Doppleganger - Doppelt gemoppelt

Auf einer mystischen Reise in die Vergangenheit winken Gold und Silber, doch die dunklen Mächte machen dem Spieler das Leben ganz schön schwer: Auf den ersten Blick scheint »Doppleganger« nur ein weiteres Action-Adventure à la »Knight Lore« zu sein, in dem eine Zauberin ein riesiges Schloß nach Schätzen durchstöbert, das von allen möglichen bösen Zeitgenossen bevölkert wird. Doch das Spiel ist viel komplizierter und gewitzter, als der erste Blick ahnen läßt: die Dame kann nämlich ihren Geist vom Körper trennen und ihn völlig selbständig durchs Schloß huschen lassen. Der Spieler steuert also zwei Figuren, zwischen denen man hin- und herschaltet.

Dieser kleine Trick ist auch bitter nötig, denn bei bestimmten Türen können nur die Zauberin oder ihr Geist passieren, was oft auch nur mit dem richtigen Schlüssel geht. Erschwerend kommt noch hinzu, daß jede Spielfigur jeweils nur einen Schatz aufnehmen kann und ihn erst im Anfangsraum abliefern muß, bevor es weitergeht. Kombination und Überlegung nach dem optimalen Weg sind also gefragt.

Perspektivische Grafik, gekonnte Animation bei den garstigen Taufein und ein paar nette akustische Effekte runden diesen Verwandlungs-Spaß ab. Ein tolles Programm mit einer interessanten Idee: »Doppleganger« ist das erste Computerspiel, bei dem man quasi mit zwei Mann gleichzeitig separat operieren kann. (Karina Krawczyk/hl)


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