Quick-Tips

PHOENIX 1.5

Mir war das Suchen nach den Tabellen in dem winzigen Fenster am linken Bildrand zu mühsam, und so strickte ich mir mein eigenes "Klick-Menü" wie folgt:

Im Designer 1. eine Tabelle "Menü" erstellen, 2. darin ein "Dummy"-Feld (z.B. Datum) anlegen, dann 3. eine Maske für "Menü" schaffen und mit Aktionsknöpfen vollpacken, z.B. für Verzweigungen in andere Tabellen, Standardabfragen, Reports ausgeben oder Felder-Import/Export.

Vielleicht gibt es auch bald eine Version von PHOENIX, die es erlaubt, Batches (automatische Befehlsabarbeitung) per Aktionsknopf auszuführen. Dann wird mein Traum wohl in Erfüllung gehen, eine Abfrage und anschließendes Ausführen eines Reports mit den gefundenen Datensätzen und Import/ Export ganzer Tabellen (und nicht nur Feldern) per Mausklick erledigen zu können.

Level 10 bei OXYD-II

Das Spiel OXYD-II berechnet die Level-Codes anhand eines Zählers im Level 10. Das bedeutet, daß Level-Codes nicht mehr akzeptiert werden, wenn man das Level 10 öfter spielt. Im Prinzip ist das ja nicht so schlimm, und Meinolf Schneider weist in seinem Handbuch zu OXYD-II auch darauf hin, daß man unbedingt eine Sicherheitskopie von dem Programm machen und nur mit dieser Kopie spielen soll.

Jetzt stelle man sich aber einmal folgende Situation vor: Man spielt z.B. bis zu Level 57. Dann kommt ein Freund vorbei und kommt mit einer Ebene vor Level 11 nicht klar. Natürlich ist man dann so freundlich und zeigt ihm, wie es geht. Und so spielt man dann weiter, bis man Level 10 erneut durchgespielt hat, und schon ist es passiert: Die mühsam erspielten Codes ab dem Level 11 werden alle nicht mehr von OXYD-II akzeptiert, da der Level-10-Zähler nun einen anderen Inhalt hatte als zu dem Zeitpunkt, zu dem man die Level-Codes erspielt hat. Und genau hier setzt mein Programm an. Es setzt den Level-10-Zähler von OXYD-II auf einen definierten Wert (1) zurück, und man kann seine alten Codes weiterverwenden. Was passiert aber, wenn jemand Level 10 öfter gespielt hat?

Nun, in diesem Fall kann er seinen aktuellen Level-10-Stand mit diesem Programm erfragen und die Werte an der im Listing markierten Stelle einsetzen. Dieses muß aber auch vor einem erneuten Spielen des Levels 10 erfolgen, da die Level-Codes sonst auch hinfälig sind. Bitte wenden Sie dieses Programm nur auf eine Kopie von OXYD-II an, falls beim Patchen etwas schief geht Nun wünsche ich Ihnen wieder viel Spaß beim Spielen von OXYD-II. (Übrigens: Die lauffähige Version des Programms finden Sie auf der Monatsdivkette zum Heft: "QUICKTIP OXYDPATC.PRG".)

' *     Level-10-Patch für OXYD2     *
' * (c) 12/91 Peter Hilbring         *
' * geschrieben in GfA-Basic V3.06   *
FILESELECT #"Wo ist OXYD2.PRG ?","\*.PRG","",file$
IF file$

"" AND EXIST(file$) THEN
  alert$=" 

 Patche "+RIGHT$(file$,RINSTR (file$,"\"))
  ALERT 1,alert$,1," OK 
 Abbruch ",d%
  IF d%=l THEN
    OPEN "U",#l,file$
    IF LOF(#l)

&HAD4D0 THEN
      alert$=" Falsche OXYD2-Version, 
 Die Datei ist nicht"
      alert$=alert$+" 
 709840 Bytes lang. "
      ALERT 3,alert$,l," Schade ",d%
    ELSE
      SEEK #l,&H1F5B6
      alert$=" Level-10-Zähler steht auf : 
 1.Byte : &H"+HEX$(INP(#1) )
      alert$=alert$+" l 2.Byte : &H"+HEX$(INP (#1))+" 
 Wirklich patchen ? "
      ALERT 1,alert$,1," Ja 
 Nein ",d%
      IF d%=1 THEN
        SEEK #1,&H1F5B6
        ' An dieser Stelle wird der Level-10-Zähler auf "1" gesetzt
        ' Sie können hier Ihre eigenen Werte (siehe Alertbox) einsetzen
        OUT #1,&H9D   ! 1.Byte Level-10-Zähler
        OUT #1,&H0    ! 2.Byte Level-10-Zähler
      ENDIF
    ENDIF
    CLOSE #1
  ENDIF
ENDIF

Hardware-Scrolling mit Großbildemulator?

In der Ausgabe 1/92 der ST-COMPUTER wird ein Großbildschirmemulator für den STE vorgestellt. Der Autor dieses Programms hatte einige Probleme mit dem Hardware-Scrolling des STE in der mittleren und hohen Auflösung. Vor einiger Zeit hatte ich ebenfalls ein solches Programm entwickelt und genau dieselben Probleme. Das Scrolling in der mittleren und hohen Auflösung ist mit einem kleinen Kompromiß möglich, man muß nur verhindern, daß das HSCROLL-Register auf Null gesetzt wird. Falls es beim Scrollen diesen Wert erreichen sollte, setzt man es einfach auf den Wert Eins. Das hat zur Folge, daß die äußerste linke Pixel-Spalte nicht mehr auf dem Bildschirm erscheint, außerdem macht der Mauspfeil einen kleinen Sprung. Außer bei der direkten Textausgabe unter TOS macht sich die fehlende Spalte kaum bemerkbar.

Die Timer-B-Routine kann man vollständig weglassen, in dem man die Bildspeicher adresse nicht in das VBASE- Register einträgt, sondern in die Videozählerregister $FFFF 8205,...07 und...09. Wenn man die Bildadresse im VBL ein trägt, flackert das Bild nicht. Diese Methode schlägt auch ATARI offiziell vor.

D. Hohmann, W-3407 Gleichen Etzenborn


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