Game Over (Schneider CPC)

Nein, das ist kein dummer Witz aus der Redaktion: dieses Spiel heißt wirklich »Game Over«. Man kann sich richtig vorstellen, wie die Programmierer zunächst nächtelang über einem fetzigen Namen brüteten, doch es fiel ihnen partout nichts ein. Irgendwann muß ein Witzbold »Nennen wir's doch Game Over!« vorgeschlagen haben und so entstand wahrscheinlich der ungewöhnliche Name aus reiner Verzweiflung.

Verzweifeln könnte man auch angesichts einer bösen Welt-raum-Tyrannin, die in diesem Action-Spiel gleich fünf Planeten unterjocht hat. Auf diesen versklavten Welten sorgen mutierte Kängurus, Monster vom Planeten Dedron und andere unangenehme Burschen für Zucht und Ordnung.

Sie verkörpern den furchtlosen Einzelkämpfer, der mit einem Laser-Gewehr bewaffnet gegen die zahlreichen Gegner antritt. Außer wild herumschießenden Bösewichten trifft man auch auf Kisten, die nach dreimaligem Beschießen ihren Inhalt freigeben. Je nach Zufall handelt es sich dabei um ein Herz (frischt Lebensenergie wieder auf), ein Schutzschild, Granaten (die man per Leertastendruck schleudert) oder schlagkräftigere Geschosse für Ihre Laser-Kanone.

An einigen Stellen lauern besonders große Gegner, die man nur durch eine ganze Reihe von Granaten-Treffern bezwingen kann. Nach der Planetenbefreiung steigt dann das große Finale im Palast der fiesen Tyrannin. Dieser Programmteil wird extra nachgeladen. (hl)

Boris: »Nichts Besonderes«

Game Over zeichnet sich nicht besonders gegenüber anderen Action-Programmen aus. Die Grafik ist schön bunt und abwechslungsreich, das Spiel selbst auf die Dauer etwas öde und für meinen Geschmack zu sehr vom Zufall abhängig. Ferner vermisse ich Feinheiten wie eine High-Score-Liste. Gewiß kein sonderlich schlechtes Programm, aber ich kann auch ohne Game Over leben.


Heinrich Lenhardt


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