Leserbriefe

Hitparade intern

Unsere monatliche Leser-Hitparade (siehe Softnews) ist ein echter Renner geworden. Deshalb zunächst ein Dankeschön an alle, die jeden Monat mitmachen und die Happy-Leser-Hits durch ihre Postkarten-Einsendung mitgestalten. Wir wollen an dieser Stelle zusammenfassen, wie Euer Beitrag genau aussehen sollte.

Schreibt uns einfach eine Postkarte mit dem Kennwort Top 10*. auf der Eure drei Lieblingsspiele stehen (Erster, Zweiter und Dritter). Ihr müßt also nicht tippen, welche Spiele von den anderen gewählt werden, sondern Eure persönliche Meinung vertreten. Unter allen Einsendungen werden jeden Monat 22 Spiele verlost. Deshalb müßt Ihr neben Eurem Absender unbedingt angeben. welchen Computer Ihr habt und ob Ihr ein Spiel lieber auf Kassette oder Diskette gewinnen wollt. Falls der Preis nicht für Euren Computertyp erhältlich ist, schicken wir Euch einen würdigen Ersatztitel. Das waren schon alle Regeln, die für einen glatten Ablauf beachtet werden sollten. (hl)


»Star Killer« aktuell: Dr. Bobo (rechts) wird sanft überredet, die Emulator-Unterlagen rauszurücken

Anzeigen raus?

Euer Spiele-Sonderteil hat mich angenehm überrascht. Ich finde, daß er noch etwas verbessert werden könnte. Meiner Meinung nach werden zu viele Werbeseiten innerhalb des Spiele-Teils gebracht. Könnte man diese nicht anders im restlichen Heft plazieren?

(Thomas Worczinsld, Büchen)

Ohne Anzeigen geht es nicht, denn ohne sie müßtet Ihr für die Happy-Computer wesentlich mehr als 6 Mark bezahlen. Daß die Spiele-Anbieter gerne im Spiele-Teil inserieren, kann man ihnen auch nicht verübeln. Man darf nicht vergessen, daß wir den Spiele-Teil kräftig aufgepeppt haben, ohne daß der Verkaufspreis dadurch gestiegen ist. Das wäre ohne Anzeigen nicht möglich gewesen. Außerdem bieten die Anzeigen auch Informationen über neue Spiele. (hl)

Star Killer antwortet

Hiermit bestelle ich ihr im letzten Spiele-Sonderheft angepriesenes Computerspiel »Star Killer«. Der Test hat mich voll begeistert, so daß ich die erforderlichen Maßnahmen getroffen habe. Ich kann schon jetzt einen Zumbitsu 8000 mein eigen nennen. Außerdem habe ich momentan eine Tiefgarage gemietet; das Interface ist schon in Bestellung gegangen. Seit gestern ist die Erweiterung meines Diskettenlaufwerks mit Hilfe eines Schuhkartons fertiggestellt worden — passend für die 8-Zoll-Diskette.

(Axel Dröge, Ostwig)

Axel gehört zu den Lesern, die auf unseren sensationellen Star Killer-Test im aktuellen Spiele-Sonderheft spontan reagierten. Das Programm kann momentan leider noch nicht ausgeliefert werden. Projektleiter Dr. Bobo gab bekannt, daß der C 16-Emulator für den Zumbitsu 8000 noch nicht fertig ist, ohne den Star Killer nicht läuft. (hl)

Atari schlägt zurück

Es wäre angebracht, wenn Sie bei Ihren Spiele-Tests hinzufügen, für welche Computertypen die Spiele erhältlich sind. Dies wird allzuoft, besonders in Sachen Atari, versäumt; zum Beispiel »Yie Ar Kung-Fu«, »Spellbound« und »Thrust«, um nur einige zu nennen. Über Ihren Kommentar zu einem Leserbrief in Ansgabe 12/86 kann ich ja nur lachen. In den USA führen Atari-Computer ganz und gar kein Mauerblümchen-Dasein, wie Sie behaupteten. Auch in England hat sich die Lage in den letzten Jahren drastisch geändert.

(Oliver Sabransld, Pulheim)

Lieber Oliver, in der Regel geben wir auch an, für welche Computer ein Spiel erhältlich ist. Wenn eine Software-Firma aber erst dann eine Adaption herausgibt, wenn unser Test schon längst erschienen ist, nutzt uns das herzlich wenig.

Noch einige Worte zum Mauerblümchen-Dasein: Wir haben nicht behauptet, daß Atari XL/XE-Computer tot und begraben sind. In den USA sind sie ebenso lebendig wie in Europa, aber man muß die realen Verhältnisse der Computer und der jeweiligen Angebotspalette zueinander sehen. Angesichts der Dominanz von Apple, Commodore und IBM auf dem US-Markt halte ich die Bezeichnung »Mauerblümchen« für gerechtfertigt; sie ist aber keinesfalls abwertend gemeint. Und in England sind die Ataris im Vergleich zu Spectrum und C 64 auch nicht gerade stark vertreten. (hl)

Sonderheft-Nachlese

Zu unserem 2. Spiele-Sonderheft erreichten uns erfreulicherweise zahlreiche Zuschriften. Einige der interessantesten Fragen und Kommentare wollen wir Euch auszugsweise nicht vorenthalten.

... Jetzt zu meiner Meinung über das 2. Spiele-Sonderheft. Was mir besonders gefiel, waren das Layout und die farbige Gestaltung, so daß der sonst übliche Sonderheft-Frust beim Lesen der trist-grauen Seiten entfiel sowie die Idee mit den Redakteursgesichtern.

Zur Kritik: Zuwenig Spiele-Tests fürs Geld! Man mußte einige Spiele vermissen, von denen man vorher schon eine Menge gehört hatte wie zum Beispiel »Knight Games«, »Soccer '86« etc. Wenn man das damit entschuldigen will, daß nicht genug Platz war, dann finde ich es gelinde gesagt seltsam, daß genug Platz für einen »Schwachsinnstest« (»Star Killer«) war.

(Ralf Hinnenberg, Mönchengladbach)

Führen Sie in den Sonderheften nach Möglichkeit keine Spiele auf, die bereits in Happy-Computer getestet wurden. Diese Praxis erinnert mich daran, daß auch das Fernsehprogramm überwiegend aus Wiederholungen besteht, was ich nicht unbedingt für gut halte.

(Thomas Hüttl, Meerbusch)

Wir konnten aus besagten Platzgründen natürlich nicht alle Spiele des Jahrgangs 1986 testen, also mußten wir uns auf eine Auswahl beschränken. Bei Spielen, die schon in Happy-Computer mit dem Fazit »mittelmäßig bis schlecht« bedacht wurden, haben wir auf einen neuerlichen Test verzichtet. Da wir aber alle Perlen im Sonderheft vorstellen wollen, ließen sich einige Überschneidungen leider nicht vermeiden. Doch zum einen hat nicht jeder eine komplette Happy-Sammlung zu Hause, zum anderen sind die Tests im Spiele-Sonderheft ja ganz anders aufgebaut. Durch die separaten Meinungskästen werden die Spiele völlig neu beurteilt.

Die eine Seite Humor mit Star Killer (die bei den meisten Lesern übrigens gut angekommen ist), lieber Ralf, sei uns doch gegönnt. Wir haben Star Killer übrigens Deinen Brief gezeigt, von dem er nicht gerade begeistert war. Falls Mönchengladbach in den nächsten Tagen von einem Photonen-Laser zerbröselt wird, weißt Du also, wer dahintersteckt.

Mehrere Leser haben den Preis von 14 Mark kritisiert. Wir wissen, daß das vor allem für Schüler und Studenten, die das Geld von Taschengeld oder Bafög abknipsen müssen, ein ganz schöner Brocken ist. Der Grund: Der Anteil der Anzeigen ist im Verhältnis zum redaktionellen Teil, also den Artikeln, niedriger. Außerdem entstehen gerade bei den Spiele-Tests hohe Kosten durch die vielen Farbseiten und Fotos. Ein Spiele-Sonderheft ist auch besonders zeitaufwendig, da wir darin keine Listings abdrucken und jeden Test selber schreiben (Uff!) (hl)


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