Donald Duck’s Playground

Walt Disney hat durch einen Exklusiv-Vertrag seine Zeichentrick-Helden jetzt auch zur Vermarktung auf dem Computer freigegeben. Die beliebtesten Figuren der Schöpfer von Micky Maus & Co. tauchen in grafisch ausgezeichnet gemachten Spielen mit Lerneffekt wieder auf, die vor allem für Kinder gedacht sind.

Im Falle von »Donald Duck's Playground« werden aber auch viele erwachsene Donaldisten begeistert am Joystick kleben. Der berühmte Enterich watschelt in hinreißend animierter Grafik durch eine Straße, in der einige Geschäfte stehen. Hier kann Donald arbeiten und etwas Geld verdienen. Im Obstgeschäft muß er Früchte auffangen und in den richtigen Korb legen. Erwischt er ein Stück nicht und das Fallobst plumpst zu Boden, guckt er böse und quakt cholerisch — Donald-Fans werden von dieser Einlage begeistert sein. Am Bahnhof muß er Weichen stellen, im Spielzeugladen die richtigen Spielsachen aus den Regalen holen und am Flughafen Gepäckstücke zuordnen. Vom Arbeitslohn kann Donald Spielzeug kaufen, das er dann auf dem Spielplatz abstellt. Eine schöne Motivation ist also auch da: genug Geld verdienen, um das gesamte Spielsachen-Sortiment auszuprobieren.

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Die Handlung ist abwechslungsreich, liebenswert und friedlich und die verschiedenen Spielchen sind einfach, aber grafisch sehr gut gemacht. »Donald Duck« ist eines der wenigen Programme, das kleinere Kinder sehr gut spielen können, aber auch für ältere Entenhausen-Fans seinen Reiz hat.
Heinrich Lenhardt


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