The Faery Tale Adventure (Amiga)

Es gibt ihn mal wieder, den schurkigen Zauberer von der finsteren Sorte, der nichts als schlimme Sachen im Sinn hat. Er streckt seine Klauen nach einer friedlichen Fantasy-Welt aus, die Sie natürlich retten müssen. Hier gibt es drei Brüder, deren Vater beim Kampf gegen besagten Zauberburschen das Leben lassen mußte Alle drei Spielfiguren stürzen sich aber nicht gleichzeitig ins Abenteuer. Zunächst zieht der kampferprobte Julian los. Kommt er ums Leben, versucht sein Bruder Phillip, eine gewiefte Spielernatur, sein Glück. Stirbt auch Phillip, muß das Nesthäckchen Kevin ranhalten.

Spielerisch läßt sich »The Faery Tale Adventure« mit Rollenspielen wie »Ultima II« vergleichen. Sie steuern mit Maus oder Joystick den Helden über eine Landschaft, erforschen die Gegend, kämpfen gegen Angreifer und sammeln wichtige Gegenstände. Bei diesem neuen Amiga-Programm geschieht dies aber nicht mit abstrakter Grafik, man ist vielmehr mitten im Geschehen. Greift beispielsweise eine Horde Skelette an. muß man auch Geschicklichkeit beweisen, um die Gegner zu besiegen.

Das Spielfeld ist etwa 17000 Bildschirme groß und wird im Lauf des Spiels zart gescrollt. Es gibt also jede Menge zu erforschen und die Spielstände können auch gespeichert werden. Dieses Rollenspiel ist nicht sonderlich kompliziert, aber dank Grafik und Benutzerführung recht ungewöhnlich. Rollenspiel-Profis könnten sich an dem nicht allzu tiefgründigen Spielprinzip stören, (hl)

Gregor: »Sehr effektvoll«

Die meisten Amiga-Spiele haben einen Hang zur Effekthascherei. Auch Faery Tale strotzt vor Einfällen und grafischen Leckerbissen. Besonders der Vorspann zu Beginn des Spiels ist sehenswert. Doch leider haben es die Programmierer nicht geschafft, genauso viel Einfälle in das Spiel zu investieren. Es wird zu wenig Abwechslung geboten, um mich nächtelang am Computer zu fesseln.



Heinrich Lenhardt


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