68-Tausendsassa: »Amiga«

Hohe Geschwindigkeit, fantastische Farben, super Grafik, einfache Bedienung, professionelles Design und ein offenes System.

Nach dem Atari 520 ST ist mit dem Amiga der zweite Alleskönner der neuesten Generation auf der Basis des 68000-Prozessor mit fantastischen Fähigkeiten erhältlich.

Offiziell allerdings nur in den USA Wenn es einen Computer in Amerika zu kaufen gibt, heißt das jedoch noch lange nicht, daß man ihn auch in Europa bekommen kann. Selbst renommierte amerikanische Firmen taten sich bisher schwer, in USA ein Exemplar auf den Tisch zu bekommen. Trotzdem: seit einigen Tagen steht das Wunderkind in unserer Redaktion (Bild 1).

Ein Sprinter als Prozessor

Eine gewisse Aufregung bemächtigt sich eines jeden Freaks, wenn er vor einer solchen »heißen« Maschine steht. In Wirklichkeit ist der Amiga noch eleganter, als er auf Fotografien wirkt. Mit seinen Fähigkeiten und seinem ansprechenden Design ist er eine gelungene Synthese zwischen Super-Heimcomputer und Personal Computer.

Unter der Zentraleinheit ist etwas Platz, so daß man die abgesetzte Tastatur unter den Computer schieben kann, wenn man sie nicht mehr benötigt. Der RGB-Monitor paßt sich dem Design des Amiga an und ist — wie wir uns versichern konnten— von hervorragender Qualität.

An der rechten Seite der Zentraleinheit befinden sich zwei Joystick-Ports. Die übliche Joystick-Port-Peripherie Joystick, Paddle, Trackball, Touch-Tablet und Maus) kann man dort angeschließen.

Die Tastatur überrascht durch einen angenehmen Anschlag. Für die, die blind schreiben, haben die Tasten »J« und »F« ein kleines, gerade fühlbares Hörnchen. Mit zwei Ständern kann man die Tastatur etwas anwinkeln, so daß man beim Tippen nicht so schnell ermüdet. Der Anschlag ist angenehm leicht, aber sehr exakt und kann sich durchaus mit Tastaturen weit teurerer Personal Computer messen.

Die fast schon legendäre Commodore-Taste ist verschwunden, dafür sind links und rechts der Leertaste zwei Amiga-Tasten eingefügt. Daneben befinden sich — auch das eine Besonderheit — zwei ALT-Tasten (siehe Bild 2). Diese Tasten sind in der Lage, die beiden Knöpfe der Maus zu simulieren. Dabei ist jeweils eine ALT-Taste mit einer Amiga-Taste gleichzeitig zu drücken. Mit den vier Cursortasten wird auch der Bewegungsablauf der Maus simuliert. Der Benutzer benötigt daher nicht unbedingt eine Maus, sie macht jedoch das Arbeiten mit dem Amiga sehr komfortabel.

Neu ist auch eine völlig abgesetzte Zehnertastatur. Zusätzlich sind zehn Funktionstasten in einer Reihe über der DIN-Tastatur angebracht.

Nach dem Einschalten meldet sich der Amiga mit der visuellen Aufforderung, die System-Diskette einzulegen. Das eigentliche Betriebssystem ist also nicht fest eingebaut, sondern es wird nachgeladen. Das Versprechen von Commodore, mit dem Amiga wieder ein offenes System vorzustellen, ist kein leerer Spruch. Zum Kernel und zum DOS gibt es ausführliche Handbücher, wie auch sonst die Dokumentation sehr reichhaltig und vor allen Dingen sehr gut erklärend ist.

Nach dem Einladen des Betriebssystems muß noch eine »Wörk-bench«-Disk eingelegt werden. Sie enthält eine Programm-Datei mit der Benutzeroberfläche »Intuition« und die Dateien, mit denen man arbeiten will. Die Grundausstattung (Workbench und Workbench Demo) wird mit jedem Amiga geliefert. Mit ihrer Hilfe kann man Programme laden und speichern, feste Bildschirmvoreinstellungen machen (RGB-Farbsättigung wählen, 60 oder 80 Zeichen, etc.), sich für Befehlseingabe per Tastatur oder Maus entscheiden, eine eigene Workbench basteln und vieles mehr.

Sehr bequeme Benutzeroberfläche

Ist der Amiga voll betriebsbereit, wird auch schon die komfortable Benutzeroberfläche »Intuition« wirksam. Der Bildschirm reagiert ohne erkennbare Zeitverzögerung auf die Bewegungen der Maus. Man kann die Geschwindigkeit erahnen, in der dieser Computer Programme ablaufen läßt.

Das Innere des Amiga besteht aus zwei Platinen. Auf der oberen, höherliegenden Platine (siehe Bild 3) befinden sich der Disk-Controller und — man höre und staune — 256 KByte RAM für das Betriebssystem. Jeder Amiga verfügt also von Haus aus über 512 KByte, von denen allerdings nur 256 KByte Benutzer-RAM sind. In dem 192-KByte-Betriebssystem-ROM befinden sich die Boot-Routinen, die das eigentliche Betriebssystem von Diskette laden. Einen großen Teil dieser 192 KByte schluckt die animierende Grafik, die den Benutzer auffordert, die Systemdiskette Kickstart einzulegen. Von dieser Diskette wird das eigentliche Betriebssystem in das System-RAM geladen.

Deutlich erkennt man auf der unteren Platine (siehe Bild 3) den massigen 68000-Prozessor und die nur wenig kleineren Co-Prozessoren. Diese entlasten den 68000er wesentlich von zeitaufwendigen Arbeiten. Der »Animation-Chip« kontrolliert jeden direkten Speicherzugriff und hat Zugriff auf die anderen Chips. Für die Bildschirmabläufe, die Verwaltung der Sprites und Shapes sowie der Grafik-Seiten ist der Grafik-Chip zuständig. Bleibt als drittes der Peripherie-/Sound-Chip, er steuert den Interrupt-Controller und die vier Sound-Kanäle.

An der Frontseite der Zentraleinheit findet man nach dem Abnehmen eines Gehäuseteils einen Anschluß für die RAM-Erweiterung, die den Amiga auf volle 768 KByte Ram — davon 512 KByte Benutzer-RAM — aufrüstet. Es ist in jedem Fall empfehlenswert, diese Aufrüstung vorzunehmen, da manche Grafik-Programme leicht mehr als 256 KByte benötigen.

Zeitersparnis durch Co-Prozessoren

Da alle Chips den Daten- und Adreßbus benützen, wird der 68000-Prozessor zeitweise von einem Zugriff ausgeschlossen. Während dieser Zeit »erledigt« er Arbeiten, für die er keinen Speicherzugriff braucht. Der Animation-Chip regelt zur gleichen Zeit den Zugriff der einzelnen Co-Prozessoren auf den Bus.

Das eingebaute Laufwerk »schnarrt« bei Lade- und Speichervorgängen recht hörbar, dagegen hört man vom eingebauten Lüfter — im Gegensatz zu den meisten Personal Computern — nichts. Kein nervenaufreibendes Klappern oder Scheppern, wer länger mit dem Amiga arbeitet, dankt es den Konstrukteuren.

Neben den Joystick-Anschlüssen auf der rechten Seite ist hinter einer Abdeckung versteckt ein Anschluß für eine RAM-Erweiterung von 8 Megabyte. Mit dieser aufsteckbaren RAM-Erweiterung wird der Amiga zu einem Speicherriesen.

Ein 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk für 880 KByte ist in der Zentraleinheit integriert. Solange keine Diskette eingelegt ist, versucht das Laufwerk alle drei, vier Sekunden zu booten. Nach dem Einlegen einer Diskette holt sich das Betriebssystem selbständig die Disketten-ID herein. Für weitere Laufwerke ist an der Rückseite ein Anschluß vorhanden.

Das integrierte 3,5-Zoll-Laufwerk liest und beschreibt Disketten beidseitig. Es unterteilt eine Diskette in 160 Spuren mit 11 je 512 Byte fassenden Sektoren. Bei einer Umdrehung liest das Laufwerk eine ganze Spur.

Das Verbindungskabel für die Tastatur wird unter dem Amiga hindurch gelegt und stört so nicht beim Arbeiten. Daneben findet man an der Rückseite den seriellen und parallelen Port, den Anschluß für einen RGB-Monitor, den Video-Aus-und einen Fernsehanschluß, die Ausgänge für die zwei Stereo-Kanäle sind auf der Rückseite aus dem Amiga herausgeführt (siehe Bild 4).

Über den Expansion-Port wird der gesamte Daten- und Adreßbus des 68000-Prozessors herausgeführt. Auch weitere Peripherie oder Speichererweiterungen sind mühelos anschließbar. Der Anwender findet vollen Zugriff auf den 68000.

Einen Drucker kann man direkt an den parallelen Port anschließen, da dieser Ausgang normalerweise von der Software als Centronics-Schnittstelle angesprochen wird. Über den seriellen Ausgang (RS232-Schnittstelle) werden Daten mit bis zu 19200 Baud übertragen.

Für den Amiga hat Commodore einen eigenen Farbmonitor entwickelt. Er wird über den RGB-Aus-gang angeschlossen. Man kann den RGB-Modus des Monitors per Schalter auf digital (positiv oder negativ) oder auf analog einstellen. Daneben sind Audio- und Video-Cinch-Buch-sen herausgeführt.

Der Monitor stellt Grafik und Schrift gestochen scharf dar. Das bekannte Farbflimmern zwischen zwei Farben ist nicht feststellbar.

Das Arbeiten mit dem Amiga ist extrem leicht. Wie schon der Atari 520 ST mit seinem GEM, so hat auch der Amiga eine sehr benutzerfreundliche Oberfläche. In diesem Fall heißt sie »Intuition«. Legt man nach dem Laden des Betriebssystems eine Diskette in das Laufwerk ein, so wird automatisch der Disketten-Name und eine kleine symbolische Grafik von einer Diskette auf den Bildschirm ausgegeben (Bild 5). Mit der Tastatur oder der Maus braucht man nur auf dieses kleine Pik-mm zu gehen. Zweimal mit der der Maus »geklickt« und sofort beginnt der Amiga das Directory zu laden. Der Computer gibt dieses Directory allerdings nicht in gewohnter tabellarischer Form aus, sondern in Form von Schubladen-Symbolen, die man wie die Diskette anwählt. Es dürfen mehrere Disketten gleichzeitig geladen werden.

Für jede Directory wird ein Window auf dem Bildschirm eröffnet. Die Priorität eines Windows wird mit der Maus (oder der Tastatur) in der rechten, oberen Window-Ecke bestimmt. Von dieser Priorität hängt es ab, in welcher Reihenfolge sie sich überlagern. Auch für die einzelnen Programme, die man lädt, wird ein Window geöffnet.

Alle Windows können beliebig vergrößert, verkleinert oder auf dem Bildschirm plaziert werden. Sie können die unterschiedlichste Auflösung besitzen. Es ist einfach faszinierend, wenn man mehrere Programme gleichzeitig ablaufen läßt.

Auf den mitgelieferten Disketten — Amiga Kickstart, Amiga Wörk-bench, Amiga Extra, Workbench-Demo, etc. — befinden sich eine Reihe von nützlichen und hilfreichen Programmen.

Da wäre zunächst das Programm »Preferences«. Es sorgt für wichtige »Voreinstellungen«. So kann man den Platzbedarf der Maus über einen Parameter in drei verschiedene Größen einstellen und die Bildschirm-Darstellung softwaremäßig auf dem Monitor zentrieren. Die Baudrate des seriellen Ports ist auf einen Wert zwischen 110 und 19200 einstellbar. Außerdem ist mit drei »Schiebeschaltern« der Rot-, Grün-und Blau-Wert des Bildschirms stufenlos wählbar.

ABasiC: Tolle Befehle, schlechter Editor

Ein weiteres mitgeliefertes Programm ist das ABasiC für den Amiga. Es hat sehr komfortable Befehle. Weitaus weniger umgänglich ist dagegen der Basic-Editor. Er entspricht in keiner Weise dem heutzutage gewohnten Standard, was den Bedienungskomfort betrifft. Es ist schon eine echte Plage für einen Programmierer, mit dieser Sparversion eines Basic-Editors zu arbeiten. Zum Ändern einer Zeile beispielsweise muß man zunächst »EDIT (Nummer)« eingeben, danach begibt man sich mit dem Cursor an die zu ändernde Stelle. Dort gibt man dann »I« für einsetzen (insert), »D« für löschen (delete) oder »H« für anhän-gen ftiang on) ein. Dann kann man endlich die Änderung vornehmen. Selbst der bildschirmorientierte Basic-Editor des Commodore VC 20 ist um Klassen besser!

Jetzt aber zum erfreulichen Teil dieses Basic-Interpreters, den Befehlen. Das ABasiC ist speziell auf den Amiga zugeschnitten und offeriert dem Benutzer den Zugang zu allen Fähigkeiten des Computers. Mit einfachen Befehlen kann man ein Window erzeugen, die RGB-Farben ändern, Sprache ausgeben oder Grafiken zeichnen. Das ABasiC umfaßt mehr als 180 Befehle; auch das obligatorische PEEK und POKE blieb erhalten. Selbst die sehr komplexen Grafik-Fähigkeiten kann man von ABasiC aus nutzen.

In ABasiC geschriebene Programme sind sehr schnell. Wir haben einen kleinen Zeitvergleich mit dem C 64 und dem C 128 durchgeführt. Die Werte aus unserer Testtabelle sprechen für sich (siehe Tabelle 1).

Der Amiga kann jederzeit 32 Farben auf dem Bildschirm gleichzeitig darstellen, mit einem Trick sind sogar alle 4096 möglichen Farben gleichzeitig sichtbar. Das geschieht beim Amiga mit den sogenannten Bit-Maps. Jedes Bit der Bit-Map entspricht einem Bildschirmpunkt des Monitors. Durch das Überlagern von mehreren Bit-Maps bekommt der Amiga diese Farbenvielfalt. Allerdings geht das sehr zu Lasten des Speicherplatzes, der mit jedem Grafikbild ganz enorm abnimmt.

Die Bildschirmseiten kann man nach unten aus dem sichtbaren Bereich schieben (siehe Bild 6). Sie verhalten sich im Prinzip wie Windows. Aber es verblüfft immer wieder, wenn man ein Demo-Programm wie zum Beispiel »Robot-City« ablaufen läßt und über dieses bewegte Bild einen normalen Textbildschirm wie einen Rolladen über das Bild schieben kann.

Die Bildauflösung beträgt entweder 200 x 320, 200 x 640, 400 x 320 oder 400 x 640 Punkte. Die vom Amiga verwalteten Grafikseiten dürfen außerdem größer als der Bildschirm sein und können dann sowohl horizontal wie auch vertikal verschoben werden.

Sehr gelungen ist auch das Demo-Programm für die Multitasking-Fähigkeit des Amigas. Multitasking heißt nichts anderes, als daß der Amiga zur gleichen Zeit mehrere Aufgaben erfüllen kann. Lästige Wartezeiten wie beim Ausdrucken oder beim Formatieren gehören der Vergangenheit an. Der Amiga erledigt das alles nebenbei. Selbst simultanes Ablaufen von mehreren Programmen in unterschiedlichen Windows wird zu einem faszinierenden Vergnügen. Ein paar Cartoons (siehe Bild 7) dürfen nicht fehlen.

Geräuschvoll geht es beim Sound-/ Speech-Demo weiter. Zu diesem Zweck wird dem Amiga eine Diskette mit akustischen Demos mitgeliefert. Unsere Erwartungen richteten sich natürlich in erster Linie auf die Sprachausgabe. Um es vorwegzunehmen, menschlich ist die Stimme nicht gerade, die aus dem Lautsprecher zu hören ist. Aber die Ausgabe ist klar und deutlich. Sie kann in Tonlage und Geschwindigkeit beeinflußt und sowohl mit weiblichem als auch männlichem Timbre ausgestattet sein.

An die Grenze des Perfektionismus geht der Amiga-Synthesizer. Vier voneinander unabhängige Sound-Kanäle produzieren Musik sogar in Stereo. Dazu hat der Amiga auf der Rückseite zwei Ausgänge (Cinch-Buchsen). Auf der Instrumenten-Diskette sind 18 Musikinstrumente vorgegeben. Ob Gitarre oder Violine, der Sound ist wirklich Spitze. Leider hat der Monitor des Amiga nur einen Mono-Eingang. Für Stereosound braucht man entweder einen zweiten Monitor oder man schließt den Amiga an eine Stereoanlage an.

Mit am Beeindruckendsten waren die Ausblicke auf künftige Software. Besonders die Electronic Arts-Demo-Diskette, auf der Spiele wie »One on One«, »Skyfox«, »Archon« oder das aus Spielhallen bekannte »Mable Madness« vorgestellt wurden, hat die Spiele-Freaks in der Redaktion fasziniert.

Der Amiga wird in Deutschland, laut Aussage von Harald Speyer auf der Systems in München, frühestens im März 1986 offiziell im Handel sein. Sein Preis mit Monitor und einem Diskettenlaufwerk wird bei 5000 Mark liegen. Die Zentraleinheit sollte für unter 3000 Mark zu kaufen sein, wenn sie auf Dauer eine Chance im harten Computergeschäft haben will.

Die Produktion von spezieller Software für den Amiga läuft auf vollen Touren. Ob Textverarbeitung, Dateiverwaltung, Musik-, Zeichen- oder Spielprogramm. Auf dem Amiga wird es etwas ganz Besonderes sein.

Einen Computer beschreiben oder mit ihm zu arbeiten, das sind ierlei Stiefel. Happy-Computer sich beide für Sie angezogen. Das Ergebnis: keinerlei Druckstellen feststellbar.

Natürlich muß auch ein Supercomputer wie der Amiga erst seine Sporen verdienen. Die Fähigkeiten mit denen er ausgestattet ist lassen vermuten, daß er den Sympathievorschuß der Freaks auch im praktischen Einsatz rechtfertigen wird. Das Allroundtalent steht bisher in seiner Preisklasse an erster Stelle der Bestenliste. (zu)

Systembeschreibung

Name
Amiga Personal Computer

Hersteller
Commodore International
1200 Wilson Dr.
West Chster, PA 19380
(215) 431-9100

Mikroprozessor
Motorola 68000, 32/16-Bit Mikroprozessor mit Taktfrequenz von 7,15909 Megahertz

Hauptspeicher
256 KByte dynamisches RAM, erweiterbar mit Steckmodul auf 512 KByte RAM, über Expansion-Port auf 8,5 Megabyte erweiterbar

Grafik
Fünf verschiedene Modi (200 x 320 und 400 x 320 Bildpunkte bei 32 Farben, 200 x 640 und 400 x 640 Bildpunkte bei 16 Farben, Hold-and-Modify-Modus), 4096 Farben, 8 Sprites, Shapes

Sound
Vierstimmiger Synthesizer (vier Kanäle)

Diskettenlaufwerk
3,5-Zoll doppelseitiges Diskettenlaufwerk für 880 KByte in 160 Spuren zu elf Sektoren zu je 512 Bytes, liest während eines Umlauf eine ganze Spur ein

Tastatur
89-Tasten, abgesetzter Zehnerblock

Erweiterungs-Schnittstellen
Disk-Port für den Anschluß drei weiterer Diskettenlaufwerke (wahlweise 3,5- oder 5,25-Zoll)
Serieller Port mit maximaler Datenübertragungsrate von 500000 Baud
Paralleler Port, programmierbar, softwaremäßig als Centronics-Schnittstelle eingestellt
Erweiterungs-Bus mit allen Daten- und Adreßleitungen

Benutzerschnittstelle
Intuition unterstützt die Multitasking-Fähigkeit des Amiga, erlaubt die gleichzeitige Darstellung von Grafik unterschiedlicher Auflösung und verschiedener Grafik-Modi

Im Lieferumfang enthaltene Software

Audio- und Video-Schnittstellen
Zwei Stereo-Ausgänge, RGB analog, RGB digital, NTSC Composite-Ausgang und Femsehanschluß

Verschiedenes
Drei Custom-Chips, um Grafik, Sound und Ein-/Ausgänge zu kontrollieren; die Chips sind mit einem 19-Bit Register-Adreßbus verbunden Mechanische Maus mit zwei Knöpfen Optionale Peripherie 3,5-Zoll-880-KByte-Diskettenlaufwerk, RGB-Monitor, 256 KByte Erweiterungsmodul, 300/1200 Baud Modem, MIDI-Interface, Framegrabber

Tabelle 2. Systembeschreibung

Bild 7. Dieser Cartoon des Amiga spricht für sich

Bild 1. Schwer umlagert: Der Amiga in der Redaktion im Test Bild 2. Eine der besten Tastaturen, die es für Heimcomputer gibt Bild 3. Die Platine des Supercomputers


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