Schneider-News

Disco-Feeling mit dem CPC

Die Firma Alcomp bietet ab sofort eine Reihe neuer Steuersysteme für die Schneider-Computer an. Damit lassen sich beispielsweise computerunterstützte Light-Shows im Partykeller veranstalten. Im Gegensatz zu früheren Produkten wurden die neuen Karten auf die Schneider-Busbelegung und nicht den ECB-Standard abgestimmt. Die Erweiterungen werden direkt an den Expansionsport angeschlossen. Zur Zeit sind eine PIO- , Relais- und TRIAC-Karte lieferbar. Sämtliche Erweiterungen werden im anschlußfertigen Gehäuse und mit deutscher Anleitung verkauft. Für komplexere Anwendungen ist auch ein herausgeführter Schneider-Bus mit vier Steckslots erhältlich. Der Preis für die PIO-Karte liegt bei zirka 85 Mark. Sie liefert und verarbeitet TTL-Pegel und dient beispielsweise dem Anschluß selbstentwickelter Peripherie. Die Relais- und TRIAC-Karte kosten jeweils etwa 130 Mark. Die Relaiskarte bietet acht dieser elektromagnetischen Schalter für Spannungen bis zirka 30 Volt. Zusätzlich stehen zwei Ports als TTL-Eingänge bereit. Wer elektrische Geräte nicht nur schalten. sondern auch regeln will, greift zur Triac-Karte. Sie erlaubt die Regelung von Spannungen bis zu 220 Volt. So läßt sich fast alles steuern, was mit Netzspannung betrieben wird: von der Heizung bis zur Bohrmaschine. Um bei fehlerhaften Anschlüssen die Zerstörung des Computers zu verhindern, sind die Triacs durch Optokoppler galvanisch von der Computerhardware getrennt. Nähere Informationen gibt die Firma Alcomp in Bedburg. (R. Nitsche/rh)

Commodore-Chefentwickler geht zu Schneider


Der neue Commodore-Entwicklungsleiter: Dieter Preis

Einen Wechsel hat es an der Spitze des Commodore-Entwicklerteams in Braunschweig gegeben. Wilfried Rusmok, bislang Chef der Commodore-Entwicklungsabteilung, hat seinen Hut genommen und ist zu Schneider nach Türkheim gegangen. Seine Nachfolge tritt Dieter Preis an, der schon lange eine Stütze des Entwicklungsteams ist. Er war an der Entwicklung der Commodore-PC-Linie und des Amiga 2000 beteiligt. »Mit Dieter Preis ist die Kontinuität in Braunschweig erhalten geblieben«, betont Pressesprecher Gerold Hahn. Der Wechsel hat sich in Braunschweig ohne große Probleme vollzogen

Weshalb Wilfried Rusmok Commodore verlassen hat, ist unklar. Zumindest scheint es so, als seien es persönliche Gründe, die ihn zu Schneider bringen. Die Türkheimer freuen sich verständlicherweise über den Neuzugang. Schließlich haben sie mit Wilfried Rusniok einen sehr erfahrenen deutschen Entwickler gewonnen, der jetzt die Schneider-Entwicklungsabteilung aufbaut. Bisher kamen alle Schneider-Computer aus England von Amstrad. Jetzt will Schneider mit eigenen Entwicklungen mitmischen. »Nachdem wir nun schon auf Platz 2 bei den Verkaufszahlen sind, wollen wir jetzt die zweite Stufe zünden«, erklärt Fred Köster von Schneider die Aufgaben der Entwicklungsabteilung. Man darf also gespannt sein, was Schneider mit Rusniok auf die Beine stellen wird. Verraten wollte Fred Köster nur zwei Dinge: der AT ist bereits fertig und ein 68000er-Computer ist noch immer nicht in Planung. (gn)



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