Computer Lexikon

A

Ablaufsteuerung Auch sequenzer. Programme unterliegen den durch ihre Befehle bedingten Ablauf, sowie der Steuerung und Überwachung des Betriebssystems.

Ablaufverfolgung Auch trace. Eine Schrittweise Beobachtung und Anzeigen des Systems. (z. B. eines Programmablaufes)

access Auch Zugriff. Schreiben und Lesen von Speicherinhalten einschließlich suchen der Adresse, deren Inhalt zu lesen oder zu schreiben ist.

Accessories sind Programme, die automatisch mit dem Betriebssystem eingeladen werden und resident im Speicher bleiben. Bei Bedarf können sie aufgerufen und gestartet werden. Bei ATARI sind solche Programme durch die Extension '.ACC' gekennzeichnet. Ada Höhere Programmiersprache, die auf Initiative des amerikanischen Verteidigungsministeriums für Realzeit-Systemprogrammierung entwickelt wurde. AES Abk. Application Environment Services. Durch die AES-Routinen erfolgt die ganze graphische Steuerung des Betriebssystems unter GEM (z. B. Steuerung der Maus und der Pull-Down Menüs).

Adapter Gerät zum Anpassen von Hard- oder Softwarekomponenten, die ursprünglich nicht für den gemeinsamen Einsatz bestimmt waren.

Akkumulator Bei "Ein Adress Maschinen" ist es not- wendig, ein zentrales Register zu haben, mit dessen Inhalt die Operanden verknüpft oder in das das Ergebnis einer Operation abgespeichert werden kann.

Akustik-Koppler Ein Gerät zur Verbindung des Telefonhörers mit einer Datenübertragungseinrichtung, die mit einem Rechner verbunden ist.

Algol Eine höhere Programmiersprache, die zu Beginn der 60er Jahre entwickelt wurde.

Algorithmus Schrittweise Spezifikation der Lösung eines Problems. Ausgehend von einem bestimmten Problem wird-ein Algorithmus zur Lösung entworfen. Dieser erstellte Algorithmus kann dann in ein Flußdiagramm, dieses dann in ein Programm, übertragen werden.

analog Charakterisiert einen stetigen Bereich von Spannungs- oder Stromstärkewerten. Gegensatz: digital.

AND Eine logische Operation, die nach folgender Regel definiert wird: sind A und B gleich 1, so ist das Ergebnis gleich 1, ist A oder B gleich 0 ist das Ergebnis 0.

APL Abk. A Programing Language. Eine höhere Programmiersprache.

Apple Amerikanischer Computerkonzern.

Applikation Anwenderprogramm.

Arbeitsspeicher Ein Speicherbereich, der für vorübergehende Arbeiten zugewiesen wird.

ASCII Abk. American Standard Code for Information Interchange.

Assembler 1. Assembler ist eine maschinenorientierte Programmiersprache und 2. das jeweilige Übersetzungsprogramm, das die Befehle aus dem Quellen- programm in der Assemblersprache in das Objektprogramm oder die interne Maschinensprache übersetzt (assembliert).

ATARI Hersteller von Personal-Computern und Telespielen.

Ausdruck
1. (hard copy) Auf Papier gedruckte Ausgabe eines Computer Programms.
2. (listing) Eine gedruckte Darstellung eines Computerprogramms.

AUTOCODE Eine maschinenorientierte Program- miersprache, die mit Makrobefehlen arbeitet.

autonom Computer werden als autonom bezeichnet, wenn sie keinerlei Verbindung zu anderen Systemen haben.

B

Band Preiswertes Massenspeichergerät für die Abspeicherung von Programmen.

Bank Logische Speichereinheit (normalerweise 64k).

BASF Abk. Badische Anilin und Soda Fabrik. Hersteller von magnetischen Speichermedien.

BASIC Abk. Beginner's All-purpose Symbolic Instruction Code. BASIC ist wegen seiner leichten Verständlichkeit und Erlernbarkeit auf fast allen Computersystemen verfügbar. Von System zu System gibt es aber erhebliche Unterschiede, so daß man von vielen sogenannten BASIC-Dialekten spricht.

Batch-Datei Eine Batch-Datel (Stapeldatel) ist eine ASCII-Datei mit der Extension BAT, die Betriebssystem-Befehle und Programmaufrufe enthält.

Baud Anzahl von Bits, die in einer Sekunde übertragen werden.

Baustein Auch Modul. Durch unterschiedliche Kombination lassen sich Systeme für verschiedene Zwecke zusammenstellen.

Befehl Anweisung die den Prozessor mittels eines Programms zur Abarbeitung von bestimmten Programmroutinen veranlaßt.

bidirektional Beschreibt die Eigenschaft, daß Daten über eine Verbindung in beide Richtungen übertragen werden können.

bidirektionales Es wird sowohl vorwärts als auch Drucken rückwärts gedruckt, d. h. es wird zuerst von links nach rechts und dann von rechts nach links gedruckt. Auch Pixel genannt, kleinste Einheit eines Bildes wie z. B. ein Punkt auf einem Bildschirm.

binär Zweiwertig, das Wort bezeichnet die Eigenschaft einer Speicherzelle.

BIOS Abk. Basic Input/Output System. Ein Teil des CP/M-Betriebssystems.

Bit Kurzform für "binary digit". Ein Bit kann den Wert 1 oder 0 annehmen. Bits werden zu größeren Einheiten zusammengefaßt. Halbbyte(4), Byte(8) oder Worten(16, 24, 32, 36 oder mehr).

Blank Leerzeichen.

Booten Laden eines Betriebssystems.

Bootsektor In ihm steht ein einleitender Ladesatz, der automatisch beim Formatieren generiert wird. Dieser Ladesatz dient zum überprüfen, ob eine richtig formatierte oder intakte Diskette im Laufwerk ist.

Burroughs Amerikanischer Hersteller von DV-Sytemen.

Verbindung zwischen mehreren Komponenten, über die Signale ausgetauscht werden. In einem Mikroprozessor befinden sich 3 Busse: Daten-, Adreß- und Kontrollbus.

Business Computer Andere Bezeichnung für Mikrocomputer, welche meistens im Geschäftsbereich eingesetzt werden.

Byte 1. Ein Byte besteht aus 8 Bits und einem Prüfbit.
2. Bekannte Fachzeitschrift für Computer-Anwender.

C

C Eine maschinennahe Programmiersprache, die mit dem Betriebssystem UNIX entwickelt wurde.

CAD Abk. Computer-Aided Design. Computer unterstützter Entwurf.

CBASIC Ein BASIC-Compiler für Mikrocomputer. Ubersetzt BASIC, statt es wie die meisten Systeme zu interpretieren.

**Cartridge ** Modul.

CBM Abk. Commodore Business Machines.

Centronic Schnittstelle Eine Schnittstelle für 8-Bit-Parallelübertragung, die sehr weit verbreitet ist.

Chip Kleiner elektronischer Baustein, der als Grundelement von Computer-Systemen verwendet wird.

CMOS Abk. Complementary MOS. Eine Technologie, die durch ihren geringen Stromverbrauch characterisiert ist.

COBOL Abk. Common Business Oriented Language. Eine höhere Programmiersprache für kaufmännische Anwendungen.

Code Ein Code wird als ein Verschlüsselungssystem bezeichnet.

COMOL Abk. Common Algorithrnic Language. Eine höhere Programmiersprache die aus BASIC abgeleitet ist.

Commodore Hersteller von Home- und PersonalComputern.

Compiler Übersetzungsprogramm, das Anweisungen einer höheren Programmiersprache in eine Menge binärer

Anweisungen umwandelt, die dann vom Prozessor durchgeführt werden können. Der Compiler nimmt nur einmal die Umformung in binäre Anweisungen vor. Wird das Programm

ergänzt muß es noch einmal neu compiliert (übersetzt) werden.

control Steuern. Bei einer DV-Anlage Abwicklung der einzelnen' Befehle eines Programms einschließlich aller Soft- und Hardware Komponenten.

coursewriter Eine Programmiersprache für Pädagogen und Lehrer, die Programme für computerunterstütztes Lernen schreiben.

CP/M Abk. Control Program for Mikrocomputers. Ein sehr stark verbreitetes Betriebssystem für 8-Bit Rechner mit den Mikroprozessoren 8080, Z80 und 8085.

CPU Abk. Central Prozessing Unit (Zentraleinheit).

CR Abk. Carrlage Return (Wagenrücklauf).

Cursor Markierung, Zeichen oder Zeiger. Laufzeichen für die Kennzeichnung einer Stelle in einem Bildschirm, die gerade beschrieben werden soll. Wird als blinkendes Leerzeichen oder Unterstreichung, auch als Pfeil dargestellt.

D

Datei Unter Datei versteht man eine Sammlung von Daten mit ähnlichem Inhalt und meist gleichartiger Form, die zusammengefaßt und in einem Speicher untergebracht sind. Das Grundelement einer Datei ist ein Datensatz, der zusammengehörige Daten enthält, die beliebige Elemente beinhalten.

Datenbank Eine systematische Organisation von Dateien für zentrale Zugriffe, Sucho- perationen und Veränderungen.

Datexnetz Ein digitales Postnetz für die speziellen Bedürfnisse der Datenfernübertragung. Die Leistung liegt zwischen 200 und 48 000 Baud.

density Dichte, Aufzeichnungsdichte.

Desktop Benutzeroberfläche des TOS.

Desk-Accessories Anwenderprogramme die im Pull-Down Menü "Desk" installiert werden und somit in jedem GEM-Programm aufgerufen werden können.

digital DV-Anlagen werden als Digitalrechner bezeichnet, wenn die interne Zeichendarstellung durch Ziffern z. B. durch das binäre Zahlensystem erfolgt.

directory Das Directory gibt Auskunft welche Programme und freier Speicherplatz sich auf einem Datenträger befinden.

Diskette Ein Speichermedium in Form einer flachen Scheiben mit magnetischer Oberfläche. Sie befindet sich in einer speziellen Hülle mit einer Aussparung wo ein Lese- oder Schreibkopf auf die Scheibe zugreifen kann.

DOS Abk. Disc Operation System. DOS ist ein Betriebssystem, daß von IBM entwickelt wurde und weit verbreitet ist.

double density Doppelte Aufzeichnungsdichte bei Disketten. je nach Gerät können sie wahlweise mit einfacher oder auch doppelter Dichte beschrieben werden.

double sided Auf beiden Seiten benutzbare Disketten. Dies ist je nach Gerät oder Diskette nicht immer möglich.

Duplexbetrieb Übertragung von Daten auf Leistungs- systeme gleichzeitig in beide Richtungen, d. h. das System sendet und empfängt zur selben Zeit Daten.

Fortsetzung folgt


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