Editorial: Verschiedenes...

... bewegt mein Atari-Gemüt in diesen Wochen. Daher gibt es diesmal kein Leitthema, sondern ich lasse mich einfach mal über all das aus, was mich hinsichtlich des Atari-Marktes in den vergangenen Wochen beschäftigt hat. Zunächst nehme ich mir das Recht heraus, den Atari-Usern ein großes Lob auszusprechen. War es beim Thema "Clubgründung" so, dass ich den Amiga-Markt mit seinen Dutzenden von Clubs lobte und eine allgemein herrschende Lethargie im Atari-Markt kritisierte (woraufhin sich einige engagierte Anwender leider angegriffen fühlten), habe ich vorgeführt bekommen, was echtes Engagement ist.

Ich meine die Leserumfrage, die wir in ähnlicher Weise vor einem Monat in unserer Amiga-Zeitschrift starteten: Denn ich konnte meinen eigenen Augen kaum trauen, als der Postbote nur wenige Tage nach Veröffentlichung des Heftes täglich mit 30 bis 40 Briefen, die ausschließlich die Leserumfrage enthielten, vor unserer Türe stand. Prima! Denn das ist uns mitdem Amiga-Markt nicht annähernd so ergangen. Und als kleines Dankeschön von der Redaktion haben wir uns entschlossen, weitere 10 Software-Überraschungspakete, die es in sich haben, zu verlosen. Die Gewinner werden in der kommenden Ausgabe bekanntgegeben, die Auswertung der Umfrage erfolgt allerdings erst in Heft 9/1999.

Kleinkriege...

...herrschen mal wieder auf dem Atari-Markt, und Sie sollten mich lange genug kennen, um zu wissen, dass ich von diesen Kleinkriegen rein gar nichts halte, da sie meines Erachtens nach überflüssig und schädlich für den Markt sind.
Die Firma Titan Designs aus England hat auf ihren Internet-Seiten allen Tempest-Interessenten (Tempest Hardwareerweiterung für den Falcon) von dem Erwerb der Centurbo II-Karte von Centek abgeraten. Hierauf hat Centek - verständlicherweise - sehr allergisch bis sauer reagiert und wiederum ein Rundschreiben an alle registrierten Anwender und Händler via eMail verschickt, in dem zum einen der Sachverhalt geklärt, zum anderen aber auch Sturm gegen die Kompetenz von Titan Designs gelaufen und sich für den Krieg der Firmen bereit erklärt wird.
Schade, dass die Auseinandersetzung gleich auf dieser Ebene stattfinden musste. Ich möchte Sie bitten, Gerüchte über die eine oder andere Firma nicht sofort für bare Münze zu nehmen, um diesen und ähnlichen Auseinandersetzungen keinen fruchtbaren Boden zu gewähren. Wirwerden uns bemühen, den Markt aufmerksam zu verfolgen, die Argumente zu analysieren und leicht verständlich aufbereitet zu präsentieren, um Ihnen Hilfestellung zu leisten.
Für mehr reicht mein Platz in diesem Monat leider nicht aus, doch einige weitere interessante Themen konnte ich auch im Rahmen der Leserbriefe erörtern.


Ali Goukassian
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