Road Runner (Atari ST)

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Atari ST (C 64, Schneider CPC, Spectrum)
39 Mark (Kassette), 59 bis 79 Mark (Diskette)
Grafik 77 ★
Sound & Musik 71 ★
Happy-Wertung 68 ★

Ein beliebter Zeichentrick-Held hat jetzt über die Spielhallen seinen Weg zu den Heimcomputern gefunden. Die Rede ist vom »Road Runner«, der ständig auf der Flucht vor einem hungrigen Koyoten ist. Im Spiel steuern Sie den Road Runner und der Computer übernimmt die Rolle des Koyoten. Es gibt fünf völlig unterschiedliche Spielstufen. Hat man sie geschafft, geht es wieder von vorne los, aber es kommen neue Spielelemente dazu. Wenn man zu Beginn des Spiels in eine mit »Short Cut« bezeichnete Höhle geht, kann man sofort ab dem Level weitermachen, den man im Spiel zuvor erreicht hatte. Ein netter Service, durch den man bald sehr weit kommt. Auf seiner Flucht vor dem Koyoten muß unser Road Runner unterwegs Vogelfutterhaufen mitnehmen. Versäumt er fünf Haufen, verliert er ein Leben. Dasselbe passiert natürlich, wenn er vom Koyoten erwischt wird. Außerdem muß Road Runner aufpassen, daß er nicht von einem Auto überrollt wird, in eine Schlucht fällt oder auf eine Mine tappt. Das Spiel wimmelt nur so von solchen Gemeinheiten. Am meisten Spaß macht es, den Koyoten durch geschicktes Manövrieren in eine solche Falle zu locken, was außerdem ordentlich Bonus-Punkte bringt.

Spielerisch ist Road Runner ein unkompliziertes Ausweich- und Geschicklichkeits-Spiel, das sehr von seinen witzigen Charakteren lebt. Die getestete ST-Version kommt durchaus an den Spielautomaten heran: Die Grafik ist quasi identisch und der Sound wurde direkt vom Automaten digitalisiert.

Anatol: »Beep Beep!«

Road Runner ist nicht leicht zu spielen. Die Steuerung ist knifflig, der Streß ist groß und schon bald hat man einen Krampf in der Hand. Trotzdem macht mir Road Runner Spaß. Es ist eine humorvolle und grafisch gute Umsetzung des Automaten. Schade ist nur, daß ein Modus für zwei Spieler (Road Runner gegen Koyote) nicht realisiert werden konnte. Da hätte es sicher ein paar heiße Gefechte gegeben.



Heinrich Lenhardt


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