Editorial: Viren, nochmals Viren

Virus [virus] das; -,...ren (kleinster Krankheitserreger)

Ja, so steht es im Duden geschrieben. Dem berüchtigten Computervirus (Virus computanti periciosum) kann man seit einiger Zeit auf diversen Rechnersystemen begegnen, d.h. es gibt mittlerweile unzählige davon auf STs, Macs, Amigas, IBMs usw.

Ursprünglich war es eine interne Absprache in der ST-ComputerRedaktion möglichst wenig auf dieses Thema einzugehen, da wir der Meinung sind, je mehr man darüber minuziös schreibt, desto eher werden sie nachprogrammiert und verbessert. Unsere kleine Satire als Editorial der letzten Ausgabe sollte das Thema ausnahmsweise nur kurz anschneiden.

Doch mittlerweile ist bereits bei mehreren Softwarehäuser (zuletzt bei GFA Systemtechnik) dermaßen großer Schaden durch jene besagten Computerviren entstanden, daß wir uns fast schon zwangsweise darüber reden müssen. Als kleiner Tip sei gesagt, daß es im PD-Service (PD 141) bereits ein sogenanntes Antivirusprogramm vorhanden ist, das wir übrigens auch auf jede Einsendung, die unsere Redaktion erreicht, anwenden.
Prinzipiell möchte Ihnen raten, nicht mit einer unbekannten Diskette zu booten, da die meisten Viren im Bootsektor der Diskette angesiedelt sind.

Zuletzt appeliere ich an die ST-Programmierer, keine Viren zu produzieren, da hierdurch großer Schaden entstehen kann. Und wer ein bißchen von der Programmierung des ST versteht, hat es bestimmt nicht nötig, Viren zu produzieren. Das ist für einen halbwegs erfahrenen Programmierer ein Kinderspiel
Harald Egel


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