Schreckenstein

Gesplittete Bildschirme sind nach wie vor in. Diese Technik findet man auch beim neuesten Streich des deutschen Programmierers Peter Finzel. Sein Geschicklichkeits-Spiel »Schreckenstein« ist ein schnelles, aktionsreiches Programm, bei dem zwei Personen gleichzeitig handeln. Jeder Spieler hat eine eigene Bildschirmhälfte, in der er seine Spielfigur völlig selbständig steuern kann. Bei »Schreckenstein« spielt man nicht gegen-, sondern sogar miteinander.

Diese Art von echtem Teamwork im Spiel gab es bislang nur beim Klassiker »Castles of Dr. Creep«.

Zu diesem intelligenten, unterhaltsamen Spielprinzip gibt es natürlich auch eine Handlung: Der schwarze Zauberer Nekropol hat die einst friedliche Burg Schreckenstein verhext und diverse Gruselgeschöpfe machen die Verliese nun unsicher. Um den Zauberlümmel zu besiegen, muß man sich durch fünf Spielstufen schlagen, eine schwieriger als die andere. Die beiden Spielfiguren müssen in den Gewölben umherflitzen und eine bestimmte Anzahl von Gegenständen finden, bevor man durch ein Tor den nächsten Level erreicht. Man kann übrigens auch alleine spielen, doch das macht bei weitem nicht so viel Spaß wie im »Partner-Modus«. Garniert wird das Ganze mit sehenswerter, schneller Grafik und sattem Sound. »Schreckenstein« ist ein flottes Spiel mit einer tollen Idee und professioneller Realisierung — ein Muß für Liebhaber von Simultanspielen.
Heinrich Lenhardt


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