Editorial

Lieber Leser,

zuerst ein Wort in eigener Sache. Wenn Sie diese Ausgabe gerade am Kiosk gekauft haben, mußten Sie soeben um 50 Pfennige mehr bezahlen als bisher. Als wir im November 1984 den Preis für unser Magazin auf 6 Mark festlegten, kostete die Herstellung sehr viel weniger als heute In all den Jahren haben wir immer neue Wege gesucht, den Kaufpreis trotz steigender Herstellungskosten stabil zu halten. Ich hoffe deshalb, daß Sie Verständnis dafür haben, wenn Happy-Computer jetzt — nach drei Jahren und drei Monaten — etwas mehr kostet. Es gibt nicht viele Dinge, die so lange im Preis gleich geblieben sind. Sie können die Happy-Computer allerdings weiterhin zum alten Preis bekommen, wenn Sie das Magazin abonnieren. Dann zahlen Sie auch in Zukunft nur 6 Mark für eine Ausgabe. Lesen Sie die Happy-Computer regelmäßig? Dann sollten Sie sich dieses Sparangebot überlegen.

Ein weiterer Vorteil für unsere Abonnenten: Sie bekommen jede Ausgabe um einige Tage früher als am Kiosk, und für Sie ist die Happy-Computer nie vergriffen. Genaue Informationen zum Abonnement finden Sie auf Seite 172. Nun aber zum aktuellen Thema dieser Ausgabe;

Umweltengel Computer?

Die Natur wird einerseits durch die Technik immer mehr zerstört. Andererseits ist diese Technik Voraussetzung dafür, daß unser Leben bequem und relativ sicher geworden ist. Pest und Hungersnot gehören in den Industrieländern der Vergangenheit an.

Leider wurde diese Technik bisher aber so eingesetzt, als gebe es keine Rückkopplung zwischen ihr und der Natur. Technik als Roßkur also. Jetzt beginnt sich diese Sorglosigkeit auszuwirken, und wir müssen lernen, die Folgen in den Griff zu bekommen. Die Lösung dazu liefert uns glücklicherweise die Technik selbst. Sie hat mit der Computertechnologie eine neue Dimension erreicht.

Während bisher der Fortschritt in der Technik in erster Linie darin bestand, Aufgaben unter Einsatz von immer größeren Energiemengen zu lösen, ist die Datenverarbeitung ein erster großer Schritt in die andere Richtung: mit immer geringerem Energieaufwand immer mehr zu bewirken.

Mehr noch! Die Computertechnologie ist ihrerseits ein Werkzeug, um den Energiebedarf der anderen Technologien zu verringern. Sie hilft uns auch, komplizierteste Zusammenhänge im voraus zu analysieren und mögliche negative Auswirkungen zu berechnen. Unsere Weltsimulation ist dafür ein stark vereinfachtes Beispiel, das das Prinzip verdeutlichen soll.

Richtig eingesetzt kann der Computer die Natur also sogar schützen, ohne daß wir deswegen auf den Komfort der Technik verzichten müssen.



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