Interview mit Sven Kopacz

Bengy Collins führte ein Gespräch mit dem Programmierer der ASH-Programme I-Connect und Emailer. Lesen Sie, wie es mit den Atari-Programmen weitergehen wird. Die Übersetzung stammt von Thomas Raukamp.


ST-Computer: Bitte erzählen Sie uns, welche Computer Sie derzeit besitzen, welches Betriebssystem Sie nutzen. Welchen Rechner nutzen Sie regelmäßig?

Sven Kopacz: Neben einigen Taschenrechnern besitze ich einen Atari 260ST, den ich mit einem Haufen guter Dinge, darunter eine PAK 68030 mit FRAK 16 MB, erweitert habe. Darauf laufen TOS 2.06 sowie MagiC. Außerdem besitze ich eine HP-UNIX-Workstation (68030/50 mit HP-UX/Vue), ein HP-Laptop (der Vectra oder so heißt), auf dem DOS läuft (das ich nur für Formatier- und Datensicherungszwecke nutze), eine VAX (die kaputt ist), einen Mac Performa 475, einen PowerMac 7600, ein Powerbook 270 Duo (68030) und ein Powerbook 1400 (PPC). Auf den Macs läuft MacOS 7.6.1 und MagiCMac. Außerdem ist mein kleiner Atari Portfolio nicht zu vergessen..

Die meisten dieser Maschinen bewahre ich ein einem Raum im Haus meiner Mutter auf, das eine Art Museum darstellt. Ich habe einfach nicht genug Platz in dem Haus, in dem ich zur Zeit mit meiner Frau und meiner Tochter lebe. Konsequenterweise ist es also das Powerbook 1400, das ich am meisten nutze - weil ich dafür Platz habe und weil es so nett auf den Eßtisch paßt.

ST-Computer: Ziehst Du jinnee oder Thing als Desktop vor?

Sven Kopacz: Ich benutze jinnee jetzt seit ein oder zwei Jahren - halt so lange, wie ASH es verkauft - und ich mag es wirklich sehr. Ich weiß nicht, wie Thing heutzutage aussieht, aber als jinnee auf den Markt kam, bot es genug Vorteile, um mich zu einem Umstieg zu bewegen. Vorher habe ich also Thing genutzt.

ST-Computer: Von Ihnen stammen sowohl I-Connect als auch der ASH Emailer. Diese Programme haben für recht kontroverse Diskussionen in der Atari-Gemeinde gesorgt. Warum haben Sie I-Connect entwickelt, wenn es schon STiNG, MiNTnet und frühe Versionen von Draconis und Wensuite gab?

Sven Kopacz: 1994/95 bekam ich CAB, und da es nicht gerade viel Material gab, das ich offline lesen konnte, habe ich sofort versucht, mich ins Internet einzuwählen. Die einzige zu diesem Zeitpunkt erhältliche Software war MiNTnet und STiK. MiNTnet schied für mich aus, da ich MagiC nutze. STiK war ein wahres Leiden, da alles, was diese Software konnte, war, alle zehn Sekunden einen Absturz zu produzieren. Es war mir einfach nicht möglich, auch nur eine einzige Webseite ohne Absturz darzustellen.

Zuerst fragte ich mich, ob die dauernden Bomben vielleicht am CAB.OVL lagen und ob es mir möglich sei, ein robusteres OVL zu schreiben. Als ich jedoch das STiK-API sah, mochte ich es nicht. Von all diesen ASCII-Konfigurationen war ich einfach kein Freund. Ich hatte einige Erfahrungen mit UNIX-Sockets und wollte etwas ähnliches umsetzen. Also beschloß ich, meinen eigenen TCP-/IP-Stack zu schreiben, der unter MagiC mit einem API wie unter UNIX laufen und eine komfortable Oberfläche bieten sollte. Ich wollte einfach lieber eine Checkbox anklicken, als eine xyz.cfg-Datei in einem Editor zu verändern und OPTION von 0 auf 1 zu setzen.

ST-Computer: Viele Leute meinten, daß I-Connect eine "Neuerfindung des Rades" sei. Welche Vorteile sehen Sie persönlich gegenüber anderen TCP-/IP-Stacks?

Sven Kopacz: Nun, wie ich bereits sagte: Als ich mich nach diesem Rad umschaute, fand ich einfach nur ein hölzernes Planwagen-Rad aus dem Jahre 1753, bei dem auch noch etliche Speichen fehlten. Was ich aber wollte, war ein spezielles Aluminium-Rad, verziert mit Chrome, versiegelt, ausgerichtet und von Hand geschliffen. Was wir heute haben, ist meiner Ansicht nach ein normales Stahlrad - aber ich mag es.

Vorteile? Ich weiß zu wenig über die anderen Stacks, um hier eine klare Antwort geben zu können. Aber aus der Sicht des Programmierers habe ich jetzt dieses UNIX-ähnliche API (das MINTnet auch hat), also kann ich UNIX-Quellcode nutzen und der Anwender kann einfach Internet-Accounts einrichten und konfigurieren.

Es ist nicht nur einmal passiert, daß mich ein Freund anrief und sagte: "Ich habe jetzt einen Internet-Zugang. Könntest Du vorbeikommen und mir helfen, meinen PC/Mac einzurichten?" Nachdem man die verschiedensten Kontrollfelder auf verschiedenen Systemen durchgewühlt hat, kommt normalerweise die Frage auf: "Funktioniert mein Zugang überhaupt?" Ich gebe diese Provider-Daten dann in IConf ein und einige Sekunden später ist diese Frage jedenfalls beantwortet. Vielleicht handelt es sich bei diesen Fragen um genau die Probleme, mit denen man sich beschäftigen muß, wenn man das Microsoft-Rad benutzt.

ST-Computer: Der Emailer und aMail stellen zur Zeit die einzigen nativen eMail-Clients für I-Connect dar. Und obwohl der Emailer seiner Kritiker hat, stimmen doch die meisten darüber überein, daß das Programm sehr einfach zu nutzen ist und für den Heimbereich durchaus ausreicht. Warum haben Sie den EMailer aber so programmiert, daß er MagiC bindend voraussetzt? Viele Leute meinen, daß es sich dabei um eine Vorgehensweise im Microsoft-Stil handelt: die Entwicklung eines Produkts, nur um den Verkauf eines anderen voranzutreiben. Können Sie dazu etwas sagen?

Sven Kopacz: Ich hatte absolut keine Pläne, so etwas zu tun - genauso wenig wie jeder andere. Bei Veröffentlichung der ersten Version oder der letzten Beta-Version stellte sich heraus, daß der EMailer unter N.AES nicht lief, sondern abstürzte. Als ich mir das Problem näher ansah, fand ich heraus, daß N.AES einfach ein paar AES-Features fehlen, die MagiC bereitstellt. Da die Benutzeroberfläche vom Emailer jedoch stark von diesen Features abhängt (USERDEFs), wäre es ein Haufen Arbeit gewesen, das Programm umzuschreiben, damit es unter N.AES läuft. Ich fragte ASH, ob sie es für nötig hielten, diese Arbeit in Angriff zu nehmen, aber sie sagten "Nein". Also konzentrierte ich mich auf andere Dinge und fügte einfach diese Alert-Box beim Programmstart ein. Es war uns allen klar, daß wir diese "Microsoft-Kommentare" ernten würden - aber wer nimmt die schon ernst? Denken Sie doch mal nach: Wenn das Geldverdienen das einzige Interesse von ASH wäre, würden sie dann überhaupt noch Atari-Software anbieten? Würden Sie überhaupt noch Autoren kontaktieren, um diesen den Vertrieb ihrer Programme anzubieten? Würden sie überhaupt noch diesen großartigen Support für Kunden und Programmierer machen?

ST-Computer: Was inspirierte Sie zum Schreiben des Emailers? Wie waren die Verkäufe des Programms?

Sven Kopacz: Die Inspiration war eigentlich genau dieselbe wie bei I-Connect: Ich fand einfach kein passendes Rad. Und über Verkaufszahlen auf dem Atari-Markt zu reden, ist glaube ich überflüssig.

ST-Computer: Welchen eMail-Client für den Mac/PC favorisieren Sie? Oder nutzen Sie nur den EMailer?

Sven Kopacz: Ich nutze ihn selbst - deshalb habe ich ihn schließlich geschrieben.

Ich habe auch auf anderen Plattformen einige Clients gesehen, habe aber nicht sonderlich viel mit ihnen gearbeitet, also weiß ich nicht viel über sie. Um die Frage zu beantworten: Auf dem PC würde ich Outlook wählen, es paßt einfach perfekt in die Windows-Oberfläche. Netscape scheint auch ganz ok zu sein. Andere Clients kenne ich nicht - außer Lotus Notes, das ich hasse. Auf dem Mac wäre der Claris EMailer meine erste Wahl. Ich habe mir Netscape angeschaut, das aber so verdammt langsam ist, daß es ein einziger Schmerz ist, damit zu arbeiten. Und Outlook regt mich nur zu der Frage an, wie es wohl funktionieren mag.

ST-Computer: Wie lange war der EMailer in der Entwicklung, bevor er erstmals veröffentlicht wurde.

Sven Kopacz: Puh - ich denke ein halbes Jahr oder so. Ich erinnere mich nicht genau.

ST-Computer: Warum sollten die Leute Ihrer Meinung nach den EMailer kaufen, wenn sie z.B. STiNG und Mymail oder aMail nutzen können?

Sven Kopacz: Ich habe absolut keine Idee. Vielleicht ist es ja wegen dem Microsoft-Stil: ASH sagt nicht, daß es ja auch einen Haufen frei erhältlicher Alternativen gibt;) Irgendwelche anderen Vorschläge?

ST-Computer: In einem Interview sagte der bisherige Geschäftsführer von ASH, Oliver Joppich, einmal auf die Frage nach einer eMail-Unterstützung von iCAB: "Für die MagiC-Mac/PC-Plattform hat ASH einen eMail-Programm, das allerdings bisher nicht auf die Mac-Plattform portiert wurde. Vielleicht wechselt der Autor in der Zukunft." Planen Sie, den Atari für den Mac zu verlassen? Wenn nicht, warum bleiben Sie bei der MagiC-Plattform? Was mögen Sie daran?

Sven Kopacz: Was ich daran mag, ist, daß ich mich damit auskenne - sowohl als Anwender als auch als Benutzer. Wenn ich z.B. ein Hilfsprogramm brauche, schreibe ich es eben. Wenn ich Probleme auf Systemebene habe (merkwürdige Abstürze usw.), schau ich nach, woher diese Probleme kommen, da ich nach all diesen Jahren sicher weiß, wo ich schauen muß. Ich muß nicht meine Festplatte formatieren, um meine Programme neu zu installieren. Hinzu kommen hunderte dieser kleinen Vorteile. Gibt es ein anderes System, auf dem alle Applikationen proportionale Scrollbalken unterstützen? Echtzeit-Dragging, -Moving und -Resizing? Und bringen andere Systeme entweder eines oder alle Fenster einer Applikation in den Vordergrund, abhängig davon, was ich - und nicht das System - will? In wenigen Worten: Es ist schnell, es ist klein, es ist leicht zu bedienen.

Aber wenn jemand absolut reine Atari-Software nutzen will, dann ist der Milan eine gute Wahl, da er halb so teuer ist wie der günstigste Mac.

Trotzdem muß ich meinen Lebensunterhalt verdienen - und auf der Atari-Plattform ist das unmöglich. Also muß ich mir den Macintosh ansehen. Das heißt nicht, daß ich den Atari verlasse, aber da ich dann nicht mehr soviel Zeit habe, werde ich mit Sicherheit keine neuen Projekte anfangen. Mein Plan für die Atari-Plattform besteht darin, den EMailer weiterzuentwickeln.

ST-Computer: Warum nutzen Sie MagiC und nicht N.AES?

Sven Kopacz: MagiC war zuerst da, und ich wechsle mein Betriebssystem nicht dauernd, weil ich Langeweile habe. Hinzu kommt, daß MagiC auf meinem System arbeitet, N.AES nicht.

ST-Computer: Wann bekamen Sie Ihren ersten Atari? Wann haben Sie das Programmieren begonnen?

Sven Kopacz: Ich bekam meine ersten Atari (den 260ST, den ich immer noch besitze), vor ungefähr 9 Jahren. Ich kaufte ihn von einem Freund für DM 300,-. Er erzählte mir aber nicht, daß ich diesen SM 124 bräuchte, um die hohen Auflösungen zu nutzen. Also verkaufte er mir diesen für weitere DM 300,-. Er kaufte sich davon einen PC.

Ich habe mit dem Programmieren vor 16 Jahren auf einem ZX81 angefangen - dieser kleinen schwarzen Kiste von Sinclair, an die Sie sich vielleicht erinnern. Ich fing an mit BASIC, später bekam ich dann einen C-64 (wieder BASIC und später Assembler), der durch einen Atari ersetzt wurde, auf dem ich mit GFA-Basic begann und später Assembler und C nutzte.

ST-Computer: Denken Sie, daß der Milan II die Zukunft des Atari darstellt? Oder denken Sie, daß er zu wenig zu spät bietet?

Sven Kopacz: Diese Leute von Milan haben eine respektablen Aufwand getrieben, um eine Maschine anzubieten, die - nach Atari-Verhältnissen - sehr modern und außerdem sehr erschwinglich für den typischen Atari-User ist. Ob es die Zukunft ist, wird allerdings die Zeit zeigen. Ich werde mir aber keinen Milan II kaufen, da ich sehr zufrieden mit MagiCMac bin. Aber wenn jemand absolut reine Atari-Software nutzen will, dann ist der Milan eine gute Wahl, da er halb so teuer ist wie der günstigste Mac.

ST-Computer: Seit der Veröffentlichung von iCAB hat Alexander Clauss die Atari-CAB-Version zurückgestellt. Unglücklicherweise ist CAB, obwohl es nach wie vor nur in der Version 2.7 existiert, nach wie vor der robusteste Web-Browser, der Atari-Usern bereitsteht. Nutzen Sie selbst CAB?

Sven Kopacz: Das habe ich gemacht, bevor iCAB für den Mac veröffentlicht wurde, das schneller und komfortabler ist. Bis dahin nutzte ich allerdings CAB (und nicht Netscape oder Explorer) aufgrund seiner Robustheit. Diese Speicherfresser haben nichts gemacht, als dauernd abzustürzen.

ST-Computer: Teilen sie die Meinung einiger Leute, das Alexander Clauss es der Atari-Gemeinschaft einfach schuldet, sie weiterhin zu unterstützen und zumindest einige Bugfixes zu veröffentlichen?

Sven Kopacz: Nein, warum sollte Alex irgendjemanden irgendetwas schulden? Er hat eine verdammt gute Software geschrieben und eine Menge Leute haben viel Spaß daran, sie zu nutzen. Aber er muß auch von etwas seine Rechnungen bezahlen können.

ST-Computer: Welcher Browser hat die besser Zukunft: Wensuite oder Light of Adamas?

Sven Kopacz: Ich kenne beide nicht sehr gut, aber ich bin sicher, daß die Autoren ihr Bestes tun. Aber die Zukunft von beiden Programmen hängt zu großen Teilen davon ab, wieviel Zeit die Autoren in Zukunft für die Arbeit an ihren Programmen haben. Warum verlassen Programmierer die Atari-Plattform? Nicht, weil es plötzlich keinen Spaß mehr macht, Atari-Software zu schreiben. In meinem Fall ist es, da ich eine Frau und ein Kind habe und mit ihnen und nicht mit meinem Computer zusammen sein möchte, wenn ich aus dem Büro oder der Universität nach Hause komme.

ST-Computer: Ein Gerücht besagt, das wir uns keine Sorgen um die Zukunft von Draconis und Wensuite oder den Support von CAB zu machen brauchen, da ASH die Veröffentlichung eines brandneuen modernen Browsers für MagiC plant, der bisherige Lösungen antik aussehen lassen wird. Können Sie diese Gerüchte bestätigen? Wie sind die Chancen, daß ASH einen neuen Browser für den Atari veröffentlicht?

Sven Kopacz: Ich habe einige Wochen nicht mit ASH gesprochen, also weiß ich auch nichts über einen neuen Browser. Wenn es jemanden da draußen gibt, der diesen Browser geschrieben hat, und wenn ASH diese Person findet, werden sie das Programm sicher veröffentlichen.

ST-Computer: I-Connect und der EMailer sind nicht die einzigen Programme von Ihnen. Das kleine Utility DeskDrop zum Beispiel, das mit jinnee ausgeliefert wird, ist eines der Programme, die ich am meisten benutze. Welchen weiteren Programme haben Sie für den Atari veröffentlicht?

Sven Kopacz: WinCom, Alice2, 2nd Chance, PowerKey, 3D-Menu/Clock, Systime und einige andere.

ST-Computer: Planen Sie eine Homepage, wo man Infos finden und Ihre Programme herunterladen kann?

Sven Kopacz:Nein, dafür habe ich absolut keine Zeit.

ST-Computer: Sie veröffentlichen Ihre eMail-Adresse nicht in den Dialog-Boxen Ihrer Programme, sie steht auch nicht in den Readme-Dateien und Dokumentationen. Man sagt auch, daß Sie Ihre Adresse selbst nicht gern herausgeben. Warum ist das so? Genießen Sie Ihre Privatsphäre? Ist es nicht eine Ironie, als Programmierer eines eMail-Clients keine eMails empfangen zu wollen?

Sven Kopacz: Vor einigen Jahren verbreitete ich meine Software hauptsächlich über das MAUS-Netz. Es stellte sich heraus, daß ich aufgrund der Menge der mich erreichenden eMails nicht mehr an meinen Programmen arbeiten konnte. Das war, als ich fünf Stunden am Tag hatte, um an Atari-Programmen zu arbeiten. Heute bleibt mir dafür vielleicht eine Stunde am Tag, und ich möchte diese Stunde nicht damit verbringen, Fragen zu beantworten, die im Handbuch schon längst beantwortet sind. Es gibt absolut keinen Grund dafür, mich direkt zu kontakten, wenn es um den EMailer oder I-Connect geht. ASH erledigt den Support, schreiben Sie an oliver@ash.sww.net. Er sammelt Vorschläge und Fehlermeldungen und schickt sie an mich. Wenn ich alle die Fragen beantworten sollte, die Oliver bekommt, käme ich nicht dazu, auch nur eine einzige Programmzeile im Monat zu schreiben. Ist das keine Ironie?

ST-Computer: Wenn Sie Atari-User in einem Wort beschreiben müßten, welches wäre das? Thomas Much nannte sie "Träumer".

Sven Kopacz: Ich würde sie Anwender nennen. Warum? Verglichen mit dem durchschnittlichen PC-Besitzer nutzt er seine Maschine wirklich, während vor dem PC entweder ein Spieler oder ein Techniker sitzt, der damit beschäftigt ist, die Festplatte neu zu formatieren. Es mag sich auch um einen Fragesteller handeln, der sich fragt, wie er den PC nutzen soll.

ST-Computer: Wie lange hat die Entwicklung von I-Connect gedauert?

Sven Kopacz: Wenn ich mich recht entsinne, schrieb ich die erste Zeile im Jahre 1994.

ST-Computer: Was für Features sind für I-Connect in Zukunft geplant?

Sven Kopacz: Ich kann mir für I-Connect keine überraschenden neuen Features vorstellen. Es ist da, um Sie schnell und einfach mit dem Internet zu verbinden - und genau das tut es. Es wird vielleicht einige kleinere Änderungen geben.

ST-Computer: Und was sind Ihre Pläne für den EMailer?

Sven Kopacz:Nun, ich habe eine To-Do-Liste, die zwei Kilometer lang ist. Der erste Zentimeter gehört dabei dem Korrigieren von Fehlem, der Rest den neuen Features. Am wichtigsten ist mir eine erweiterte Unterstützung von Newsgmppen.

ST-Computer: Haben Sie andere eMail-Clients auf dem Atari versucht?

Sven Kopacz: Nein, ich kenne keinen einzigen näher.

ST-Computer: Haben Sie neue Projekte neben Ihrer Arbeit an I-Connect und dem EMailer?

Sven Kopacz: Nun, ein kleiner Bruder für meine Tochter würde nett sein. Außerdem will ich mein Studium beenden. Und wie ich sagte, werde ich mir den Macintosh genauer anschauen und sehr wahrscheinlich keine neues Projekt für den Atari beginnen.

ST-Computer: Vielen herzlichen Dank für dieses Interview. Möchten Sie noch irgendetwas zur Atari-Gemeinde sagen?

Sven Kopacz: Keep on mailing :)

Steckbrief

Name: Sven Kopacz
Alter: 28 Jahre
Wohnort: Stuttgart
Beruf: Student der technischen Kybernetik auf der Universität Stuttgart/Vaihingen


Bengy Collins Thomas Raukamp (Übersetzung)
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