Hypaball (C64)

 Grafik  76 ★
 Sound & Musik  78 ★
 Happy-Wertung  72 ★
C 64 (Spectrum)
Sportspiel
39 DM (Kassette),
59 DM (Diskette)
Science-Fiction-Simultanspiel

Nachdem so ziemlich alle Sportarten, die auf dem Planeten Erde bekannt sind, schon als Computerspiel vorliegen, gehen die Programmierer neue Wege: Man verlegt den Schauplatz einfach ans andere Ende der Galaxis und erfindet eine Sportart der Zukunft. Genau das machte ein englisches Programmierer-Team und das Resultat heißt »Hypaball«.

In diesem Computerspiel treten Sie zum Finale um den Odin-Cup an, Zwei Spieler können gegeneinander spielen und sich die drei Hypaballer, aus denen jede Mannschaft besteht, vorher aussuchen. Es gibt insgesamt zehn Sportler aus allen Teilen der Galaxis, die ihre Stärken und Schwächen haben. Wählen Sie sorgfältig Ihre drei Team-Mitglieder aus. je ein Spieler von jedem Team kann sich nur am Boden der Hypadom-Arena tummeln. Außerdem hat jede Mannschaft zwei Recken, die dank eines Raketen-Anzugs völlig losgelöst in der Luft herumschwirren können. In der Mitte des Spielfelds steht eine Säule, an der ein Tor ständig herauf- und herabschwirrt. Sobald ein Spieler den Ball in das Tor befördert (egal, von welcher Seite), bekommt sein Team einen Punkt gutgeschrieben. Behält einer der fliegenden Spieler den Ball länger als 2 1/2 Sekunden, plumpst der Ball zu Boden, damit erst niemand auf die Idee kommt, auf Zeit zu spielen.

Trotz vorhandener Computer-Gegner macht Hypaball zu zweit am meisten Spaß. Die Grafik ist nicht weltbewegend, aber recht flott und übersichtlich. Auf der musikalischen Seite gibt es eine stattliche Titelmelodie und ein paar Effekte während des Spiels. Spielerisch ist Hypaball einfach, aber recht spaßig. Die Präsentation ist originell (zu Beginn wagt der Fan-Club ein Tänzchen und am Schluß sieht man die Schlagzeile der Sportzeitung) und sowohl Anleitung als auch Bildschirm-Texte wurden ins Deutsche übersetzt. Für Freunde von Sport und Simultan-Spielen ist das Programm eine lohnende Anschaffung, aber andererseits auch kein absolut überragender Titel, den man unbedingt haben müßte.


Heinrich Lenhardt


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