The Guild of Thieves (Atari ST)

Im Lande Kerovnia wird geklaut, was das Zeug hält. Die Gilde der Diebe (»Guild of Thieves«) hat durch die nicht aufzuhaltende Korruption freie Hand. Natürlich möchten auch Sie ein Stück vom Kuchen abbekommen und Mitglied der Gilde werden.

Die Aufnahmeprüfung findet auf einer kleinen Insel mit einem traumhaft gelegenen Schlößchen statt. Sie sollen nun sämtliche Wertgegenstände der Insel unbemerkt entfernen. Gelingt Ihnen das nicht, wird die Gilde ganz schön sauer auf Sie sein.

Der Nachfolger zu »The Pawn« wurde in vielen Punkten, besonders beim Parser, verbessert. Ein Beispiel ist das »Go to x«-Kommando, mit dem das Adventure automatisch an den gewünschten Zielpunkt geht und sogar den kürzesten Weg sucht. Das sonst bei Adventures übliche Karten-Zeichnen entfällt so.

Die Schatzsuche beginnt relativ einfach und die ersten Beutestücke lassen sich auch schnell finden und entfernen. Doch im Verlauf des Spiels werden die Rätsel schwerer und wer sich schließlich bis zum großen Showdown in der »Bank of Kerovnia« durchschlagen kann, hat die Schätze redlich verdient.

Das Adventure wird von rund 30 erstklassigen Bildern begleitet, die manche Räume illustrieren, teilweise den Spieler aber auch verwirren. Die Bilder enthalten keinerlei Lösungshinweise. Die getestete ST-Version läuft mit Farb- und Monochrom-Monitor.

Anatol Locker: »Besser als Pawn«

Magnetic Scrolls' zweites Adventure ist ein kleines Meisterwerk. Die Probleme des Adventures sind nicht ganz so schwer und wesentlich logischer aufgebaut als bei The Pawn. Das Beste aber sind die Bilder: Sie erscheinen auf dem Atari ST derart plastisch, daß man direkt in den Monitor hineingreifen möchte. Guild of Thieves hat beste Chancen, eines meiner Lieblingsadventures zu werden.



Boris Schneider


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