Treffpunkt Atari-Park

Wir wollen ganz ehrlich sein: Als wir erst knapp einem Monat vor Beginn im Internet unsere Pläne für einen Atari-Park auf der „Amiga 2001“ in Köln bekannt gaben, machten wir uns aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit keine allzu großen Hoffnungen auf rege Besucher- und Ausstellerteilnahme - immerhin erschien die Ausgabe der st-computer, die auf den Park hinwies, erst knapp 1 Woche vor der eigentlichen Veranstaltung, um Atari-Anwender ohne Internet einzuladen. Was sich dann auf der Mini-Messe tat, überstieg dann doch die kühnsten Erwartungen von Ausrichtern und Ausstellern: Die Gänge waren zeitweise aufgrund des großen Andrangs nur schwer passierbar und viele Neuheiten gab es auch...

Im Westen viel Neues

Am Wochenende vom 17. - 18. November 2001 war es endlich wieder soweit: Eine Atari-Messe zog wieder Besucher aus dem ganzen deutschsprachigen Raum an. Mitten im Herzen Kölns liegt der Mediapark, Austragungsort „Amiga 2001“, einer Veranstaltung, bei der es in diesem Jahr auch einen kleinen Atari-Park gab. Auf diesem zwar nicht besonders großen, jedoch stark besuchten Areal, tummelten sich ein gutes Dutzend Aussteller, die bewährte Anwendungen und neue Innovationen rund um unsere Lieblingscomputer zeigten. Obwohl der zur Verfügung stehende Raum etwas beengt schien, ließen sich viele Aussteller nicht davon abhalten, die häufig sehr lange Anreise in die Medienstadt am Rhein anzutreten.

Dieser Bericht soll einen kleinen Überblick geben, welche Neuerungen und Innovationen auf der Messe zu sehen war. Gerade Atari-Usern aus dem Bundesgebiet und dem Ausland, die nicht die Möglichkeit hatten, nach Köln zu kommen, soll durch diesen Messebericht die Möglichkeit gegeben werden, dicht am Puls der Atari-Entwicklung zu bleiben.

woller Systeme

woller Systeme zeigte auf seinem Stand einen Demorechner (Milan 040) mit eingebauter GemTV-Karte für den PCI-Port. Hier konnte sich der geneigte Milan-Benutzer vom System ein ersten produktiven Einblick verschaffen. Und eines kann man gleich am Anfang sagen: Das Ergebnis lässt sich sehen. Das System und die dazugehörige Software laufen sehr stabil. Das Bild machte ebenfalls einen sehr guten Eindruck. Als eine kleine Einschränkung empfiehlt woller jedoch die Verwendung des 256-Farben Modus des Milan. Im TrueColor- und HiColor-Bereich gibt es noch das ein oder andere Problem mit der korrekten Farbdarstellung, außerdem gibt es wohl immer noch Probleme mit einigen Boardrevisionen des Raubvogels. Letzteres Problem verhinderte bisher auch einen Test in der st-computer. Dieser wird nach Absprache mit Milan Computersysteme aber in Kürze nachgeholt.

Weiterhin konnte man bei Woller das Betriebssystem N.AES in der Version 2.0 sowie Rational Sounds käuflich erwerben. Anders als teilweise in diversen Quellen verlautet, konnte man noch keinen Blick auf N.AES 3.0 werfen. Die Entwickler arbeiten mit Hochdruck an der Fertigstellung der neuen Version, trotzdem wurden bereits einige Bedienelemente aus dem künftigen N.AES 3.0 gezeigt. Dazu gehörte z.B. die Darstellung des Piktogrammes der jeweiligen Anwendung in der Fensterleiste links neben dem Schließen-Knopf.

Frontier Systems

Auch Oliver Kotschi von Frontier Systems war mit einem Demogerät auf dem Atari-Park vertreten. Man konnte hier eine lauffähige Version der Eclipse PCI-Card für den Atari Falcon 030 bewundern. Die Eclipse ermöglicht den Einsatz von Standard-PCI-Karten im Atari Falcon. Als Beispiel diente auf dem Atari-Park eine PCI-Grafikkarte der Firma ATI (Rage Pro), für die bereits entsprechende Treiber existieren. Das Ergebnis? Eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten in TrueColor wurde auf einem Falcon problemlos erreicht. Und das mit einer sehenswerten Geschwindigkeit, wenn man bedenkt, dass es sich um einen unbeschleunigten Falcon 030 handelte. Selbst MagiC verrichtete auf dem System seinen Dienst. Einer kleiner Wermutstropfen blieb jedoch beim Besuch auf dem Stand: Die aktuelle Deesse-Karte gab es leider nicht zu sehen.

Elmar Hilgart

Am Stand von Elmar Hilgart konnten sich die Messebesucher gleich mehrere neue Entwicklungen ansehen. Der Ethernet-Adapter für den ROM-Port war in der letzten Zeit sehr erfolgreich, doch seit einiger Zeit bereits nicht mehr lieferbar. Die Lieferprobleme bestehen zwar nicht beim eigentlichen ROM-Port Ethernet Adapter, jedoch basiert dieser auf einem externen Parallelport-Ethernet Adapter, der leider nicht mehr lieferbar ist. Elmar Hilgart dachte schon daran, einen ähnlichen und kompatiblen Adapter selbst zu entwickeln, jedoch sind auch die Chips, aus denen der Parallelport-Adapter besteht, nicht mehr verfügbar- eine Situation, die Benutzern von Standard-Ataris Angst machen könnte, aber es gibt Hoffnung für alle diejenigen, die noch einen Mega ST, STE, TT oder Falcon ihr eigen nennen (und das ist immer noch eine beträchtliche Zahl, die man nicht unterschätzen darf): Elmar Hilgart arbeitet zur Zeit an einem neuen Adapter. Dieser neue Adapter stellt ein Netzwerk-Interface zur Verfügung, das an allen ACSI-Ports betrieben werden kann. Dabei ist es egal, ob der Adapter direkt an den Atari angeschlossen wird oder an einem durchgeschliffenen Port einer Megafile oder anderen Festplatte betrieben wird. Der Adapter stellt auf einer einzigen kleinen Platine den Netzwerk-Chip, eine RJ45-Buchse für den Anschluss an Standard Netzwerke und den Anschluss zum ACSI-Interface bereit. Da der verwendete Chip im Embedded-Bereich eine breite Anwendung findet, ist die Versorgung mit Chips für die Zukunft gesichert, sodass diesem ACSI-Ethernet-Adapter nicht dieselbe Zukunft blüht wie dem ersten ROM-Port-Adapter. Und in einem Punkt ist der ACSI-Ethernet Adapter seinem ROM-Port Bruder überlegen: Über die ACSI Variante lassen sich höhere Datentransferraten erzielen als mit der dem ROM-Port Adapter. Bis Ende des Jahres will Elmar Hilgart die ersten Tests abgeschlossen haben, und dann gibt es mit Sicherheit auch mehr Informationen zum Thema Lieferzeitraum und Kosten. Ob das Interface für die SCSI-Schnittstelle ebenfalls entwickelt wird, steht dagegen noch in den Sternen.

Aber auch für Nutzer, die lieber den ROM-Port für das Netzwerk benutzen möchten, gibt es einen neuen Ethernet-Adapter für den ROM-Port. Dieser soll ähnlich dem neuen ACSI-Ethernet-Adapter aufgebaut sein. Ein erster Prototyp der Platine war auf der Messe bereits zu begutachten. Dabei fällt auf, dass neben der normalen RJ-45 Buchse für das Ethernet noch ein weiterer Anschluss vorhanden ist. Nachfragen brachten nur ein Schmunzeln und eine etwas vage Aussage zutage, dass möglicherweise ein weiteres Interface auf dem neuen ROM-Port Adapter zu implementieren wäre.

Über die Art und den Nutzen dieses unbekannten Interfaces hüllte sich Elmar in Schweigen. Er möchte erst dann genauere Informationen preisgeben, wenn die Realisierbarkeit der Lösung unter Dach und Fach ist. Man darf gespannt sein, was wir in Zukunft von dem eifrigen Entwickler aus Bayern zu erwarten haben.

RGF Software

Richard Gordon Faika teilte sich einen Messestand mit EWSoft aus der Schweiz. Während EWSoft seine Software Train-Commander zum Steuern von Modelleisenbahnen mit einem mitgebrachten Modell vorführte, konnte man sich bei RGF-Software über den aktuellen Entwicklungsstand von Luna und Arthur informieren. Der Texteditor, der zu den schnellsten seiner Art gehört, ist momentan in Version 2.00.4 beta erhältlich. Die Version mit aktueller Syntaxhervorhebung für diverse Programmiersprachen besticht durch ihre Geschwindigkeit. So lädt Luna eine 2.1 MBytes große Datei in ca. 2 Sekunden ein und scrollt die Datei in ca. 10 Sekunden von der ersten bis zur letzten Zeile durch - ein Wert, der auf Standard-Ataris wohl nicht erreicht werden kann, denn der Test lief auf einem PC mit einem 800 MHz Duron Prozessor und MagiC PC. Allerdings musste bei einem kleinen inoffiziellen Vergleich zwischen Luna und qed der letztere Editor einige Federn lassen, qed benötigte für das Laden derselben Datei 10 Sekunden und ca. 30 Sekunden für das Scrollen. Das zeigt doch deutlich, dass an den Features und der Performance von Luna immer noch weiter gearbeitet wird.

Arthur 2001, das Übersetzungstool von RGF Software, war als Alpha-Version auch zu sehen. Arthur ist ein sehr schneller Übersetzer, der mit einer Indexerstellung arbeitet. So kann ein Index über eine Wörterbuch-Textdatei gelegt werden (z.B. Deutsch-/Englisch-Wörterbuch), und die Suche funktioniert innerhalb von Bruchteilen von Sekunden. Ein 4 MBytes großes Wörterbuch wird dann in wenigen Sekunden komplett durchsucht. Gegenüber der Vorgängerversion Arthur 98 weist die 2001er Version eine sehr schöne Oberfläche auf: Ein einzelnes Fenster und aktuelle Bedienelemente, wie man sie auch aus Luna kennt, runden das perfekte Look-and-Feel der Anwendung ab. Mit Arthur 2001 wurde erstmals ein Programm komplett mit der GEM-Library von RGF Software geschrieben. Eine Anregung, eine Highlighting-Übersetzung, die auch Produkte auf dem PC-Markt benutzen, einzusetzen wurde sehr positiv aufgenommen, sodass wir uns zukünftig folgendes Szenario vorstellen können: Ein englischer Text wird in Luna eingelesen, beim Lesen des Textes stößt man auf ein englisches Wort, dessen Bedeutung man nicht kennt. Man markiert dieses Wort, und per rechtem Mausklick oder Tastenkombination wird das im Hintergrund laufende Arthur 2001 mit dem markierten Wort als Übergabeparameter abgefragt. Das ins deutsche übersetzte Wort wird direkt an der richtigen Stelle in Luna als kleines PopUp-Fenster eingeblendet. Eine sehr angenehme Vorstellung, denn so würde das Wechseln zwischen verschiedenen Anwendungen oder gar das Benutzen eines reellen Wörterbuches ganz entfallen. Außerdem reagierte der Entwickler positiv auf Vorschläge, Online-Wörterbuchserver direkt von Arthur aus nutzbar zu machen, so wie dies im Mac-Markt z.B. von „Ask The Web“ ermöglicht wird.

TORG

Als Initiator der TOSgroup, der Standardisierungsbewegung für die TOS-Welt, bestätigte Richard Gordon Faika den Starttermin der Gruppe für den 01.01.2002. Zu diesem Zeitpunkt können Verfahren ähnlich denen im Patentverfahren eingeleitet werden, wodurch Entwickler die Möglichkeit haben, Standards für die Entwicklung auf dem Atari ins Leben zu rufen, die eine allgemeine Gültigkeit haben. Ein aktuelles Beispiel ist die Diskussion über einen einheitlichen Internet-Stack, die zum Ziel haben soll, Entwicklern einen einheitliche Grundlage für Netzwerkzugriffe zu bieten. Die Initiative TOSgroup wurde bisher laut Aussage von Richard Gordon Faika von allen Entwicklern positiv aufgenommen, wodurch mit einer breiten Unterstützung der daraus resultierenden Standards zu rechnen ist.

MJ Software

Matthias Jaap gehört zu den wenigen verbliebenen sehr aktiven Atari-Entwicklern. An seinem Stand konnten Interessierte die CD „NewSDK“ erspähen. Die NewSDK-CD enthält praktisch alle verfügbaren Programmiersprachen für den Atari, seien sie sinnvoll oder weniger sinnvoll, Darunter Modula, diverse Basic-Dialekte und echte Raritäten, teilweise von Matthias Jaap selbst auf den Atari portiert.

Das zweite große Thema, das die Besucher auf dem Stand von Matthias Jaap beschäftigte, war das Preview der Version 2.0 des Adamas-Browsers. Dieser Browser, der im Gegensatz zu CAB und anderen Web-Clients noch weiterentwickelt wird, ist Bestandteil der Draconis Internet Suite. Das Preview unterstützt jetzt schon Cascading Style Sheets inklusive CSS-Positionierung. Cascading Style Sheets werden heutzutage in fast jeder Website verwendet und dienen zur Darstellung von Formatierungseigenschaften wie Schriftfarben und -arten. Eine Routine, um sichere Verbindungen mittels SSL aufzubauen, ist ebenfalls implementiert worden. Damit ist es nun auch möglich, gesicherte und verschlüsselte Seiten anzuzeigen, wie dies bei fast jedem Online-Shop nötig ist. Man hat lange auf das kleine gelbe Schloss in der Statusleiste, wie man es von anderen Plattformen her kennt, gewartet. Das Release der Version soll auch die komplette Skriptsprache JavaScript unterstützen. Letzteres wird auch der Grund dafür sein, weshalb vor Frühjahr/Sommer 2002 mit keiner Fertigstellung seitens der Entwickler zu rechnen sein kann.

Am Rand des Standes von Matthias Jaap gab es auch noch die Information, dass HTML Help, ein kleines Tool, das aus verschiedenen Quellen HTML-Hilfen erstellen kann, ebenfalls ein wenig aufgeräumt worden ist und jetzt einen besseren Import von ST-Guide-Dokumenten unterstützt.

falkemedia

Der Stand von falkemedia lag im hinteren Bereich des Atari-Parks. Zentral gelegen stellte er den Dreh- und Angelpunkt des Atari-Parks dar. Er war eigentlich fast immer während der zwei Tage aufgrund des hohen Besucheraufkommens stark frequentiert. Und das waren die Gründe: Zu sehen gab es die Mac-Clones von Umax, auf denen MagiC zu bestaunen war. Man konnte sich auch gleich einen Rechner zu einem ermäßigten Messepreis mitnehmen. Außer den Umax-Rechnern tummelten sich diverse Ausgaben der ST-Computer (Stückpreis DM 3.-) und jede Menge Software-CDs auf dem Stand. Und wer endlich mal seine Fragen zur st-computer loswerden wollte, der fand in Thomas Raukamp immer einen kompetenten Ansprechpartner.

Auch Thomas Göttsch war auf dem Stand von falkemedia vertreten, der die neue Previewversion des Atari- Emulators STEmulator (Version 2.0) vorstellte. In Modulform werden in dieser Version diverse Neuerungen gegenüber Version 1.67 verfügbar sein. Der Atari-Emulator für den PC beherrscht somit zu seinem Erscheinungstermin im Frühjahr 2002 einige erstaunliche Features: Unterstützung für Farbicons, 3D-Objekte, AES 4 (Falcon-TOS), Emulation der 68LC040-CPU, FPU-Erweiterung, NVDI-Emulation, 32 Bit TrueColor, Atari-Soundchip-Unterstützung, lange Dateinamen unter MiNT, etc... Es ist sogar möglich in Zukunft seine eigenen Module für den STEmulator entwickeln. Eine Dokumentation und Beispiel-Sourcen für entsprechende Module liegen in einer Library für C++ und Delphi bei, was bei einer kommerziellen Software mehr als selten und deshalb sehr erfreulich ist. Die realistischen Einschätzungen für den Releasetermin des STEmulator 2.0 liegen bei Februar 2002. Wer nach der Atari-Messe den STEmulator in Version 1.67 GOLD erwirbt, erhält jedoch ein automatisches und kostenfreies Upgrade auf die im Februar erscheinende Version 2.0.

Patrick Eickhoff

Auch der Besucher, der sich über neue Spiele auf dem Atari und seinen Clones erkundigen wollte, wurde fündig: Der Atari-Spiele- und Programm-Entwickler Patrick Eickhoff war angereist, um sein Produkt Funmedia vorzuführen. Funmedia ist ein wirklich komplettes Videoschnittprogramm für den Atari Falcon und den Milan. Es beherrscht mehrere Video- und Tonspuren, Effekte, Export- und Importfunktionen und kommt mit jeder Menge Utilities rund um den Videoschnitt daher. Funmedia importiert in der aktuellsten Version, die einen Tag vor der Messe fertig geworden ist, 3DO-Modelle, Q**** 2-Modelle und diverse Video- und Audio-Formate. Für den Export in die PC-Welt steht das AVI-Format inkl. RLE Komprimierung zur Verfügung. Ein Titelgenerator gehört ebenso zum Handwerkszeug von Funmedia wie ein eigener 3D-Modellgenerator und ein eigenes Zeichenprogramm. Die Krönung der neuen Version von Funmedia ist die Lauffähigkeit mit dem Atari-Emulator STEmulator.

Für das Spiel Legends of Espen wird es bald einen Leveleditor mit einem Beispiellevel geben, sodass ambitionierte Atari-User Ihre eigenen Level kreieren können. In dem an Dungeon Master erinnernden Rollenspiel für den Milan können Gegenstände aufgenommen, wieder abgelegt oder geworfen werden; die Kollisionsabfrage funktioniert und Monster reagieren auf bestimmte Aktionen mit entsprechenden Bewegungen.

Außerdem

Diverse weitere Aussteller zeigten ebenfalls interessante Produkte rund um den Atari. So konnte man auf dem Stand von R.O.M. einen ersten Blick auf Papyrus 9 für Mac OS werfen. Pink Panther Productions zeigte seine bisherigen Entwicklungen und bot eine Kompilations-CD aller bisherigen Tools für einen geringen Obulus an. Die Firma a4 Informationssysteme zeigte ein durch Geschwindigkeit glänzendes RISC-System von Acorn. Der Pro Atari Computer Club (PAC) sowie das atos-Magazin und der Kölner Atari Club waren ebenso vertreten. Man konnte sich an den Clubständen über die Arbeit der einzelnen Clubs informieren oder Fragen zu seinen Atari-Problemen stellen.

Aber auch Spiele- und Konsolen-Jäger kamen auf Ihre Kosten. Der extra aus England angereiste Händler 16/32 Bit Systems verkaufte Atari Jaguar- und Lynx-Konsolen und dazu passende Spiele, sowie Spiele für den Atari ST und Falcon. Das Angebot war sehr reichhaltig und reichte von originalverpackten raren Jaguar-Spielen bis hin zu etwas ramponierten älteren ST-Spielen. Leider waren die Preise teilweise etwas überteuert, wodurch sich wahrscheinlich auch viele Besucher abschrecken ließen. Günstig war dagegen die Hardware: Lynx-Konsolen gingen für 60 DM über den Ladentisch.

Fazit

Alles in allem war der Atari-Park im Rahmen der Amiga 2001 nach Aussage der meisten Aussteller und Besucher trotz der teilweise hohen Kosten für die Anreise ein voller Erfolg. Besonders das professionelle Ambiente und die vielen Neuvorstellungen wussten zu gefallen. Auf jeden Fall hat sie Spaß gemacht und gezeigt, dass der Atari noch lange nicht tot ist. Wir hoffen, dass die Ankündigungen, die man auf dem Atari-Park sehen konnte, nun so schnell wie möglich in die Tat umgesetzt werden.

Text: Johannes Hädrich, AtariHome.de Fotos: Johannes Hädrich (mit freundlicher Genehmigung von Atari-Home), Benjamin Kirchheim, Thomas Burow (mit freundlicher Genehmigung der atos)



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