I, of the Mask

Bei diesem Spiel werden eine Menge Leute vorm Computer sitzen und sich verzweifelt fragen: »Wie hat er das gemacht?«. Besagter Er ist Sandy White, der bei seinem jüngsten Werk »I, of the Mask« mit beeindruckenden 3D-Grafik-Effekten nur so um sich wirft. Was der Programmierer aus den guten alten 8-Bit-Computern herauskitzelt, ist schon respektabel.

Von der tollen Grafik lebt auch das gesamte Spiel, denn die Handlung ist nicht allzu spektakulär: Der Spieler wetzt durch ein komplexes Labyrinth mit 32 Teilabschnitten, das in beeindruckend schneller, perspektivischer Grafik dargestellt wird. In jedem Abschnitt fliegen drei gigantische Kristalle herum. Trifft man mit seinem Laser dreimal den ersten Kristall, wird man in eine andere Sektion in der näheren Umgebung teleportiert, der zweite versetzt Sie ein ganzes Stück weiter weg und der dritte rückt nach Beschuß ein Roboterteil heraus. Ziel des Spiels ist es, insgesamt 17 dieser Roboterteile aufzusammeln, um einen Blechkameraden zusammenzustöpseln. Da man unter Zeitdruck steht und mit der Munition sparsam sein muß, ist das keine leichte Aufgabe.

Da der Spielablauf auf Dauer keine großen Überraschungen bietet, ist »I, of the Mask« ein Fall für hartnäckige Spieler, die sich nicht so leicht frustrieren lassen. Glanzstück des Programms sind ohnehin die Effekte, die das Spiel vor allem für die Fans aufregender Grafik-Tricks empfehlenswert machen.
Heinrich Lenhardt


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