Re-Bounder (C 64)

Und noch ein Fortsetzungsspiel: »Re-Bounder« ist (wie der Name schon leise ahnen läßt) der Nachfolger zu »Bounder«. einem gern gespielten Programm des Jahrgangs 1986. Beim Nachfolger ist die Grundidee gleich geblieben: Sie steuern einen Tennisball, der von einer Plattform zur anderen springt. Diese Plattformen befinden sich in schwindelerregender Höhe und ein Fehltritt hat einen Absturz zur Folge. Bei Re-Bounder kommt aber mehr Action ins Spiel. Böse Sprites schwirren über den Bildschirm, die unser Tennisball abschießen kann. Es gibt die verschiedensten Gegner. die alle spezielle Verhaltens- und Angriffsmuster haben.

Auf bestimmten Plattformen liegen verschiedene Waffen herum, die man durch Draufspringen aktiviert. Es gibt auch einen Schutzmantel, der den bedrängten Ball vor Angriffen schützt. Durch andere Extras, die sich auf einigen Plattformen befinden, kann man besonders weit hüpfen, erhält Bonuspunkte oder landet gar an der Pumpstation. Durch schnelles Joystickrütteln möbelt man den Luftdruck des Balls wieder auf. der durch Berührungen von gegnerischen Sprites abnimmt. Am Ende jeden Levels wartet dann der böse Overlord; ein Super-Schurke, den man durch mehrere Treffer beseitigen muß.

Spielerisch erinnert Re-Bounder zum einen an den Vorgänger, bietet aber auch Ballerspiel-Elemente mit Extra-Waffen. Nach dem ersten Level kann man sich jetzt aussuchen, welche Spielstufe man als nächste angehen will.(hl)

Boris: »Die Luft ist raus«

Schade, bei Re-Bounder wurde eine schöne Idee verschenkt. Gleich auf dem ersten Level kommen derart zahlreiche, heimtückische und schnelle Angriffe, daß man kaum reagieren kann. Der Obermotz am Ende des Levels ist jedoch kindisch einfach zu besiegen. Re-Bounder spielt sich zwar ein wenig besser als sein Vorgänger, ist aber meiner Ansicht nach zu sehr Glückssache.



Heinrich Lenhardt


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