/75) zu Buche. Ein vollwertiger 68060-Prozessor mit 50 MHz wird für EUR 150.- verkauft. Wer sich selbst auf die Suche nach günstigeren Exemplaren machen möchte, sollte die Amiga-Presse aufmerksam verfolgen.

www.czuba-tech.com

Keytab 07 - Neue Version auf stc-Diskette

Martin Elsässer hat Version 07 der Systemerweiterung Keytab vorgestellt. Keytab stellt Routinen zur Umwandlung gängiger Zeichensatz- Tabellen zur Verfügung. Beim lmund Export von Dateien unterschiedlicher Betriebssysteme gibt es bekanntlich immer wieder Probleme bei der Umwandlung von Zeichen, besonders bei der Erkennung von Umlauten. Mit wenig Aufwand können bestehende Applikationen an Keytab angepasst werden, die dann diverse Zeichensatztabellen anbieten.

Die neue Version vervollständigt die Zeichensatz-Tabellen. Außerdem wurde der ebenfalls erhältliche Queilcode von Pure Pascal nach Pure-C konvertiert.

http://acspro.atari.org/KeyTab/Frame/

Vor 10 Jahren - die st-computer 03-1992

Retro-Stimmung Die Beschleunigung bestehender Atari-Hardware ist nicht erst seit den Centurbo-Karten für den Atari Falcon ein heißes Thema in der Atari-Gemeinde. Auch die März-Ausgabe des Jahres 1992 der stcomputer widmete sich ausführlich diesem Thema. Nicht weniger als neun Turbo-Boards für den Atari ST traten zum großen Vergleichsrennen an. Bei den Anbietern tauchen durchaus einige bekannte Namen auf: Maxon hatte gleich zwei Modelle im Programm, ICD dürfte einigen langjährigen Anwendern durchaus noch ein Begriff sein, an GE-Soft (Eagle-Desaster) erinnern sich viele vielleicht eher ungern.

Durchaus nicht alle Turbo-Karten brachten eine neue CPU in den ST. Einige setzten weiterhin auf den guten, alten MC68000, der dann höher getaktet wurde. Bei 16 MHz war hier die Grenze des "Legalen" erreicht, später sollten auch noch Boards erscheinen, auf denen der 68000er auf 28 MHz übertaktet wurde. Teurere Varianten setzten auf den 32BitProzessor MC68020 oder gar den 68030. Letztere TT-Power war allerdings nicht ganz günstig: knapp EUR 1000.- konnte der leistungshungrige ST-Fan anlegen. Im Vergleich zum TT damals immer noch ein Schnäppchen.

Wer soviel Leistung verlangt, der will auch professionelle Software einsetzen, und die stcomputer stellte diese auch vor: LDW Power-Calc wollte in der Version 2.0 endgültig den Büromarkt auf dem ST erobern. Neben den üblichen Zahlenkolonnen bot es als eines der ersten Programme auf dem ST umfassende grafische Präsentationsmöglichkeiten. Manhattan-Balken waren ebenso wenig ein Fachwort wie Streckenzug- oder HiLo-Grafiken. Ein weiterer Vorteil von Power-Calc war die große Kompatibilität zum damaligen Marktführer Lotus 1-2-3. Soviel Leistung war auch aus heutiger Sicht nicht einmal überteuert: DEM 398.- wurden verlangt.

Ein echtes Kuriosum der 90er Jahre war auf Seite 50 der März-Ausgabe zu bewundern: ein Speicherwürfel. Dieser enthielt eine besonders kleine Festplatte. Dabei handelte es sich nicht etwa um das z.B. im Falcon verwendete 2.5"- sondern um das exotische 1.8"-Format. Ausgestattet war das handliche Teil mit einem DMA-Anschluss im ACSI-Format zum direkten Anschluss an den Atari. Das Fassungsvermögen betrug damals durchaus gängige 40 MBytes. Der Preis dafür war weniger klein: DEM 1250.- mussten hingelegt werden.

Ein Update des Betriebssystems stand auch an. Endlich war das TOS 2.06 aus dem Mega STe für alle Ataris erhältlich. Allerdings musste eine neue Platine in die STs eingesetzt werden, da die neue Version nicht mehr in deren nur 192 KBytes kleine ROMs passten - seltene Probleme.

st-computer.net - Anstieg der Benutzerzahlen

Ein knappes halbes Jahr existiert unser Online-Dienst stcomputer.net nun schon als kostenloser Service für die Atari-Gemeinde. Da die Anzahl der Zugriffe mittlerweile recht stabil ist und wir viele regelmäßige Besucher begrüssen dürfen, ist es an der Zeit, offen und ehrlich einige Statistiken offen zu legen.

Der Monat Januar 2002 brachte einen neuen internen Besucherrekord. Insgesamt wurden im Laufe des Monats 12.485 tatsächliche Hits (also nicht Seitenanfragen insgesamt, sondern tatsächliche Besucher) gezählt. Von diesen Besuchern wurden insgesamt 85.277 Dateien aufgerufen. Dies entspricht einem Transfervolumen von 1.056.607 MBytes. Die Summe der Anfragen liegt bei 117.517. Pro Stunde liegen 157 Anfragen vor. Bedenkt man, dass wir bisher nur den deutschsprachigen Markt ansprechen, ist dies ein durchaus zufriedenstellender Wert. Viele Besucher teilten uns außerdem mit, dass die stcomputer.net mittlerweile ihre Startseite im Browser ist.

Vielen Dank an alle unsere Freunde und Besucher.

http://st-computer.atariuptodate.de/

Arthur2002

Erste öffentliche Betaversion

RGF Software hat die erste öffentliche Betaversion seines Übersetzungsprogramms Arthur2002 online gestellt. Eine Sprachbibliothek Niederländisch/Deutsch liegt zum ausgiebigen Testen der professionellen Software bereits bei.

Voraussetzung zum Betrieb von Arthur2002 ist ein Atari-Environment mit mindestens 4 MBytes RAM, 2 MBytes freien Festplattenspeicher, MagiC Atari, MagiC PC oder MagiCMac ab Version 4.0 sowie einer Auflösung ab 640 x 400 Bildpunkten in 2 Farben. Die Benutzeroberfläche kommt allerdings erst ab Auflösungen mit mindestens 16 oder 256 Farben voll zur Geltung. Für andere Multitasking-Betriebssysteme gilt: die Lauffähigkeit ist höchst wahrscheinlich, spezielle Anpassungen sind jedoch ausgeschlossen. Single-TOS wird aufgrund fehlender OS-Funktionen nicht mehr unterstützt.

Ab März/April werden weitere Sprachbibliotheken (ca. 50 MBytes und Dutzende Sprachen) über die st-computer kommerziell angeboten werden. Das Grundprogramm wird wahrscheinlich weiterhin kostenlos bereitstehen.

Einen Preview-Test finden Sie in Ausgabe 02-2002.

RGF Software, www.rgfsoft.com

Atari in der Uhr - Casio und Atari bündeln Kräfte

Auf der CES in Las Vegas stellten Atari und Casio ein nettes Accessoire vor, das sicher nicht nur Fans interessiert: eine Digitaluhr, auf der Atari-Spiele gespielt werden können.

Grundlage für diese Entwicklung ist die auf der CES in Las Vegas vorgestellte Casio Camera Watch, die auch digitale Fotos ermöglicht. Das Produkt soll von Atari/Infogrames offiziell lizenziert sein.

www.atari.com



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